EU-Austrittspartei: Für den EU-Austritt Österreichs, im Wahlbündnis EU-Stop
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EU-Rauchverbot

THEMA: EU-Rauchverbot / Es reicht

Die EU hat mehrere Richtlinien und Verordnungen im Bereich "Rauchverbote" herausgegeben. Diese sind auch in Österreich gültig. Die Umsetzung sorgte aber für erheblichen Konfliktstoff bei den Gastwirten und Rauchern.
 

VORTEILE:

* beim Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden und Gaststätten kann man wenigstens noch mit der "Gesundheit" argumentieren. 
  

NACHTEILE:

* Woher nimmt sich die EU das Recht, über Rauchverbote in den EU-Mitgliedsländern zu entscheiden? Dafür hat die EU keine Legitimation. Das liegt im Hoheitsbereich der einzelenen Parlamente!

* Leider haben SPÖ & ÖVP Vertreter die EU-Vorgaben im österreichischen Parlament einfach durchgewunken und diese sind nun österreichisches Gesetz.

* Die Bevormundung durch die EU nimmt überhand und reicht bereits bis in die Privatsphäre. Ähnliches erlebte die Bevölkerung beim
=> Glühbirnenverbot der EU

* Bei der Anti-Brand-Zigarette mit dem Inhaltsstoff "Aglinate", die beim Verbrennen angeblich Dioxin erzeugt, wird es sogar noch gesundheitsschädlicher für die Raucher. (manche werden sagen "selber Schuld" die Raucher.)
   

Ziele & Programm der EU-Austrittspartei:


* Die Abgeordneten im österreichischen Parlament sollten nicht nach der "EU-Pfeife" tanzen.

* Das Rauchverbot wäre ein gutes Thema für eine Volksabstimmung, da es ja die ganze Bevölkerung betrifft.
 

Mehr Infos:

* EU-Parlament segnete verschärftes Tabak-Gesetz leicht gemildert ab. Nach der geplanten Verschärfung des Tabakgesetzes in der EU sollen die Warnhinweise auf den Packungen drastischer als bisher ausfallen.
Warnhinweis-Größe 65 Prozent - Kein Verbot für Slim-Zigaretten - Übergangsfrist für Menthol - Andere Zusatzstoffe verboten. ...
=> Der Standard vom 8.10.2013

* Die Trafik als Gruselkabinett - Trafikanten starten Aktionstage gegen EU-Überregulierung und rufen zur Unterstützung auf. Start des österreichweiten Protests in den Trafiken und unter www.eu-es-reicht.at   
=> Der Standard vom 2. September 2013

* Trafikanten mobilisieren gegen EU. Einheitliche Packungen, keine eigenen Logos und abschreckenden Bilder - so könnten Zigarettenpackungen bald europaweit aussehen. Produzenten und Trafikanten machen mit Unterschriftensammlungen dagegen mobil.
=> ORF vom 2. März 2013

* Feuer frei in Österreich: Laut EU-Bericht unter den schlechtesten Staaten Europas. Nur geringer Rückgang.
=> NEWS vom 22. Februar 2013

* Der antidemokratische Kampf gegen das Rauchen.
Die EU will zur Bekämpfung des Rauchens nun ganze Produktarten verbieten. Natürlich nur zum Wohle des Menschen.
=> Die Welt vom 13. Dezember 2012

* EU plant strengere Regeln: Reguliertes Rauchen
=> heute.de vom 10. September 2012

* Österreich: Das letzte Raucherparadies
=> Die Presse vom 8.9.2012
(Anm. EU-aus: Das sehen die Trafiken, Gastronomen und Raucher allerdings ganz anders)

* Kampf gegen das Qualmen: EU-Kommission strebt rauchfreies Europa an.
Abschreckende Bilder auf Verpackungen, Qualmverbot in Eckkneipen: Die Europäische Union plant deutlich schärfere Gesetze gegen das Rauchen. Geht es nach dem zuständigen Kommissar, steht sogar der Inhalt von Zigaretten auf dem Prüfstand. ... => Spiegel vom 11.10.2010

* EU-Kommission kritisiert Österreichs Rauchergesetz.
Kritik am österreichischen Rauchergesetz hagelt es derzeit von der EU. Das Gesetz gehe nicht weit genug.
Ziel ist ein komplettes Verbot. ...

=> oe24 vom 30.9.2009
 





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rauchfreies Österreich

Liebes Team,
Zum Thema rauchfreies Österreich bin ich entsetzt, dass es noch immer ein Problem in Österreich ist, es rauchfrei zu machen. Das scheinbar „einzige“ Argument – die Gesundheit, welches eigentlich das wichtigste und bedeutendste ist, beantwortet die Frage sowieso eindeutig ob rauchfrei oder nicht.  Das Gastwirte ihre rauchenden Kunden damit „diskriminieren“ finde ich lächerlich, da die Frage sein sollte, warum ein/e NichtraucherIn sich dem Qualm (der ohnehin extrem giftig ist) aussetzten muss beim Essen und Trinken. In vielen Ländern der EU z.B. Italien, oder Deutschland welches um so viel mehr Einwohner hat, funktioniert ein rauchfreies Miteinander perfekt. Warum daher nicht auch bei uns?
   Ich frage mich, wovor die Gastwirte Angst haben? Dass sie durch ein rauchfreies Lokal Kunden verlieren? Das glaube ich nicht – wenn alle Lokale rauchfrei sind, wird sich ein rauchender Gast an das gewöhnen und der GESUNDHEIT zu liebe, die hier scheinbar absolut nebensächlich ist, auf eine Zigarette IM Lokal verzichtet. 
   Ich hoffe schon sehr lange, dass alle Lokale endlich rauchfrei werden.
Mit besten Grüßen aus Niederösterreich
Irene S.   1. Oktober 2014



Wo bleibt die freie Marktwirtschaft?

Wo bleibt in der EU die freie Marktwirtschaft?
Gast 23. Februar 2013

EU-aus: Das fragt man sich auch bei der Beleuchtung, da ja von der EU in allen EU-Mitgliedsländern die gute altbewährte Glühbirne verboten wurde.



An VCPÖ -Präsident Klaus W. Fischer

zur Stellungnahme von => VCPÖ-Präsident Klaus W. Fischer 
   Warum haben die Österreicher so viel Angst vor einem EU-Austritt ???
Es gibt ja nur 2 Möglichkeiten:
   Entweder wir sind mit allem einverstanden ( Eu-Recht bricht nationales Recht, sprich wir müssen alle EU-Gesetze befolgen)  
ODER
   Wir sind unser eigener Herr. Dann können wir wieder selbst unser Leben bestimmen und unsere eigenen Gesetze machen. Das geht allerdings nur mit einem EU-Austrittt.
Gast       18.2.2013 



@ Protestaktion NÖ-Tabakhändler

Sehr geehrter Herr Fischer,
ich bin Unternehmerin in Mödling und absolut Ihrer Meinung (Anm. siehe => Protestaktion NÖ-Tabakhändler). Da ich auch ein Lokal betreibe, bin ich in der direkten Situation aufgrund des Rauchergesetzes, Raucher diskriminieren zu müssen. Das führt dazu das Lokalbetreiber ohne Raucherbereich einfach nicht existieren können und somit dazu gezwunden werden die Regelung zu umgehen oder zu schließen.
   Ich muß dazu sagen ich bin Nichtraucher und der Meinung, in unserer Gesellschaft sollte eine Koexistenz von Rauchern und Nichtrauchern möglich sein. Leider ist das Ziel der "Brüsseler Elite" ein ganz anderes. Diskriminierung und Vernaderung wie in Zeiten die wir schon einmal hatten und nicht mehr wollten.
Ich würde von Ihnen auf jeden Fall diese Karten auflegen und verteilen, wenn Sie mir welche zukommen lassen. Wenn Sie ein Plakat haben würde ich es ebenfalls aufhängen.
Falls Sie auch an einem EU-Austritt interessiert sind, gibt es die Möglichkeit die EU-Austrittspartei mit Ihrer Stimme bzw. einer Unterstützungserklärung zu unterstützen.
Mit lieben Grüßen Pichler-Geritz Alexandra



Order von der EU finde ich nicht ok.

Den Artikel und auch Leserbrief finde ich gut. Ich selbst bin kein Freund vom Rauchen, aber es ist eine Sucht. Da hat ein Verbot noch nie geholfen! Rauchen ist gesundheitsschädigend, aber jeder Mensch soll das Recht haben, es für sich zu entscheiden. Auch bein Aufhören vom Rauchen gibt es Entzugserscheinungen, damit muß jeder selbst klarkommen. Da finde ich auch von Österreich eine Bevormundung als Eingriff ins Persönliche. Rauchfreie Lokale sind für mich als Nichtraucher angenehm. Nur als Order von der EU finde ich es nicht ok. Die Regierung hat scheinbar kaum Möglichkeiten sich gegen die oft dubiosen Regelungen der EU zu widersetzen. (z.B.auch Glühlampenverbot). Statt zu versuchen sich den Regeln entgegenzusetzen, wird das alles gutgeheißen. Selbst in der Oper herrscht in den Pausenräumen und auch in der Loggia (erweitertes Foyer) Rauchverbot. Die Folge ist, dass Raucher die bis jetzt in die Loggia ausweichen konnten nun in der Pause vor die Oper rennen und schnell ein paar Züge machen. Also was bringt da ein Verbot? Sicher Schutz der Nichtraucher, dass ich sehr begrüße, aber auch Raucher sollten Rechte haben. Sie schädigen sich ohnedies selbst.
LG: E.       8. Feb. 2012



Zigarettenbeimischung lt. EU-Gesetz

Sehr geehrter Herr Mag. Marschall

Der Raucher bemerkt, daß die Lippen trocken werden.
Der Geruch beim Verbrennen ist unangenehm und beissender Geruch- äuserst lästig.
Beigemischt werden Aglinate.
Alginate gehören zu den irreversibel erhärtenden elastischen Abformmassen in der Zahnmedizin. (weiße Füllungen)
Alginate stammt aus Meeresalgen und sind komplexe Kohlenwasserstoffverbindungen, wie auch Tragant und AgarAgar (Gummiarabicum), bestehnd aus Zellgewebe d. Pflanzen. Beim Verbrennen bon Kohlenwasserstoffverbindungen entstehen karzogene Stoffe. Dioxin!!!!!
Alginat wird auch in der Kunstseidenfabrikation verwenden (Calciumalginat) und sind Metallsalze d. Alginsäure. Keiner würde je auf die Idee kommen, Kunstseidenstrümpfe in den Ofen zu werfen. Denn diesen beißenden Geruch bekommt man nicht mehr los. Eben das Dioxin!!!

Eine Mithilfe zur Reduktion der Weltbevölkerung, an deren Tod man noch verdienen will?

Tabakindustrie führt neue Anti-Brand-Zigaretten ein
28. Juli 2011 – Die Zigaretten erlöschen, wenn nicht an ihnen gezogen wird. Geschmack und Preis bleiben gleich. Ab 17. November sind sie in der EU Vorschrift. ... es ist nämlich nicht zu übersehen daß die zigaretten ausgehen während ...
Quelle => DiePresse.com vom 28.7.2011

Rechtliches über Tabak - Steuerrecht und Lebensmittelrecht
  16. Dez. 2004 – Es handelt sich um eine Verbrauchssteuer, der nur Zigaretten, Zigarren, Zigarillos und ... Allgemein zugelasse Zusatzstoffe ... Gummi arabicum (E414), Agar-Agar (E406), Alginsäure (E400), Alginate (E401, E402, E404), ...
Qu => www.tabakanbau.de/de/poolinfo.php?id=8340 -

Brüssel plant die selbstlöschende Zigarette
Brüssel plant die selbstlöschende Zigarette Politik, Umwelt, ... Jeder "Glimmstängel“ enthält künftig zwei aufgespritzte Ringe aus Zellulose oder Alginat, ... Früher wurden in die Normalen Kippen Zusätze gemacht, damit sie ...
Qu => http://archiv.raid-rush.ws/t-461656.html

Zigaretten-Zusatzstoffe: Von Vanillin bis Harnstoff - Gesundheit ...
'Die gläserne Zigarette': Welche Substanzen setzen Zigarettenhersteller ihrem Tabak zu? Die Liste der Zusatzstoffe reicht von Honig und Vanillin bis hin zu ...
www.stern.de/.../zigaretten-zusatzstoffe-von-vanillin-bis-harnstoff-540490.html -

Liebe Grüße
Eveline F.  12. Oktober 2011





7.5.2013 Offener Brief des Verband der Cigarren- und Pfeifenfachhändler Österreichs an die Bundesregierung und EU-Kommission

(gekürzter Text) Im Dezember 2012 hat die Europäische Kommission ihren Vorschlag für eine neue Tabakproduktrichtlinie veröffentlicht. Dieser Vorschlag sieht wesentliche Änderungen der derzeitigen Regelungen zur "Herstellung, Aufmachung und den Verkauf von Tabakerzeugnissen" vor, wie zum Beispiel:
* Einheitliche Zigarettenformate durch ein Verbot von Slim-Zigaretten
* Einheitlicher Geschmack durch ein Verbot von Zusatzstoffen wie Menthol und Vanille
* Einheitliche Zigarettenpackungen, da normierte, übergroße Schockbilder (75% auf Vorder- und Rückseite der Packungen) den optischen Eindruck künftig dominieren sollen.
* Verbot der Angabe der Rauchinhaltsstoffe auf den Packungen, welche seit geraumer Zeit im Sinne der Konsumenteninformation gesetzlich vorgeschrieben ist.

... Diese Maßnahmen sind eine Zumutung für den Bürger und Steuerzahler, sie verletzen Markenrechte und sie schädigen österreichische Unternehmen, insbesondere aber gefährden sie inhabergeführte, österreichischer Klein- und Mittelbetriebe. Österreichweit geben 2.700 Tabakfachgeschäfte ihren Betreibern und Angestellten samt Familien einen gesicherten Lebensunterhalt. Tabakfachgeschäfte sind damit nicht nur ein wichtiger Bestandteil der Nahversorgung, sondern sichern auch tausenden Menschen ihre Existenz, in den Trafiken, aber auch im Tabakgroßhandel und in der papierverarbeitenden Industrie. ... Weiters erwarten wir einen erheblichen Anstieg an Schmuggelzigaretten und in unmittelbarer Folge Umsatzrückgänge im legalen, versteuerten Handel, die einen massiven wirtschaftlichen Schaden sowie hohe Steuerausfälle verursachen. ...

Prohibition und Bevormundung:
Der Vorschlag der Europäischen Kommission geht in Richtung einer Prohibition von Zigaretten, welche jedoch ein legales Produkt und Genussmittel sind. Erstmals sollen in der EU für legale Genussmittel (!) massive Einschränkungen hinsichtlich Produktgestaltung und Verpackung in Kraft treten. Hersteller werden verpflichtet, ihre Produkte zu verunstalten! Dies ist beispiellos und könnte künftig auch andere Bereiche unseres Lebens betreffen, wie Wein, Süßigkeiten und bestimmte Lebensmittel. Insgesamt sehen wir den Trend zu einer zunehmenden Überregulierung und halten die massiven Eingriffe bei Tabakprodukten erst für den Anfang, der in weiterer Folge auf andere Genussmittel und Waren des täglichen Bedarfs übergreifen wird. Die Vereinheitlichung von Produkten, das Verschandeln von Verpackungen, die Vernichtung von Marken in ihrem gewohnten Erscheinungsbild, das alles sind Zwangsmaßnahmen völlig neuen Ausmaßes, die allgemeinen europäischen Rechtsgrundsätzen aber auch den Regeln der Marktwirtschaft völlig widersprechen. Bürger, Wähler und Steuerzahler werden damit tiefgreifend bevormundet. "Delegierte Rechtsakte" und Kompetenzanmaßung der EU Die im Vorschlag enthaltenen, insgesamt 16 "delegierten Rechtsakte", stellen auch ein demokratiepolitisches Problem dar. Diese hätten nämlich zur Folge, dass die neue Tabakproduktrichtlinie als Basisrechtsakt nur Regelungen allgemeiner Art enthielte und die EU-Kommission ermächtigt wird, über nachgelagerte Verordnungen die konkreten Regelungsinhalte zu ergänzen. Dies könnte künftig nahezu beliebige, weitere Restriktionen ohne jegliche demokratische Kontrolle zur Folge haben. Wir unterstützen eine sinnvolle und verhältnismäßige Regulierung des sensiblen Markbereichs Tabak, wenden uns jedoch strikt gegen eine mutwillige Zerstörung unseres Wirtschaftszweiges und des Kulturgutes Tabak. Wir rufen Sie daher auf, unsere angeführten Argumente zu berücksichtigen und sich für eine ausgewogene und verhältnismäßige Tabakprodukterichtlinie einzusetzen! 

Rückfragehinweis: Klaus W. Fischer Präsident VCPÖ - Verband der Cigarren- und Pfeifenfachhändler Österreichs 1010 Wien, Eschenbachgasse 11 Mobil: +43 (0)664 338 70 70;  KommR Peter Rudolf Trinkl Obmann Bundesgremium der Tabaktrafikanten Wirtschaftskammer Wien Mobil: +43 (0)676 30 63 482



25.4.2013 Illegaler Zigarettenmarkt in der EU erlebte 2012 ein Rekord-Hoch

Philip Morris präsentiert KPMG-Studie: Fälschung und Schmuggel auch in Österreich weiterhin hoch.
EU-weit wurden im Jahr 2012 nicht weniger als 65,5 Milliarden Zigaretten geraucht, die aus illegalen Quellen stammten. Der Anteil an gefälschten und geschmuggelten Rauchwaren hat damit in der Europäischen Union ein neues Rekordhoch erreicht und macht bereits 11,1 Prozent des Gesamtkonsums aus. Im Jahr 2011 waren es noch 10,4 Prozent. Das ergab die Studie "Project Star 2012", die von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG im Auftrag von Philip Morris International (PMI) in allen 27 EU-Mitgliedsstaaten durchgeführt wurde.
   Überdurchschnittlich viele illegale Zigaretten in Österreich
In Österreich ging die Zahl gegenüber 2011 leicht zurück. Die intensive Arbeit von Polizei und Zollfahndung, der im Vorjahr mehrere umfangreiche Aufgriffe gelangen, zeigt hier Erfolge. Dennoch ist das Problem in seiner Gesamtdimension weiterhin groß: 17,9 Prozent aller konsumierten Zigaretten wurden nicht im Inland versteuert (2011: 20,5 Prozent), davon entfällt etwas weniger als die Hälfte auf legale Eigenimporte. Der Rest stammt aus Schmuggel und Fälschung - in Summe 1,5 Milliarden Zigaretten, das entspricht einem Anteil von 9,8 Prozent des inländischen Konsums. Damit liegt Österreich auf Rang 10 der am stärksten betroffenen europäischen Länder. Eine genaue Analyse ergab, dass geschmuggelte und gefälschte Zigaretten überwiegend aus Ungarn, Tschechien und Slowenien nach Österreich kommen, 74 Prozent der gesamten illegalen Ware stammen aus diesen drei Ländern. Der Handel mit illegalen Zigaretten richtet großen wirtschaftlichen Schaden an. KPMG veranschlagt den EU-weiten Steuerausfall durch Zigarettenschmuggel im Jahr 2012 auf ungefähr 12,5 Milliarden Euro. "Darüber hinaus sind vor allem die Trafikanten die Geschädigten, denen Umsätze in Millionenhöhe entgehen", betont Alexander Ott, Geschäftsführer von Philip Morris Österreich, "zwar zeigt der verstärkte Kampf der Behörden gegen den illegalen Zigarettenhandel positive Wirkungen, damit dürfen wir uns jedoch nicht zufrieden geben. Es geht nicht nur um den großen wirtschaftlichen Schaden, denn der illegale Zigarettenhandel lässt auch kriminelle Netzwerke entstehen."
   KPMG-Studie zum Konsum illegaler Zigaretten in der EU KPMG führt diese Studie seit 2006 in jedem Jahr durch, als Bestandteil der richtungsweisenden Kooperationsvereinbarung zwischen Philip Morris International (PMI), der Europäischen Kommission und den EU-Mitgliedsstaaten. Die Resultate dieser Studien werden stets auch den Mitgliedsstaaten und dem Europäischen Amt für Betrugsbekämpfung (OLAF) mitgeteilt. Die Studie ist im vollen Umfang online verfügbar unter www.pmi.com
Rückfragehinweis: Mag. iur. Stefan Pinter, MA Manager Corporate Affairs Tel.: +43 1 727 86 - 1001



22.2.2013 Heute startet die Initiative "Liebe EU, ES REICHT" des VCPÖ mit den niederösterreichischen Trafikanten in St. Pölten.


Bei der heutigen Auftaktveranstaltung der Initiative "Liebe EU, ES REICHT" in der Tabaktrafik im EKZ Traisenpark, St. Pölten, machen der Verband der Cigarren- und Pfeifenfachhändler Österreichs (VCPÖ) und das Landesgremium der Tabaktrafikanten Niederösterreichs ihren Widerstand gegen den EU-Vorschlag zur neuen Tabakproduktrichtlinie deutlich. Die unverhältnismäßigen Pläne der EU für eine neue Tabakproduktrichtlinie bedrohen die Existenzen von Trafikanten und gefährden einen angesehenen Berufsstand. Der Diskriminierung eines legalen Produktes darf nicht untätig zugeschaut werden, inbesondere da die vorgeschlagenen Maßnahmen gesundheitspolitische Ziele konterkarieren. Gemeinsam mit den Wählerinnen und Wählern wird an die Verantwortung der politischen Vertreter appelliert und diese werden zum Handeln aufgefordert. VCPÖ Präsident, Klaus W. Fischer: "Wir sehen nicht tatenlos zu, wie Existenzen vernichtet und der Berufsstand der Tabaktrafikanten ruiniert werden. Wir nehmen nun unsere gewählten politischen Vertreter in die Pflicht und fordern Unterstützung in unserem Kampf gegen die Tabakrichtlinie". Und fügt hinzu: "Diese Initiative richtet sich keinesfalls gegen die EU, aber diese Richtlinie ist eine Zumutung für ein legales Genussmittel - gestern die Glühbirne, heute die Zigarette, morgen das Wasser!"
   Josef Prirschl, als Vertreter der NÖ Tabaktrafikanten, gibt zu bedenken: "Bereits 2010 wurden in den Trafiken österreichweit eine Million Unterschriften gegen die Verschärfung der Tabakproduktrichtlinie gesammelt. Die Unterschriften dürfen nicht verstummen. So wird beispielsweise ein absurdes Verbot von Slim- und Mentholzigaretten niemanden vom Rauchen abhalten, aber dem Schwarzmarkt in die Hände spielen. Schon heute entgehen unserer Regierung etwa 350 Millionen Euro Tabaksteuer, das sind knapp 1 Million Euro pro Tag."
   Unterstützung erhalten die Initiatoren dabei von der Geschäftsführerin der Monopolverwaltung, Frau DI Tina Reisenbichler, die betont: "Unser österreichisches Tabakmonopol gewährleistet den Jugendschutz - alles darüber hinaus kann nur über Aufklärung erreicht werden. Verbote sind der falsche Weg."
   British American Tobacco Austria vertreten durch Frau Mag. Karin Holdhaus, Mitglied der Geschäftsführung, äußert ebenso Bedenken: "Die Pläne zur Standardisierung von Zigarettenpackungen kommen einem beispiellosen Eingriff in die Rechte von Markenprodukten gleich. Dem gegenüber steht ein informierter Konsument, der durch die bestehenden Warnhinweise die mit dem Rauchen in Zusammenhang stehenden Risiken kennt. Welchen informativen Mehrwert haben demnach unverhältnismäßig große Warnhinweise?! British American Tobacco sagt JA zu sinnvollen Regulierungen und Aufklärungen aber wehrt sich gegen die Diskriminierung eines legalen Produktes".
   Otmar Schwarzenbohler, Tabaktrafikant und Gastgeber der Veranstaltung mahnt: "Vergessen wir nicht, dass 50 Prozent der Trafikantenschaft Menschen mit Behinderung sind, denen die wirtschaftliche Grundlage entzogen würde. Im Tagesgeschäft verkaufen wir unseren Kunden Tabakprodukte zum bewussten Genuss - dies verstehe ich als Teil der persönlichen Freiheit." Bei dem in der Tabaktrafik im EKZ Traisenpark aufgebauten Informationsstand wird bis zum 23.2. nicht nur auf die Bedrohungen der neuen Tabakproduktrichtlinie sondern auch generell auf die politische Tendenz zur Überregulierung und Bevormundung seitens der EU aufmerksam gemacht. Kernstück der Initiative sind Postkarten, die von interessierten Bürgerinnen und Bürgern als Zeichen des Protestes gegen die geplanten Maßnahmen unterschrieben werden können und welche an die österreichische Bundesregierung sowie die Delegationsleiter der im EU Parlament vertretenen österreichischen Großparteien verschickt werden.
   In der nächsten Woche wird die Initiative in Klagenfurt vorgestellt, weitere Stationen sind derzeit in Planung. VCPÖ Präsident Klaus Fischer macht abschließend deutlich: "Keineswegs sind wir gegen die sinnvolle und verhältnismäßige Regulierung eines sensiblen Marktbereiches, wir wenden uns aber strikt gegen eine mutwillige Zerstörung dieses Wirtschaftszweiges und des Kulturgutes Tabak." 
Rückfragehinweis: Klaus W. Fischer Präsident VCPÖ - Verband der Cigarren- und Pfeifenfachhändler Österreichs 1010 Wien, Eschenbachgasse 11, Mobil: +43 (0)664 338 70 70
Josef Prirschl Obmann-Stellvertreter Tabaktrafikanten Wirtschaftskammer NÖ 3100 St. Pölten, Landsbergerstraße 1, Mobil +43 (0)699 126 53 470
Website: www.eu-es-reicht.at

EU-aus:
S.g. Herr Fischer und Prirschl,
Gratulation zu Ihrer Initiative und Ihren Erkenntnissen.
Wenn die EU-Tabakrichtlinie für die Trafikanten existenzbedrohend ist, wie entscheiden Sie sich dann:
A) für die Existenz der österreichischen Trafikanten?
B) für die EU?



18.2.2013 NÖ Tabakfachhändler machen mobil gegen EU-Prohibition

Start Initiative "Liebe EU, ES REICHT!" am 22.2.2013 in St. Pölten:
Trafikanten kämpfen um ihre Existenz.
VCPÖ macht gegen geplante Verbote und zunehmende EU-Bevormundung mobil.
   Der EU-Vorschlag zur neuen Tabakrichtlinie kommt einer starken Diskriminierung des legalen Produktes Zigarette gleich und bedeutet einen weiteren Schritt zur Entmündigung des Bürgers. Zudem wird der gesicherte Lebensunterhalt von Trafikanten bedroht und behinderten Menschen die wirtschaftliche Grundlage entzogen. Arbeitsplätze werden vernichtet, ein wichtiger Beschäftigungszweig wird durch die geplanten Maßnahmen zerstört. Unter dem Motto "Liebe EU, ES REICHT!" weisen der Verband der Cigarren- und Pfeifenfachhändler Österreichs (VCPÖ) und das Landesgremium der Tabaktrafikanten Niederösterreichs auf die drohenden Folgen einer weiteren Verschärfung der derzeitigen EU-Tabakrichtlinie hin und zeigen gleichzeitig die Gefahr eines weiteren Übergreifens auf andere Waren des täglichen Bedarfs und auch Genussmittel auf. 
   Über den VCPÖ Der VCPÖ - Verband der Cigarren- und Pfeifenfachhändler Österreichs - wurde 1999 von österreichischen Tabakfachhändlern gegründet. 

Liebe EU,
ES REICHT!
Start Initiative der Trafikanten gegen EU-Bevormundung Eine Initiative des Verbandes der Cigarren- und Pfeifenfachhändler Österreichs (VCPÖ), mit Unterstützung des Bundesgremiums der Tabaktrafikanten Österreichs.
Teilnehmer:
* Klaus W. Fischer (VCPÖ-Präsident)
* Josef Prirschl (Obmannstellvertreter der Tabaktrafikanten NÖ)
* DI Tina Reisenbichler (Geschäftsführerin Monopolverwaltung GmbH)
* Mag. Karin Holdhaus (Mitgl.d.Geschäftsführung British American Tobacco Austria GmbH)
Datum: 22.2.2013, 10:00 - 11:00 Uhr
Ort: Trafik Schwarzenbohler, EKZ Traisenpark Dr.Adolf Schärf-Straße 5, 3100 Sankt Pölten

Rückfragehinweis:
Klaus W. Fischer Präsident VCPÖ Verband der Cigarren- und Pfeifenfachhändler Österreichs 1010 Wien, Eschenbachgasse 11 Mobil: +43 (0)664 338 70 70 Email: office@vcpoe.at  Web: www.vcpoe.at
Josef Prirschl Obmann-Stellvertreter Tabaktrafikanten Wirtschaftskammer NÖ 3100 St. Pölten, Landsbergerstraße 1 Mobil +43 (0)699 126 53 470 Email: trafik.prirschl@aon.at

EU-aus Frage an die Initiatoren:
S.g. Damen und Herren,
Sie sprechen mir aus der Seele.
"Liebe EU, es reicht", das ist auch unser Motto.
Mag. Robert Marschall, Parteiobmann  18.2.2013

Sehr geehrter Herr Marschall,
um Ihre Frage zu beantworten: wir sind keineswegs für einen EU-Austritt Österreichs, was nicht bedeutet, dass wir mit allen Entwicklungen einverstanden sein müssen.
MfG. Klaus W. Fischer    18.2.2013



29.10.2012 Neues Lobbying: Tabakindustrie trickst EU aus

WirtschaftsBlatt-Leitartikel von Wolfgang Tucek
Die Tabaklobby hat die EU-Kommission ausgetrickst, strikte Beschränkungen für Packungsdesign und Verkauf von Zigaretten rücken in die Ferne. Dass EU-Gesundheitskommissar Dalli abgeschossen wurde, der dem Rauchen konsequent den Kampf angesagt hatte, könnte natürlich Zufall sein. Doch die bekannten Fakten sprechen dagegen. Kommissionspräsident Barroso ist der Tabaklobby aus Angst um seinen Ruf auf den Leim gegangen und hat sich damit selbst beschädigt. Denn die Geschichte, die dem Malteser vorgeworfen wird, ist zu haarsträubend: Lobbyisten für den außerhalb Schwedens verbotenen Lutschtabak Snus bekommen von ihrem Kollegen Silvio Zammit, einem Bekannten Dallis, das Angebot, für 60 Millionen Euro die EU-weite Zulassung ihres Produkts kaufen zu können. Empört melden die armen Schweden das angeblich korrupte Verhalten Dallis der EU-Antibetrugsbehörde Olaf. Die findet nach einem halben Jahr Ermittlungen keinen Beweis für ein Fehlverhalten - behauptet aber, dass Dalli von dem Angebot gewusst und es nicht unterbunden habe. Sofort entlässt Barroso Dalli. Dessen Tabakprodukterichtlinie wird auf die lange Bank geschoben. Wer die Usancen in Brüssel kennt, kann sich nur wundern: Täglich vermitteln Lobbyisten gegen Geld Kontakte mit EU-Politikern. Jeder Kommissar trifft sich laufend mit Interessensvertretern, die ihm ein Bekannter vorgestellt hat. ...
Rückfragehinweis: WirtschaftsBlatt Medien GmbH