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Griechenland

THEMA: Griechenland stürzt EU in die Krise

Wie die 10,8 Millionen Einwohner Griechenlands und ihre Politiker die ganze EU in ihre schwerste Krise stürzten:

* Unter dem Sozialdemokraten Andreas Papandreou (MInisterpräsident ab 1993) gelangte die damalige griechische Regierung zu der Auffassung, dass nur mit der EURO-Währungsunion das griechische Finanzproblem zu lösen sei. Die Staatsverschludung lag bei 114% des BIP, die Inflation bei 14% pro Jahr.
* Griechenland schummelte sich mit gefälschten Statistiken in die EURO-Zone. Griechenland verteidigt die Tricksereien mit dem Argument, dass auch andere Länder getrickst haben.
* Der deutsche Bundesbankpräsident Hans Tietmeyer nannte es "fragwürdige Schönheitsoperationen."
* EUROSTAT - das statistische Zentralamt der EU - sammelte die Daten der EU-Mitlgiedsländer ohne zu Hinterfragen, ob diese denn auch stimmen. Gegen falsche Daten gab es keine Sanktionen.
* April 2000: Alle 15 Banker im Leitungsgremium der deutschen Bundesbank waren der Meinung, dass der Griechenland-Beitritt ein Fehler sei.
* Die EZB empfiehlt im Jahr 2000 die Aufnahme Griechenlands in die EU. Die Griechen bekommen einen "Maastricht-Rabatt".
* Deutschlands Finanzminister Hans Eichel (SPD): Je mehr Länder in der EURO-Zone, desto besser, desto mehr können sie deutsche Waren kaufen.
* 2004: Die neue konservative Regierung Griechenlands legt offen, dass die vohergehende sozialistische Regierung bei den Statistiken geschummelt hatte und im Jahr 2000 manipulierte Zahlen an EUROSTAT gemeldet hatte.
* Der damalige deutsche Finanzminister Theo Waigel bezeichnete Ende 2011 die Aufnahme Griechenlands in die EURO-Zone als "Todsünde".
* Durch den EURO kamen die Griechen zu geringen Zinssätzen an neue Kredite und nutzten diese Möglichkeit leider auch übermäßig aus.
* Der EURO war eine politische Vorgabe zur Einigung Europas, "koste es was es wolle". Der EURO wurde sozusagen als politische Währung gegründet und nicht als ökonomische Währung.
* 14.1.2009: Die Ratingagentur Standard & Poors stuft Griechenlands Staatsanleihen auf bislang "AAA" auf "A" herab. Die Abwärtsspirale Griechenlands beginnt.
* 27.4.2010: Die griechischen Staatsanleihen werden auf "Junk-Bond" Niveau gesetzt, sind also als Ramsch nicht mehr am Finanzmarkt verkaufbar. Viele europäische Banken - auch österreichische Banken - werden am falschen Fuß erwischt. Sie dachten die Staataanleihen von EURO-Staaten seien sichere Investments. Die Griechenlandkrise wird zur neuen Bankenkrise für Europa. Die Europäische Zentralbank EZB kauft in hohem Volumen die wertlos gewordenen griechischen Staatsanleihen auf. Die Kommerzbanken sind gerettet, die heiße Kartoffel liegt nun bei der EZB.
* 2011 werden in der EU mehrere Hilfspakete für Griechenland beschlossen. Diese sind verzinsbare Kredite, allerdings ohne Besicherung.
* Ausblick: Bekommt Griechenland im März 2012 nicht abermals Milliarden-Hilfe aus der EU, dann ist Griechenland Pleite. Die Hilfe zur Selbsthilfe hat also bei Griechenland jämmerlich versagt. Zahlen müssen das alles die Steuerzahler der EU-Mitgliedsländer.
 
Qu: Spiegel 26.9.2011 & Eigenrecherchen
 

VORTEILE:

* Griechenland profitiert sehr stark von der EU, weil ja viele Milliarden Euro von den EU-Nettozahlern an Griechenland überwiesen werden.
* Griechenland als "Wiege der Demokratie" soll als EU-Mitgliedsland der EU einen demokratisches Anlitz geben. (Tatsächlich verhinderten die Mehrheit der griechischen Parlamentsabgeordnten eine von Ministerpräsident Giorgos Papandreou geforderte Volksabstimmung für die "Griechenlandhilfe" der EU, die alles andere als ein Geschenk ist.)
* Die EU hat durch Griechenland einen militärisch wichtigen Stützpunkt im östlichen Mittelmeer. (Der Hauptgegner der Griechen sind übrigens die Türken, die ebenfalls EU-Mitglied werden wollen und bereits EU-Vorbeitrittsmilliarden von der EU kassieren.)
* Griechenland zeigte auf, wie man mit wenig Arbeiten viele Milliarden Euros einstreifen kann. Das freute die Griechen, solange die Party am Laufen war.
 
  

NACHTEILE:

* Auf Lug und Trug kann man sich zwar in die EURO-Währungsunion schwindeln, aber leider schützt das nur 10-15 Jahre vor dem Wirtschaftskollaps, wie man am Fall Griechenland deutlich sieht.

* Wenn das Vertrauen in den Werterhalt einer Währung verloren geht, dann ist das für das Leben der Leute und für die Wirtschaft eine Katastrophe. Es ist dann keine Planung für die Zukunft mehr möglich. Investitionen in Lebensversicherungen machen keinen Sinn mehr, genauso wenig der Aufbau von Industrien die man nachher vielleicht gar nicht mehr braucht. Bei einem Währungscrash werden Sparguthaben und Lebensversicherungen wertlos.

* Wenn Sparen keinen Sinn mehr macht, dann müssen die Menschen das Geld sofort ausgeben um möglichst wenig Wertverlust zu erleiden. Damit gibt es aber kein Geld mehr für langfristige Investitionen weder im Privaten, noch für die Wirtschaft.
 

Ziele & Programm der EU-Austrittspartei:


* Griechenland ist leider nicht der einzige Sargnagel der EURO-Währung. Italien, Irland, Spanien, Portugal, Polen gehören auch noch dazu.
* Der EURO wird an die Geldwertstabilität von D-Mark, Gulden und Schilling nicht herankommen. Es ist ein großer Wertverlust des EUROs gegenüber Gold und Schweizer Franken zu befürchten.
* Österreich sollte nicht nur immer weitere Milliardenzahlungen an die EU und die EURO-Hilfspakete bezahlen, sondern möglichst schnell den Schlußstrich ziehen und aus der notleidenden EURO-Zone austreten.
* In weiterer Folge sollte Österreich auch möglichst schnell aus der EU austreten.
* Bevor der EURO kollabiert sollten die Bürger ihr hart erarbeitetes Geld möglichst schnell in Waren und Wohnungen investieren. Auch ein Urlaub ist besser, als das Geld am Sparbuch oder am Konto zu verlieren.
  

Mehr Infos

* 20.8.2018: Griechenland hat bisher 289 Milliarden Euro an Rettungsbeihilfe aus dem ESM bekommen.
=> ORF.at vom 20.8.2018
(Das sind 26.000 Euro pro Einwohner (!), ohne daß das Geld bei den Einwohnern Griechenlands je angekommen ist. Wohin ist soviel Geld verschwunden?)
 
* 27.10.2015: Weitere 7 Milliarden Euro für Griechenland.
=> http://www.tagesschau.de/wirtschaft/ezb-eurogruppe-griechenland-101.html 
Briten wollen nur dann zahlen, wenn die EURO-Länder Haftung übernnehmen. SPÖ-ÖVP werden dem vermutlich zustimmen.

* ZDF-Dokumentation vom 8.5.2012 => "Die Griechenlandlüge"

 



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Drittes (?) Hilfspaket für Griechenland

Es ist das FÜNFTE !!
1. - 1010 - 80 Milliarden (Eurostaaten)
2. - 2011 - 110 Milliarden (EFSF)
3. - 2012 - 130 Milliarden (EFSF)
4. - 2012 - 100 Milliarden - Schuldenschnitt (Banken/Steuerzahler)
5. - ?? / ??

W.M.           21. August 2013



lateinischen Münzunion scheiterte 1927 an Griechenland

Henry Parker Willis sagte im Rückblick folgerichtig:
"In keinem Fall ist Griechenland ein wünschenswertes Mitglied der Währungsunion. Das Land ist in einem bemitleidenswerten Zustand: Wirtschaftlich unseriös, von politischen Streitereien gelähmt und finanziell verrottet."
   Problem ist nur das hat der Gute Mann schon vor über 100 Jahren gesagt. Es ging nämlich um die Mitgliedschaft Griechenlands in der lateinischen Münzunion, dem Vorgänger der jetzigen Währungsunion, welche 1927 fatal gescheitert ist. Ironischerweise war der Auslöser des Endes der Währungsunion auch damals Griechenland.
Marc Friedrich in seinem Buch  „Der grösste Raubzug der Geschichte“      
Friedrich M.      2.4.2013



Wirtschaftsnobelpreisträger 2013 an GRIECHENLAND

die Schwedische Reichsbank gibt bekannt:
Wirtschaftsnobelpreisträger 2013: GRIECHENLAND
Eine Regierung die es trotz extremster Misswirtschaft es schafft, ihre Milliardenlöcher zu stopfen, läßt das Schlaraffenland nicht mehr als märchenhafte Utopie erscheinen!
Gast        27. Nov. 2012



eigentliches Übel der Union ist der Euro

Liebes Team,
ich bin zwar ebenfalls ein erklärter Gegner der EU und befürworte einen Austritt Österreichs aus dieser Verbrecherorganisation, aber was Sie auf Ihrer Web-Seite über Griechenland verbreiten, ist absoluter Unsinn. Der >Spiegel< ist gewiss kein geeignetes Medium für Quellenstudien. Wenn Sie mit Ihrer Austrittspartei die gleiche Hetzpropaganda gegen andere Völker verbreiten, wie jene deutschen Ökonomen, denen jedes Mittel recht war, um von ihrer eigenen Verantwortlichkeit abzulenken, ist das nicht der richtige Weg.
   In Ihrer Argumentation geht das eigentliche Übel der Union völlig unter: Nämlich der Euro, und dass die EU-Staaten, die aufgrund der Euro-Einführung und anderer Finanzmarktgesetze nun kein eigenes Geld mehr schöpfen können, und sich daher, um ihre Ausgaben zu finanzieren, verschulden müssen. Das hat Griechenland den Hals gebrochen, und wird auch alle anderen EU-Staaten in den Ruin treiben, worauf die Kapitalmärkte dann vollends die politische Kontrolle über Europa bekommen werden - samt Wirtschaftsdiktatur und Krieg. Der Kampf gegen die EU muss ein gesamteuropäischer sein - blickt über Euren Tellerrand hinaus!
Roman M.                  16. Nov. 2012

EU-aus: Ja, die Ursachen sind vielfältig. Bei der EURO-Einführung gab es keine Volksabstimmungen, weder in Österreich noch in Griechenland. In Österreich wäre diese ziemlich sicher für den Schilling und gegen den EURO ausgegangen. Letztendlich sind alle EU-Staaten an ihrer eigenen korrupten und parteipolitischen Vertretung gescheitert, die schon längst nicht mehr das Volk vertreten und sogar Volksabstimmungen verhindern. Griechenland hat sich jedenfalls selbst in die missliche Lange hineinmanövriert, so wie Österreich leider auch.



Griechische Schulden

10 Hinweise, um zu verstehen, warum Griechenland so weit gekommen ist …
In einem sehr strengen Artikel gegen Griechenland hat der Daily Mail einige dieser Verschwendungen oder steuerlichen Missbräuche aufgezählt, gegen die die Papandreou-Regierung zu kämpfen versucht:
1. Die Metro von Athen ist klimatisiert und bietet Plasma-Bildschirme, um die Fahrgäste zu unterhalten. Und sie ist gratis für die 5 Millionen Einwohner der Hauptstadt. Das heißt, eigentlich ist sie es nicht, aber weil es keine Schranken gibt, um Passagiere ohne Ticket am Durchgang zu hindern, gibt es nur wenige Fahrgäste, die sich darum kümmern, ein Ticket zu lösen. Übrigens ist die Athener Metro, die 1,7 Milliarden Euro gekostet hat, vom europäischen Steuerzahler bezahlt worden.
2. Das durchschnittliche Jahreseinkommen der Angestellten der griechischen nationalen Eisenbahngesellschaft einschließlich der Arbeiter und des Reinigungspersonals der Züge beträgt 70.000 Euro. Dieser Personalaufwand macht ein Drittel der Angestellten im privaten griechischen Sektor aus.
3. Der Jahresumsatz dieser Gesellschaftbeläuft sich auf ca. 90 Millionen Euro, denen 575 Millionen zahlbare Gehälter gegenüber stehen! Das hat selbst einen griechischen Politiker zu der Bemerkung veranlasst, dass es billiger gewesen wäre, die Passagiere mit privaten Taxis zu befördern.
4. Innerhalb eines Jahrzehnts hat sich das Gehaltsvolumen der öffentlichen Hand verdoppelt.
5. Für mehr als 600 Berufe, die als „hart und gefährlich“ bezeichnet werden,  liegt das Rentenalter bei 50 Jahren mit einem Rentenanspruch von 95 % des letzten Jahreseinkommens. Zu diesen harten und gefährlichen Berufen gehören u.a. Konditoren, Radiosprecher, Frisöre und Masseure in türkischen Bädern.
6. Die Steuererklärungen werden von den Steuerzahlern selbst ausgefüllt und selten überprüft. So geben in einem Land mit 12 Millionen Einwohnern lediglich 5000 Personen an, mehr als 100.000 Euro im Jahr zu verdienen. Dabei besitzen 60.000 griechische Haushalte mehr als 1 Million Euro an Investitionen, ohne von den im Ausland investierten Summen zu sprechen. Zahlreiche griechische Steuerzahler geben an, nur 12.000 Euro im Jahr zu verdienen, obwohl sie Schiffe, Zweitwohnungen auf griechischen Inseln und Grundbesitz im Ausland haben.
7. Wenn sich ein Finanzbeamter darüber aufregt, überreicht man ihm ein „fakelaki“, einen Umschlag mit Bargeld. Es gibt sogar eine Art informellen Tarifs, der bis zu 10.000 Euro bei den reichsten Haushalten geht. Es heißt, dass die durchschnittliche griechische Familie 2.000 Euro im Jahr zahle.
8. Die großen griechischen Reeder, die reichsten des reichen Vororts Kifissia,  sind wegen der angeblichen Gewinne, die sie dem Land einbringen, von Steuern befreit. Die Werften sind jedoch leer und nur 500 Arbeiter bleiben, um die Schiffe der sterbenden Schifffahrtsgesellschaften zu warten.
9. Lediglich 300 Einwohner der reichen Athener Vorstadt Kifissia  geben an, einen Swimmingpool zu besitzen. Die tatsächliche Zahl wird auf 20.000 geschätzt.
10. Insgesamt gehen dem Land jährlich 45 Milliarden Euro durch Steuerhinterziehung verloren.

„Nachdem sie sich eine Schlacht mit der Polizei geliefert haben, kampieren  nach wie vor tausende Manifestanten auf dem Platz, um auf die Entscheidung ihrer Politiker zu warten, die in der kommenden Woche über die strengen Sparmaßnahmen abstimmen sollen, die ihnen von Europa auferlegt wurden. Diese Manifestanten sollten ihren Zorn jedoch gegen ihr Land richten, gegen diejenigen Griechen, die sich jahrelang darauf konzentriert haben, ihrem Staat die Summen zu hinterziehen, die sie ihm schuldeten“, lauten die bitteren Schlussfolgerungen des Daily Mail.

Sabine F.       11. Oktober 2011





21.8.2013 Drittes Hilfspaket für Griechenland

Hubert Arnim-Ellissen: "Um welche Summen geht es da?"
Barbara Battisti: "Klar ist, dass das dritte Hilfspaket für Griechenland kleiner ausfallen wird, als die bisherigen. Dafür werden die Auflagen für die Regierung in Athen weniger streng sein. Die Rede ist von geschätzten 50 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Aus dem ersten Hilfspaket 2010 hat Griechenland 110 Milliarden an Krediten von EURO-Ländern und Wähungsfonds bekommen, 2012 folgt dann HIlfspaket II mit 130 Milliarden Finanzhilfe und einen massiven Schuldenschnitt für private Gläubiger. ...".
Qu: ORF-Ö1-Radio Morgenjournal vom 21.8.2013 ab 7:00 Uhr.