EU-Austrittspartei: Für den EU-Austritt Österreichs, im Wahlbündnis EU-Stop
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Gentechnik

THEMA: Gentechnik

Problem Gentechnik

Organismen, deren genetisches Material so verändert worden ist, wie dies unter natürlichen Bedingungen durch Kreuzen oder natürliche Rekombination oder andere herkömmliche Züchtungstechniken nicht vorkommt.
Es sind Veränderungen die in der Natur oder auch durch Züchtung NIE möglich wären, z.B. menschliche Gene in Schweine, Bakteriengene in Getreide, Fischgene in Paradeisern.

Abkürzung: GVO = gentechnisch veränderte Organismen
 

VORTEILE:

* Internationale Lebensmittel-Kontrolle der wenigen verbliebenen Gen-Saatgut-Erzeuger
* mehr Profite für Biotech-, Pharma- und Chemiekonzerne.
* riesige Gewinne durch Monopolisierung
* keine Haftung für Gen-Saatgut-Erzeuger
* Für „Patente auf Leben“ werden großzügige Lizenzgebühren verlangt
 

NACHTEILE:

* Gentechnik ist ein irreversibler Prozess. Belastete und verseuchte Böden können schwer gerettet werden. GVO einmal in die Natur ausgebracht, ist nicht wieder rückholbar.
* Weltmacht hält derjenige in der Hand, der weltweit die Nahrungsmittel kontrolliert. Durch Lizenzierung des GVO-Saatgutes entsteht eine Abhängigkeit von ausländischen Argar- und Chemiekonzernen.
* GVO-Pflanzen, die selbst ein Pestizid erzeugen (z.B. BT-Mais) sind als ganze Pflanze giftig!
* alle unabhängigen Studien über GVO weisen auf erhebliche Gesundheitsschäden (Organschäden und Mißbildungen) hin, (Prof. Arpad Pusztai, Prof. Susan Bardocz-Pusztai, Prof. Inacio Andríoli, Prof. Andrés Carrasco u.a.m.)
* Bauern, die GVO anbauen, werden von Saatguterzeugern abhängig gemacht.
* Gentechnikfrei wirtschaftende (Bio-)Bauern müssen um ihre Existenz durch Saatenverunreinigung bangen, wenn auch in größeren Entfernungen Gentechnik angebaut wird.
* Gentechnik = Gifttechnik: Entweder erzeugt die Pflanze selbst ein Gift oder überlebt ein Gift, das alle anderen Pflanzen umbringt. 
* Höher
er Spritzmitteleinsatz wegen "Superunkräutern" nötig (in Argentinien muss bis zu 15 mal gespritzt werden - Bericht Prof. Carrasco), weil diese sonst sogar das Totalpflanzengift Glyphosat auf Gentechnikfeldern überleben. Der Anbau von Gensaaten wird somit von Jahr zu Jahr teurer.
* Durch die vermehrte Anwendung von Glyphosat werden zunehmend die Felder, das Grundwasser, die Feldfrüchte selbst, aber vor allem auch die damit hantierenden Menschen vergiftet. So treten z.B. in Argentinien mit dem höchsten Glyphosat (z.B. in Roundup) Verbrauch signifikant erhöhte Fälle von Allergien und Missbildungen bei Neugeborenen auf (Prof. Andrés Carrasco).
* Im Fleisch von Tieren, die mit genmanipuliertem Soja gefüttert wurden, wurden GVO-Genfragmente nachgewiesen. Wie sich der Genuss desselben beim Menschen auswirkt, weiß man nicht. Sog. 'neue' Krankheiten könnten darauf zurückzuführen sein.
* Bis heute wurden keine Langzeitstudien bei Tieren, die mit Genfutter aufgezogen wurden, gemacht. Beim Menschen schon gar nicht. Tier und Mensch werden daher als Versuchskaninchen hergenommen, wobei diesen nicht einmal die Wahl gegeben wird, da es keine Kennzeichnungspflicht gibt.
Keine Kennzeichnungspflicht für Fleisch, Eier, Milchprodukte von Tieren, die mit Gentechnik gefüttert wurden.                
* Weitgehender Haftungsausschluß der Saatguterzeuger - z.B. 80% Ernteausfall in Südafrika beim GVO-Maisanbau durch Laborfehler ist ausschliesslich ein Verlust der Bauern.
* Bis heute gibt es keine Versicherung, die für GVO abgeschlossen werden kann.
* GVO in Monokultur (für etwa 70ha nur 1 Arbeitskraft nötig) ist der Tod der   (Klein) Bauernstruktur.
* 95% der Wissenschafter im Bereich Gentechnik sind für die Konzerne tätig. Keine fünf Prozent sind wirklich unabhängig. Diese wenigen brachten aber zahlreiche Gesundheitsprobleme durch die Gentechnik ans Tageslicht und bekamen auch jede Menge Probleme.
* Noch 10 Jahre nach GVO-Anbaustopp kann GVO Verunreinigung im Saatgut nachgewiesen werden (Tasmanien).
* Die Menschen werden lt. unabhängiger Gentechnik-Wissenschafter als Versuchskaninchen missbraucht.            
* Demokratie zerfällt: Kaum einer will die Gentechnik, trotzdem wird sie uns aufgezwungen.    
* Die Erbanlagen (Gene) auf dem Planeten werden mit diesen laborgemachten, synthetischen Genen verändert.                 
* Natürliche Lebensmittel können verschwinden, die Artenvielfalt ist gefährdet, denn genmanipulierte Pollen breiten sich aus. Wenn die Gentechnik nicht verbannt wird, gibt es irgendwann nicht anderes mehr.
* Es gibt so gut wie keine Langzeitstudien bei Tieren, und keine beim Menschen. Diese "Frankenstein-Technologie" gehört verboten, bevor es zu spät ist. 

Fazit: Wollen wir gesund bleiben, weiter natürliche Lebensmittel genießen, die Umwelt schützen, freie Bauern haben und demokratisch mitgestalten, so müssen wir die Gentechnik in Landwirtschaft und Lebensmitteln verbieten. Dies ist aber nur möglich, wenn wir aus der EU austreten und die Landwirtschaft wieder zur nationalen Angelegenheit machen.

Exkurs: Ein Gentechnikverbotsgesetz ist laut BM Stöger (siehe => Video-Stöger) innerhalb der EU nicht möglich, da durch den Vertrag von Lissabon der freie Warenverkehr innerhalb der EU-Länder gewährleistet sein muss. Auch muss jedes Produkt, dass in irgendeinem EU-Land zugelassen ist, auch in Österreich verkauft werden dürfen.   
 

WDR: USA bestimmt Genfood für die EU - Gesundheit geopfert, Abhängigkeit geschaffen



Ziele & Programm der EU-Austrittspartei:


* Ein Gentechnikverbotsgesetz ist dringend notwendig, ebenso dass  'Patente auf Leben' ausdrücklich verboten werden!
* EU-aus fordert ein Gesetz mit Verbot für die Einfuhr, den Vertrieb, den Verkauf, den Anbau, die Verarbeitung, die in Verkehrbringung, die Lagerung und die Durchfuhr von GVO unter strengsten Kontrollen und Höchststrafen bei Zuwiderhandlung. Dies ist nur nach einem EU-Austritt Österreichs möglich, da aufgrund des momentan geltenden EU-Rechtes freier Warenverkehr zu gewährleisten ist, und jegliche Ware, die in irgendeinem anderen EU-Land zugelassen ist, auch in Österreich für den Verkauf zugelassen werden muss.
* Forderung nach Einhaltung der Menschenrechte (Klage Christiane Lüst und Pro-Leben) „Jeder Mensch hat das Recht auf gesunde und natürliche Nahrung“!
* Forderung zur Selbstbestimmung der Nationalstaaten wie Österreich
* Forderung einer Kennzeichnung von Lebensmitteln, die mit GVO hergestellt werden. Dazu gehören nicht nur Fleisch und andere Produkte von GVO-gefütterten Tieren wie z.B. Eier, sondern auch Produkte mit Aspartam, Hefextrakten und Sojalezithin, deren Herkunft nicht geklärt ist, und die mit 99%iger Wahrscheinlichkeit aus einem Gentechnik-Labor stammen.
* Forderung der Wiederaufnahme eigenstaatlicher Kontrollen, statt Verlaß auf die konzernnahe EU-Institution für Lebensmittelkontrolle EFSA mit Drehtürbeamten. 
 

Kinotipp: "Gekaufte Wahrheit": Gentechnik im Magnetfeld des Geldes




Ein politischer Thriller über Gentechnik und Meinungsfreiheit
Dokumentarfilm, 88min; 35 mm, DigiBeta, DVD und BlueRay
Buch und Regie: BERTRAM VERHAAG mit Arpad Pusztai, Andrew Kimbrell, Ignacio Chapela, Jeffrey Smith und Antonio Andrioli

Der Agrar-Chemie-Multi Monsanto bringt Anfang der 90er Jahre genmanipulierte Pflanzen auf den Markt, die für die Einen einer landwirtschaftlichen Revolution gleichkommen und Probleme der Welternährung lösen sollen. Für Andere bedeuten diese Pflanzen unwiederbringliche Zerstörung der biologischen Vielfalt auf diesem Planeten und müssen nachdrücklich bekämpft werden.
 

Mehr Infos zur Gentechnik

=> Gentechnikgesetz Österreich
=> www.gentechnikverbot.at
=> Mit Gentechnik "sicher" in die Krankheit
 
 
7.11.2014 Global2000 für "nationale" Selbstbestimmung bei Gentechnik-Anbauverbot.
=> Presseaussendung Global 2000 vom 7.11.2014
Anm. EUAUS: Noch besser wäre klarer Weise der EU-Austritt Österreichs. Der brächte Österreich die komplette Selbstbestimmung zurück und nicht nur vielleicht und nur bei der Gentechnik.

Gentech-Kartoffeln außer Kontrolle:
TTIP Das Handelsabkommen TTIP landet auf unserer Speisekarte: Die transatlantische Vermarktung von Gentech-Kartoffeln avanciert zum Kinderspiel.
=> Der Freitag vom 8.10.2014
 



=> Kommentare & Postings eintragen
 

Neue Genpflanzen für Europa zugelassen

Brüssel - In Europa kommen neue Genpflanzen auf den Markt.
EU-Kommission hat drei Maissorten und eine Baumwollart für die Verwendung in Lebensmitteln und Tierfutter genehmigt, teilte die Behörde am Donnerstag in Brüssel mit. Sie können importiert werden, für die Anpflanzung sind die Sorten aber nicht zugelassen.
   Die EU-Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hatte die Pflanzen als unbedenklich bewertet. Die Landwirtschaftsminister hatten sich bei ihrem Treffen vergangene Woche nicht auf die Zulassung einigen können, damit blieb die Entscheidung der EU-Kommission überlassen.
   Die Genehmigung gilt für zehn Jahre. Lebens- und Futtermittel mit genmanipulierten Bestandteilen müssen in der EU gekennzeichnet werden - vorausgesetzt sie enthalten mehr als 0,9 Prozent genmanipuliertes Material. Etwa vierzig Pflanzen sind derzeit in der EU für Futter und Nahrungsmittel zugelassen. (dpa)
Quelle: => proplanta.de

EU-aus: mit diesen Neuzulassungen von 3 Genmaissorten und 1 Genbaumwolle, die natürlich allesamt wie üblich ungekennzeichnet auf den Markt kommen werden, hat die EU neuerlich einen Kniefall vor den Genkonzernen getan. Nun sollen diese Konzerne auch noch mit einem Patentrecht, das für die gesamte EU gleichgeschalten und zentralisiert werden soll, belohnt werden. Kein Einzelproduzent kann sich solch ein für die gesamte EU geltendes Patentrecht leisten. Sissy    29.12.2011
Klein ist aber fein! EU-Austritt und damit wieder zurück zu bewährter Selbstbestimmung und regionaler Verwaltung und Verantwortung!





28.3.2012 Die Presse - Leitartikel: "Zügelt die EU-Agenturen, bevor es zu spät ist",

von Oliver Grimm,  Ausgabe vom 29.03.2012
Die zwei Dutzend ausgelagerten Sonderbehörden der Union entwickeln ein Eigenleben, das weder finanziell noch demokratisch akzeptabel ist.
   Genau 6157 Euro: So viel kostet eine Sitzung des Verwaltungsrates der EU-Lebensmittelagentur Efsa. Und zwar pro Person. Ob die 15 Aufsichtsräte auf güldenen Sänften zu den Sitzungen nach Parma getragen wurden und dort pochierte Wachteleier speisten, während sie sich durch die Tagesordnung pflügten, ist nicht überliefert. Überliefert ist dank der unermüdlichen rumänischen Europaabgeordneten und Korruptionsjägerin Monica Macovei hingegen sehr wohl, welches Amtsverständnis diese Leute haben. Allein im Jahr 2010 gab Efsa 49 Millionen Euro für externe Aufträge in Sachen "Kommunikation und Verwaltung" aus. Das ist nicht der einzige Missstand bei den derzeit 24 EU-Agenturen.
    Thomas Lönngren, Ex-Chef der Arzneimittelbehörde in London, wechselte zu Jahresbeginn fast nahtlos in die Pharmabranche. Nella Frewen, langjährige Brüssel-Lobbyistin des US-Saatgutkonzerns Monsanto und heute Chefin des Lobbyingverbands der Nahrungsmittelindustrie, soll jetzt einen der Efsa-Verwaltungsratsposten übernehmen.  ... 
   Der Europaabgeordnete Martin Ehrenhauser hat recht: Man sollte die Wiener Agentur ersatzlos schließen. Zumal sie eine teure Doppelgleisigkeit zum Europarat darstellt. ...
Rückfragehinweis: Die Presse Chef v. Dienst



22.12.2011 Genehmigung von Genmais: EU gefährdet Umwelt und Bauern

Die EU-Kommission hat heute drei verschiedene Genmais-Sorten von Syngenta und eine gentechnisch bearbeitete Baumwollart von Dow Agroscience sowohl als Nahrungs- und Futtermittel sowie für Einfuhren und Verarbeitung genehmigt.
   Für Heidemarie Porstner, Gentechnikexpertin von GLOBAL 2000, ein Skandal: "Die Auswirkungen dieser Entscheidung werden enorm sein - neben massiven Umweltbeeinträchtigungen von verseuchten Böden bis hin zum Bienensterben zeugt der Beschluss auch von wenig Weitsicht in sozialpolitischer Sicht: Die Verbreitung von Genmais und Genbaumwolle wird über kurz oder lang zu einer Marktverdrängung der Kleinbauern führen." Die heute genehmigten Genmaissorten sind herbizid- und insektizidresistent. "Das bedeutet, dass die das Feld umgebende Pflanzen- und Insektenwelt stirbt, während der Mais munter gedeiht", erklärt Porstner: "Für das ökologische Gleichgewicht ist das eine Katastrophe: Insekten und Pflanzen leben in gegenseitiger Abhängigkeit. Es ist mir unerklärlich, warum einerseits das bereits sehr bedrohlich gewordene Bienensterben immer wieder thematisiert wird, aber dennoch weiterhin Saatgut genehmigt wird, das zu genau diesem Bienensterben beiträgt."
   Die Baumwolle wird beispielsweise in Indien sehr häufig angebaut. Die dortigen Bauern können sich das nun immer teurer werdende Saatgut sowie die zugehörigen Pestizide bald nicht mehr leisten, die Armutsfalle schnappt zu: "Seit der Verbreitung der gentechnisch veränderten Saatgutsorten ist die Selbstmordrate unter den indischen Bauern signifikant gestiegen", erklärt Porstner.
   Porstner erklärt: "Das Traurige ist: Die EU-Kommission richtet sich nach den Empfehlungen der EFSA (Anm.: European Food Safety Authority) - und die wiederum scheinen ohne ökologische Hinterfragung die Empfehlungen der Herstellerfirmen als eigene Risikobewertungen zu übernehmen. Dass das nun genehmigte Saatgut in der EU nicht angebaut werden darf, macht den Schaden, der durch die Genehmigung angerichtet worden ist, nur unerheblich kleiner."

Rückfragehinweis: GLOBAL 2000, Nunu Kaller Tel.: +43 699 1 42000 20 mailto:presse@global2000.at   www.global2000.at



13.10.2011 Gentechnikland Österreich?

Von Klaus Faißner

"In der Risikoforschung könnten wir weltweit Nummer eins werden."
Ein Mitarbeiter der Uni Graz brachte es Mitte Juli, für viele überraschend, ans Tageslicht: In Österreich wird eifrig an der Agro-Gentechnik geforscht - wenn auch in Glashäusern. Er wies in einer Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft Graz darauf hin, dass am Institut für Pflanzenwissenschaften eineinhalb Jahre illegal gentechnisch veränderte Raps-, Tomaten-, Tabak- und Ackerschmalwand- beziehungsweise Arabidopsis-Pflanzen angebaut wurden, die Fenster über Monate immer wieder offen standen und eine Windverfrachtung des Pollenmaterials "bereits erfolgt" sei.
Laut Pressestelle der Uni Graz wurden daraufhin lediglich die wenigen Rapspflanzen und ein Drittel aller anderen genmanipulierten Organismen zerstört, der Rest wachse nach dem Zurückschneiden weiter. Ob es zu Schäden in der Natur gekommen ist, werde nicht untersucht. ...
Ganzer Artikel => Wiener Zeitung 13.10.2011

EU-aus: Gab es eigentlich irgendwelche Sanktionen oder Verurteilungen gegen die UNi-Graz?



13.10.2011 "Ein großer Menschenversuch ohne Kontrollgruppe"

"Wiener Zeitung": In "Gekaufte Wahrheit" zeigen Sie, dass die möglichen Gefahren genmanipulierter Nahrung nicht wissenschaftlich untersucht sind. Wie kann das sein?

Bertram Verhaag: Weil 95 Prozent der Wissenschafter, die im Bereich der Gentechnik forschen, direkt oder indirekt von der Industrie finanziert werden. Denn sobald jemand etwas veröffentlicht, das den Interessen der Industrie zuwiderläuft, etwa dass Ratten eine höhere Sterblichkeit, ein schwächeres Immunsystem oder eingeschränkte Zeugungsfähigkeit aufweisen, nachdem sie mit gentechnisch veränderten Pflanzen gefüttert werden, macht die Industrie unglaublichen Druck. Gentechnisch manipulierte Lebensmittel sind insgesamt billiger für die Industrie als natürliche. Kritische Wissenschaftler bekommen keine Forschungsgelder oder werden als interessengeleitete Aktivisten verunglimpft oder verlieren sogar ihren Job. ...
Ganzer Atikel => Wiener Zeitung 13.10.2011

EU-aus Tipp: Konsumenten können darauf achten, welche Produkte sie kaufen (die nicht mit 'Gentechnik frei', 'ohne Gentechnik' oder BIO ausgelobten Fleischprodukte sind z.B. mit sehr hoher Wahrscheinlichkeiten von Tieren, die mit Gensoja aufgefüttert wurden). Die unabhängige Wissenschaft hat längst nachgewiesen, dass in diesem Fleisch fremde Gensequenzen aus der Fütterung zu finden sind - welche gesundheitlichen Auswirkungen ein Verzehr desselben hat, ist unbekannt und wurde bis jetzt NIE untersucht. Auch die Gefahren der Rückstände des Totalherbizids Glyphosat (hierzulande hauptsächlich in der Marke 'Round-up') sind zu beachten (Nachlese Prof. Don Huber aus den USA). EU-aus tritt daher für ein Gentechnikverbot ein. Dies ist aber im Rahmen des EU-Vertrages von Lissabon nicht möglich (siehe Video BM Stöger vom September 2011). Nur nach einem EU-Austritt können wir ein solches Verbot durchsetzen. 



4.10.2011 EFSA soll Zulassung von Gentechnik bei Tieren vorbereiten

Die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) soll derzeit erstmals Leitlinien entwickeln, nach denen man die Produkte von gentechnisch veränderten Tieren bewerten kann. Damit sei ein weiterer Schritt getan, dass Lebensmittel von veränderten Tieren in den Handel kommen, befürchtet Gentechnikgegner Christoph Then von Testbiotech. Er kritisiert, dass die EFSA dies derzeit hinter den Kulissen, ohne Anhörungen und Beachtung des Tierschutzgesetzes durchführe.
   Der Entwurf sehe vor, bei Milch, Fleisch und Eiern von gentechnisch veränderten Tieren ähnliche Maßstäbe anzusetzen wie bei Bewertung von gentechnisch veränderten Pflanzen. Mögliche erste Produkte, für die in den nächsten Jahren eine Zulassung beantragt werden könnte, seien laut Then gentechnisch veränderter und patentierter Lachs, der schneller wächst, oder Produkte von Kühen, in die Gene vom Menschen übertragen wurden, damit ihre Milch der Muttermilch ähnlicher wird. Ende des Jahres sei mit der Veröffentlichung der endgültigen Leitlinien zu rechnen.
   „Nachdem bereits die Produkte von geklonten Tieren ohne jede Kennzeichnung auf den Europäischen Markt gelangt sind, erfolgt jetzt ein neuer Angriff auf die Interessen der Verbraucher“, so der ausgewiesene Gegner der EFSA weiter. Er befürchtet einen ähnlichen Dammbruch wie bei gentechnisch veränderten Pflanzen. Verbraucher, Lebensmittelhersteller, Landwirte und die Tiere würden zum Opfer einer Entwicklung, bei der vor allem das Profit-Interesse der Biotech-Industrie im Vordergrund stehe, so Then. Derzeit gebe es weltweit kein zugelassenes Produkt von Gentechnik-Tieren. Die Zulassung des Gentechnik-Lachses wurde in den USA in letzter Minute blockiert.
Quelle: topagrar.com
 
EU-aus: Wieder ein Verstoß gegen die Menschenrechte - nämlich dem Recht auf gesunde und natürliche Nahrung - durch die EU. Gentechnisch veränderte Lebensmittel, hier von gentechnisch veränderten Tieren, sollen laut EU ohne Langzeitstudien, ähnlich wie bei gentechnisch veränderten Pflanzen, und ohne Kennzeichnung in die Supermarkt-Regale kommen. Der, der gesunde und natürliche Nahrungsmittel herstellt, muss laut EU dies ausweisen und teuer zertifizieren lassen.
Gerade das Gegenteil müsste der Fall sein - nämlich dass gentechnisch veränderte Produkte kennzeichnungspflichtig sein sollten.
EU-aus ist für ein gesetzliches Gentechnikverbot!



26.9.2011 China verbietet Markteinführung von Gentechnik-Reis

Meilenstein auf dem Weg zum endgültigen Stopp der kommerziellen Zulassung von Gentechnik-Reis
Presseaussendungen - 26 September, 2011
Wien/Peking - Greenpeace begrüßt die jüngst durch Chinas größte Wirtschaftswochenzeitung „The Economic Observer“ bekannt gewordene chinesische Regierungsentscheidung, die Kommerzialisierung von gentechnisch verändertem Reis auszusetzen.
   „Dieser Schritt ist ein Meilenstein auf dem Weg zum endgültigen Stopp der kommerziellen Zulassung von Gentechnik-Reis in China“, freut sich Pan Wenjing, Landwirtschaftssprecherin von Greenpeace China über den Greenpeace-Kampagnenerfolg. „Reis ist das wichtigste Grundnahrungsmittel für die rund 1,3 Milliarden Chinesen und Chinesinnen. Alle Entscheidungen, die Reis betreffen, müssen gut überlegt sein und die Überzeugungen der Bevölkerung respektieren. Wir freuen uns, dass jetzt als Ergebnis unserer jahrelangen Kampagne die zuständigen Regierungsabteilungen die öffentliche Meinung zum Thema Gentechnik wahrgenommen und respektiert haben.“
   Greenpeace fordert von der chinesischen Regierung, ihre Gentechnikpolitik und die massiven Investitionen in diesen Bereich zu überdenken und stattdessen auf mehr Investitionen in modernen Biolandbau zu setzen. Das Ziel muss die schnellere Transformation der chinesischen Landwirtschaft zu nachhaltigen ökologischen Modellen sein. Dies ist notwendig, um die Umwelt zu schützen, aber auch um die Lebensmittelsicherheit sicherzustellen und die Existenzgrundlage der Bauern zu sichern.
Quelle: Greenpeace Austria 26.9.2011

EU-aus: Sogar im mächtigen China hat man erkannt, dass Gentechnik nicht das Maß aller Dinge ist. Leider ist die Politik in Österreich nicht so weit! Immer noch werden ca. 500.000 t Gensoja aus Südamerika (man bedenke hier auch den Ökowahn) zur Viehfütterung nach Ö. importiert, obwohl nach letzter Umfrage 93% der Bevölkerung keine Gentechnik auf dem Teller wollen, und obwohl alle unabhängigen Studien bestätigen, dass 1.) Moleküle von Gensoja sehr wohl in Fleisch-, Milch und Eierprodukten zu finden sind und dass 2.) der Genuß von Gentechnikprodukten bei den meisten Tieren schwere Organschäden verursacht, krebserregend ist und unfruchtbar macht.
Wir brauchen dazu dringend eine Volksabstimmung oder am besten gleich einen EU-Austritt (um den durch den Vertrag von Lissabon abgesichterten, freien Warenverkehr stoppen zu können)!




28.10.2011 Gentechnik-Verband auf geschmacklosem Stimmenfang

Geplante EuropaBio PR-Kampagne für Gentechnik aufgedeckt.
Wie die britische Zeitung "The Guardian" aufdeckte, betreibt Europas größte Biotechnologie-Vereinigung EuropaBio hinter vorgehaltener Hand eine großangelegte Gentechnik-PR-Kampagne. Durchgesickerte Dokumente der PR-Agentur von EuropaBio dokumentieren den geplanten Stimmenkauf der Lobby-Vereinigung zu der Unternehmen wie Monsanto oder Bayer. Mittels prominenter “Botschafter” wollte die Biotechnologie-Lobby öffentlich gute Stimmung für Gentechnik machen und so den europäischen Markt für Gentechnik-Produkte öffnen. Gleichzeitig unterstellt die Gentechnik-Industrie der europäischen Öffentlichkeit und Politikern, angebliche Lösungen der Biotech-Branche zur Lösung des Welthunger-Problems zu blockieren.

"Es ist eine Beleidigung der EuropäerInnen, zu glauben, mit einer PR-Kampagne die Sorgen um die Lebensmittelsicherheit auflösen zu können, in Wahrheit aber immer die Unternehmensprofite an erste Stelle zu rücken. Die Gentech-Industrie handelt unglaublich zynisch, wenn sie das Hungerproblem vorschiebt, um die Absätze ihres Gentechnik-Saatguts und der mitverkauften Pestizide zu erhöhen. Jedes Jahr gibt es neue Beweise, dass die
Gentechnik-Branche ihre Versprechen nicht halten kann, aber gleichzeitig effektivere und sicherere Technologien und Alternativen beiseite schiebt, weil ihnen diese nicht so viel Gewinn bringen würden", empört sich Greenpeace-Kampagnenleiter Herwig Schuster und betont: “Gentechnik kann das Hungerproblem nicht lösen, die Argumente der Gentechnik-Industrie halten keiner wissenschaftlichen Überprüfung stand.”

Die durchgesickerten Dokumente sind online auf der Seite des Guardian (http://www.guardian.co.uk/environment/2011/oct/20/europabio-gm-ambassadors-europe) verfügbar und enthalten Namen wie Kofi Annan. Laut Angaben des "Guardian" hatte aber keiner der genannten "Gen-Botschafter" der Zusammenarbeit mit EuropaBio zugestimmt.

Quelle => http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1064312

EU-aus: eine neue Runde der EU-Lobbyisten, um mit viel Geld doch noch mit der Gentechnik zu punkten! An alle Lobbyisten: WIR WOLLEN KEINE GENTECHNIK AM TELLER UND KAUFEN EUCH DAS ZEUGS DAHER NICHT AB!