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Zypern-Bankenkrise:

Zypern-Bankenkrise März 2013

10 Milliarden EURO "Hilfszahlungen" von EU-Steuerzahlern gegen deren Willen + teilweise Enteignung von zypriotischen Sparern ebenfalls gegen der Willen.
 

Ziele & Programm der EU-Austrittspartei:


* Keine Subventionierung ("Rettung") zypriotischer Banken und russischen Schwarzgeld-Anleger mit österreichischem Steuergeld. 
* Österreichisches Steuergeld muß in Österreich bleiben.
* Keine Enteignung von Sparern auf Verlangen der EU
* Hilfe für Bedürftige, statt für Banken, Pleitestaaten und EU.
* Steueroasen in der EU schließen und die Steuervorteile aus der Gruppenbesteuerung von Konzerngesellschaften streichen.
 

Allgemeines zur Zypern-Finanzkrise 2013:


* Das EU-Mitgliedsland (Süd-) Zypern hat 800.000 Einwohner und hat somit nur halb so viele Einwohner wie Wien.
* In Zypern haben besonders viele russische Anleger ihr Schwarzgeld abgelegt. Aber auch für berühmt-berüchtigte österreichische Lobbyisten diente der Finanzplatz Zypern als Geld-Waschmaschine zum Weißwaschen und steuergünstigen veranlagen.
* 1974: Türkische Invasion in Nord-Zypern. Seither hält die Türkei den Norden Zyperns besetzt. Gleichzeitig will die Türkei in die EU aufgenommen werden und erhält bereits Milliardenzahlungen an EU-Vorbeitrittsbeihilfe.
* (Süd-) Zypern ist seit 1. Mai 2004 Mitglied der EU und seit 1. Jänner 2008 Mitglied der EURO-Zone.
* Zypriotische Banken hatten im großen Stil griechische Anleihen gekauft. Seit dem Wertverfall der griechischen Anleihen ist das zypriotische Bankensystem kurz vor dem Kollaps.
* Am 24.2.2013 gewinnt der konservative Kandidat Nikos Anastasiadis in Süd-Zypern die Wahl.
* 16.3.2013: Die EU gewährt Zypern 10 Milliarden Euro (137 Milliarden Schilling) Rettungshilfe aus dem Rettungsschirm. Dafür muß Zypern die Sparer teilweise zwangsenteignen. Bei Konten bis zu 100.000 Euro werden 6,75% gestrichen, bei Konten über 100.000 Euro werden 9,9% vom Guthaben über das Wochenende gestrichen.
* Das ist die erste Zwangsenteignung von Sparern in einem EU-Land. Ähnliches könnte demnächst in Italien, Spanien, Portugal und Irland passieren. (Auch in Österreich ist das nicht ausgeschlossen. Irgendwie muß man ja die horrenden Staatsschulden und die Bankensubventionen finanzieren meinen die EU-Bürokraten.)
* Die Banken in Zypern bleiben 6 Tage geschlossen. Bankomaten und Online-Banking wurde eingestellt. In dieser Zeit erfolgt die zwangsweise Teilenteignung der Sparer und Anleger.
* Die österreichische Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) hat dem Zypern-"Rettungsplan" der EU zugestimmt !!!
* Das Parlament in Zypern hat am 19.3.2013 mehrheitlich das EU-Rettungspaket abgelehnt. Es gab keine einzige JA-Stimme. Das Volk jubelt.  
* Zypern hofft nun auf den Rettungsanker Russland. Russische Gaskonzerne beiten bereits Geld um die GAsfelder anbohren zu dürfen.
* 21.3.2013: Zypern plant eine Zwangsabgabe auf Pensionsfonds. Damit wackelt die Altersvorsorge der Zyprioten. Diese Überlegung wurde nach heftigen Protesten am nächsten Tag wieder verworfen. Es soll nun doch eine Zwangsabgabe auf Spareinlagen und Kontoguthaben kommen.
* 22.3.2013: Groß Britannien hat auf Zypern zwei Militärstützpunkte unter bristischer Souveränität: Akrotiri und Dekelia. (ca 200 km von Syrien und Libanon entfernt, sowie 300 km von Israel.) Diese Militärstützpunkte wurden am 22.3.2013 mit
* 23.3.2013 Neurstes Stand ist, dass bei zypriotischen Bankguthaben von über 100.000 Euro nun 20% vom Staat abgezogen werden. Das ganze nennt sich Einmalsteuer. Die Pensionskassen werden nun doch nicht besteuert.
* 28.3.2013 Die Banken sperren nach 10 Schließtagen wieder auf. Die EU shcikte 5 Milliarden EURO-Leihgeld und somit gab es keinen Liquiditätsengpaß.
* 30.3.2013 Wie die Russen und Briten ihr Geld aus Zypern retten:
... „Eine der vielen Dummheiten der Zentralbank war, die Filialen der zypriotischen Banken in Großbritannien und Russland – im Gegensatz zu den Banken auf der Insel – offen zu lassen.“ Dadurch seien Hunderte Millionen Euro verschwunden. ...
=> Kurier vom 30.3.2013 
 

VORTEILE der Zypern-Bankenrettung:

* Alle Sparer und Kontoinhaber verlieren relativ wenig Geld.
* Die zypriotischen Banken und der Staat Zypern werden vor der Pleite bewahrt.
* Die Bevölkerung in der EU glaubt weiterhin an den Wert der EURO-Währung.
Weniger Möglichkeiten der Steuerflucht zur Steueroase Zypern auf Druck von EU und IWF. Zypern muß seine Steuersätze als Gegenleistung anheben.
 

NACHTEILE der Zypern-Bankenrettung:

* Der Preis ist mit 10 Milliarden EURO für die Banken ist extrem hoch.
* Es werden hauptsächlich russische Schwarzgeld-Anleger gerettet.
* Die "EU-Retter" haben sich keinerlei Sicherheiten für ihren 10 Milliarden Euro Kredit geben lassen. Dabei hätten Sie um diesen Betrag die ganze Insel kaufen können. Der Zerfall der EURO-Zone rückt immer näher.
* Wie soll Zypern die 10 Milliarden Euro jemals wieder zurückzahlen? Eigentlich sollte man den Kredit gleich als Zahlungsausfall bzw. Spende verbuchen.
* Man kann ein Schuldenproblem nicht mit noch mehr Schulden lösen.
 




Mehr Infos:

* Zyperns EU-Beitritt - ein Kuhhandel vom Feinsten!
=> arte vom 28.6.2012

* 27.3.2013 EU-Kommission verlangte Zwangsabgaben von kleinen Sparern. Zyperns Außenminister Ioannis Kasoulidis: „… Die umstrittene Idee, auch Guthaben unter 100.000 Euro mit Zwangsabgaben zu belegen, sei von der EU-Kommission und nicht der zypriotischen Regierung gekommen, meinte Kasoulidis. …“ => Wirtschaftsblatt vom 27.3.2013

* Zypern und das geldpolitische Trilemma.
Man hat wegen der massiven Kapitalflucht, die das Land bedroht, Kapitalverkehrskontrollen eingeführt. Das steht in klarem Widerspruch zu den vier großen Freiheiten der Wirtschafts- und Währungsunion.  Hierzu zählen der freie Warenverkehr, die Personenfreizügigkeit, die Dienstleistungsfreiheit und der freie Kapital- und Zahlungsverkehr. ... Mit dem geldpolitischen Trilemma, wird in der Volkswirtschaftslehre das Problem bezeichnet, dass es einer Zentralbank nicht gelingen kann, drei Ziele gleichzeitig mit ihrer Geld- und Wechselkurspolitik zu erfüllen. Hierzu zählen die Preisstabilität, der stabile Wechselkurs und der freie internationale Kapitalverkehr. ...
=> Die Presse vom 25.3.2013

* So sicher ist das Geld am Sparkonto. Das System garantiert 100.000 Euro pro Kunde und Geldhaus im Fall einer Bankenpleite. Vor einem staatlichen Eingriff wie jetzt in Zypern schützt die Sicherung aber nicht. => Kurier vom 18.3.2013

* "Ich bin empört über die Dummheit der EU-Eliten"
... Denn das Rettungspaket, das die Märkte weltweit verunsicherte, hat es nicht nur auf das Schwarzgeld russischer Oligarchen abgesehen, "sondern auch auf die Olivenbauern, was man offenbar vergessen hat", so Schulmeister. ...
=> Kleine Zeitung vom 18.3.2013

* Die Einlagensicherung, die eurozonenweit Spareinlagen bis 100.000 Euro sichern sollte, ist reine Fiktion. ... Der Europa-Gedanke wird derzeit nicht von vulgärpopulistischen Parteien umgebracht, sondern vom innersten Kern einer abgehobenen Politelite, die offenbar jedes Gespür für das Machbare verloren hat
 => Die Presse vom 18.3.2013

* Angst vor Run auf Europas Banken: Befürchtungen über eine Kernschmelze der Eurozone. => Die Presse vom 18.3.2013

* Zypriotische Banken bleiben bis Donnerstag geschlossen
Ökonomen kritisieren den "Tabubruch" Kunden-Enteignung heftig. Abstimmung über Hilfspaket verschoben => Der Standard vom 18.3.2013

* Zypern: Ende einer russischen Steueroase
"Unfair und gefährlich": Putin tobt und fürchtet um russisches Geld in Zypern.
=> Die Presse vom 18.3.2013

* Die Zypern-Enteignung ist das Ende der Demokratie
... Ein ungeheuerlicher Vorgang, der alle Prinzipien der Demokratie, der Rechtstaatlichkeit und das Recht auf Privateigentum verletzt. So etwas würde man nur im Kommunismus erwarten, aber nicht in einem Rechtsstaat und einer freien Marktwirtschaft in der wir angeblich leben. => Alles Schall und Rauch vom 17.3.2013

* Zypern-Abgabe ein Tabubruch: Brechen in EU die Dämme? => Krone vom 17.3.2013





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20.3.2013 Zypern - ORF Morgenjournal

Abstimmung geht negativ aus
"der Satan wurde ausgetrieben" - gemeint sind EU, Troika und Deutschland
Ministerpräsident von Zypern:
"von Europa können wir uns nichts mehr erwarten"
"wir danken den Spaniern für uns demonstriert zu haben"
"wir müssen uns neue Partner (Putin) suchen"
 
warum all dieses?
.. weil unverantwortliche, unbelehrbare, undemokratische EU - Bonzen auf biegen und brechen Ländern den Euro aufgezwungen haben, der in form der versprochenen stabilen und werthaltigen Währung in dieser Form für diese völlig untauglich ist. Im Versuch diese uns versprochene harte währung am Leben zu erhalten wurde Österreich bzw. dessen Bevölkerung nunmehr mit ungeheuren
haftungen und uneinbringlichen Transferleistungen belastet um eine Kunstwährung zu retten, die nicht zu retten ist. Eine grössere Unverantwortlichkeit - mit der Währung eines Landes und den Ersparnissen der Bevölkerung zu spielen und ganz entgegen zum "Friedensprojekt Europa" den grössten Spaltpilz und Unfrieden zu veranstalten ist seit dem 2. Weltkrieg noch nicht vorgekommen. 
Es ist zeit die verantwortlichen dafür vor den Vorhang zu holen.
DI Egon F.     20.3.2013



Ganze in EU steht vor dem Konkurs

Es wird behauptet uns kann das nicht passieren! So so. Aber was ist, wenn die gesamten EU in den Konkurs schlittert. Mitgehangen - mitgefangen. Jeder weiß, wenn man Schulden hat, die einem bis zum Halse stehen und keine Aussicht auf Mehreinnahmen hat, was dann wirklich passiert.
Hari     18.3.2013



Zurück zum Schilling

Ich glaube nicht nur ich sondern 90 % der Österreich wollen wieder Banken haben denen sie vertrauen können und wechseln dafür gerne in den Schilling zurück. So schön es ist irgendwohin in Euro zu fahren ohne Wechseln zu müssen, ist es doch schöner wenn man beruhigt schlafen gehen kann ohne um sein kleines Erpartes Angst haben zu müssen.
Renate        18.3.2013



Geld unterm Kopfpolster

Wir wurden am Wochenende darüber aufgeklärt, dass der nichtverzinste Kopfpolster die wertstabilere Aufbewahrungsmethode von Geld ist.
Geld auf der Bank ist zu einem unkalkulierbaren Risiko geworden.
Tom     18.3.2013



Zypern als EU-Versuchskaninchen

Zypern ist ja jetzt das erste wirkliche Versuchskaninchen der EU, wo man probiert wie die Menschen reagieren, wenn man ihnen ihr Geld stiehlt... womöglich der erste Großauftrag für die EU-Battlegroup?
Helena   17.3.2013



Lösung des EURO-Schuldenproblems

Einzig vernünftige Lösung ist: Insolvenz, Verkauf der Vermögen, Eigenkapitalgeber leer ausgehen lassen. Alles andere ist Planwirtschaft und führt ins Chaos. Die bittere Medizin des freien Marktes ist in Summe das geringste Übel.
Der Ökonom    17. März 2013



Zwangsenteignung in Österreich

ich finde die Zwangsenteignung in Österreich durch das Steuersysstem wesentlich eleganter.
Arno         17.3.2013



Zyperns Gasreserven als Sicherheit nehmen

Wieso werden Zyperns Gasreserven nicht für die Bankenrettung verwendet?
"12:25 18/03/2013
MOSKAU, 18. März (RIA Novosti).
Der russische Energieriese Gazprom hat den zyprischen Behörden finanzielle Unterstützung für den Bankensektor des Landes im Austausch gegen Lizenzen für die Gasförderung in der ausschließlichen Wirtschaftszone Zyperns angeboten, teilte der zyprische Fernsehsender Sigma TV mit.
AV     17.3.2013



Die EU löst Probleme,

die wir ohne EU gar nicht hatten :-)
Stein der Weisen       17.3.2013



Die Medien sind MITSCHULDIG am EU-Wahnsinn

Die Medien sind MITSCHULDIG an diesem Wahnsinn, weil sie in Symbiose mit den Politikern mitgeholfen haben, das Volk zu manipulieren und anzulügen. Deswegen haben uns dann so viele in diese verhängnisvolle, kriminelle und diktatorische Europäische Union gewählt.
   Und viele EU Gegner wurden belächelt und als dumm hingestellt, so schauts aus. Nun wacht das österreichische Volk schön langsam auf. Leider ist es nun zu spät.
Hemingway          17.3.2013



EU will Bargeld abschaffen

Warum Bestrebungen im Gang sind, möglichst wenig Bargeld zulassen (siehe Italien etwa) und es fast unmöglich ist ohne Bankkonto ein normales Leben zu führen, sieht man hier deutlich. Der Staat und die EU  wollen uneingeschränkte Kontrolle und Zugriff auf das Geld der Bürger.
Pirea      17.3.2013



Die Lösung heißt

“Isländische Revolution” (Google)
Erik        17.3.2013



Das "Friedensprojekt" EU

Der Friedensnobelpreisträger, hat sich in eine Lage manövriert, in welcher nur noch Rechtsbruch möglich (??) ist:
- Aufnahmekriterien Euro = Recht gebeugt
- Stabilitätskriterien (Maastricht) = Recht gebrochen
- "no-bailout" = Recht gebrochen
- EZB-Staatsanleihen = Recht gebeugt / gebrochen
- Spareinlagen enteignen = Recht gebrochen

Wilhelm          17. März 2013



Schafe scheren

kann natürlich nur den dummen zypriotischen Schafen passieren, dass sie geschoren werden. Im Rest der EU wird sowas NIE passieren. (Für wie blöd werden wir gehaltem ?)
Ron         17. März 2013





27.3.2013 attac: Zypern: Schock ohne Therapie

Der freie Kapitalverkehr galt bisher als eines der neoliberalen "Heiligtümer" des EU-Binnenmarktes. Dabei sind Kapitalverkehrskontrollen ein wichtiges Mittel, um Finanzblasen zu verhindern oder die Folgen ihres Platzens zu begrenzen. Sie wären auch ein effektives Instrument um Steueroasen weltweit zu sanktionieren. Vermögende könnten sich zudem nicht mehr so leicht ihrer Steuerverantwortung entziehen. "Zypern beweist, dass es nicht an der Umsetzbarkeit sondern am politischen Willen mangelt, den freien Kapitalverkehr auch für diese Zwecke zu beschränken", erklärt Küblböck. Heftige Kritik übt Attac daran, dass die radikale Kürzungspolitik, die schon Griechenland und Spanien ruiniert hat, nun wohl auch in Zypern umgesetzt werden soll. Dabei hat Zypern kein strukturelles Haushaltsproblem. "Die von den Banken ausgelöste Krise wird der Troika wieder als Vorwand dienen, zu privatisieren, Löhne zu kürzen und soziale Rechte abzubauen. Die Folge wird eine tiefe Rezession und eine Verschärfung der Krise sein", warnt Küblböck. "Zypern benötigt nach dem berechtigten Ende seines Geschäftsmodells solidarische Hilfen, um seine Wirtschaft mittelfristig neu zu strukturieren. Stattdessen versetzt die EU dem Land einen Schock ohne Therapie."
Rückfragehinweis:    Attac, David Walch, Attac-Pressesprecher