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Saatgutverordnung

Saatgutverordnung der EU bedroht Artenvielfalt

Die EU-Kommission erarbeitet gerade (mit Lobbyisten?) eine neue EU-Saatgutverordnung. Der Entwurf der neuen Saatgutverordnung liegt nicht offiziell vor, aber es sickern schon Informationen aus dem Entwurf durch. Diese EU-Saatgutverordnung sieht bei der Weitergabe von Saatgut hohe Zulassungsgebühren, amtliche Prüfungen und eine komplizierte Bürokratie bei Zulassungsverfahren vor. Durch die neue EU-Saatgutverordnung werden viele der seltenen heimischen Sorten von Obst, Gemüse und Getreide massiv zurückgehen. Die administrativen Auflagen sollen - nach den EU-Plänen - genauso für den großen Saatgutkonzern und den kleinen Nebenerwerbsbauern gelten.
 

Ziele & Programm der EU-Austrittspartei:



Was geht die EU das österreichische Saatgut an? Zuerst der Angriff auf die Souveränität Österreichs beim Trinkwasser und jetzt beim Saatgut. Beides ist existenziell notwendig für das Überleben der Bevölkerung.
Nur ein rascher EU-Austritt Österreichs rettet die Artenvielfalt des (österreichischen) Saatgutes bei allen Pflanzen in Österreich. Die EU-Austrittspartei ist gegen die "EU-Einheitspflanzen".
Mehr Infos: EU-AUS Parteiprogramm => Landwirtschaft

VORTEILE für die Konzerne:

* Die Agrarkonzerne können ihre Marktmacht weiter ausbauen. Bereits jetzt haben die zehn größten Agrarkonzerne ca einen 3/4 Anteil am Saatgutmarkt. 
 

NACHTEILE für die Natur und Bevölkerung:

* Verringerung der Artenvielfalt bei Ost und Gemüse
* Nebenerwerbsbauern werden weiter zurückgedrängt
* Selbst die private Weitergabe von Saatgut wäre von der EU verboten. Kleinbauern und Gärtner würden mit ihrer bisherigen Tätigkeit der Saatgutweitergabe kriminalisiert werden.
 

Mehr Infos:

* EU: Milliardengeschäft durch umstrittene Saatgutverordnung.
Eine umstrittene EU-Saatgutverordnung soll Europas Agrarkonzernen das Geschäft der Zukunft sichern. Es geht um Milliarden. Und um eine Industrie, die sich knallharter Lobbyisten in Brüssel bedient.
=> profil vom 7.5.2013

* Krone: EU will Anbau von Obst und Gemüse vereinheitlichen
Nach heftigen Widerständen hat die EU aber bereits eine Abschwächung der Verordnung angekündigt.
Video => Krone vom 25.4.2013

* Ländle-Politiker laufen Sturm gegen geplante EU-Saatgutverordnung. Landwirtschaftslandesrat Erich Schwärzler lehnt Pläne der EU zur stärkeren Normierung von Saatgut strikt ab. ...
=> vol.at vom 24.4.2013

* Bernhard Stejskal, Geschäftsführer der steirischen Naturparke zur EU-Saatgutverordnung, im Interview mit der Kleinen Zeitung: ... Die Natur in so ein Korsett pressen zu wollen, erinnert eher an einen Aprilscherz. Damit vernichten wir unsere eigene Lebensgrundlage, so eine Verordnung wäre eine Katastrophe. ... Wenn man sie nach biologischen Kriterien durchzählt, kommt man vielleicht noch auf 200. Ursprünglich hat es in der Steiermark 2000 bis 3000 Sorten gegeben. ...
=> Kleine Zeitung vom 23.4.2013
 





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totale Kontrolle der Nahrungsmittelproduktion durch Chemie-Konzerne

Dem US- Senat lag bereits 2011 ein Gesetz S 510 (Food Safety Modernization Act of 2010) zur Abstimmung vor, das «privaten Gartenbesitzern bei Strafe untersagt, Gemüse und Obst anzubauen, zu ernten, damit zu handeln, es zu transportieren, weiterzugeben, zu verfüttern und selbst zu essen».
Mit dem Gesetz HR 875 und S 425 wird jedem «landwirtschaftlichen Erzeuger» durch Verordnung vorgeschrieben, welches Saatgut, Düngemittel, welche Pestizide und Unkrautvernichter er zu verwenden hat. Dieses Gesetz ermöglicht die totale Kontrolle der Landwirtschaft durch die Exekutive. Im Endeffekt die totale Kontrolle der Nahrungsmittelproduktion durch Chemie-Konzerne.
   Das ist doch eindeutig das Grundthema der aktuellen EU Saatgutverordnung.
Man bastelt ja bereits an der Freihandelszone USA und EU. Jede verwässerte Neufassung, die jetzt aus Brüssel kommt, hat dasselbe Endziel wie die Urfassung.
In Österreich lief bis 31. Oktober 2010 unter dem Titel «Agrarstrukturerhebung» eine Datenerfassung bei den Bauern. Diese waren zur Mitwirkung und Auskunft verpflichtet.
Die Umsetzung der neuen Verordnung könnte sehr schnell erfolgen.
Peter R.              1. Mai 2013



EU-Einheitsbrei

Ich wünschte, diesen korrupten Sauhaufen würde endlich jemand aufräumen. Nach dem Genfras kommt der Einheitsbrei. Nicht mit mir. Raus aus der EU, bevor der Schwachsinn mit dem EU-Saatgut in Kraft tritt.
Hilde        25. April 2013



Jetzt zeigen die in Brüssel in wahres Gesicht.

Der Kommunismus, der in der SU mit pauken und Trompeten unterging, feiert jetzt fröhliche Auferstehung in der EU.
Fritz           25. April 2013



der kriminelle Gärtner

Das hat uns noch gefehlt! Weit hat es die EU gebracht.

Zankapfel          25. April 2013



Brüssel stoppen

Liebe Mitbürger,
wir müssen was tun, um diese Leute in Brüssel zu stoppen. Bald werden sie uns vorschreiben, wann wir aufs Klo gehen dürfen und wie viel Klopapier wir verbrauchen dürfen.
Gast         25. April 2013



Eigenes Gemüse pflanzen

Mein Gemüsegarten ist 80m² groß! Ich pflanz mir mein eigenes Gemüse. In diesem Sinne: Zum Teufel mit der EU!!! Mahlzeit!
Steierer          25. April 2013



eu gesetz bezüglich obst und gemüse

Bitte macht die menschen auf das eu gesetz bezüglich obst und gemüse, das ohne zertifizierung nicht angebaut werden darf , aufmerksam! Es darf nicht sein das die eu entscheidet was wir und unsere kinder auf dem teller haben!!!
Linda R.       19. April 2013





16.4.2013 GLOBAL 2000 und ARCHE NOAH warnen vor den Gefahren der EU-Saatgutverordnung.

EU-Saatgutverordnung bedroht die Vielfalt auf Österreichs Feldern!
Uralte Kirschen, seltene Zucchini, die Tomate aus Omas Garten - viele dieser Köstlichkeiten könnten bald für immer weg sein. "Die neue EU-Saatgutverordnung drängt seltene und alte Sorten von Gemüse, Obst und Getreide in die Illegalität", sagt Iga Niznik, Referentin bei ARCHE NOAH, dem Verein zur Erhaltung und Verbreitung der Kulturpflanzenvielfalt, bei der heutigen Pressekonferenz in Wien: "Wenn die Pläne der EU-Kommission so umgesetzt werden, werden viele unserer lokalen Sorten von Obst, Gemüse und Getreide für immer aussterben. Auch ein so hocherfolgreiches Projekt wie ARCHE NOAH selbst wäre in der Erfüllung seiner Mission stark beeinträchtigt." ARCHE NOAH und die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 haben die inoffiziellen Entwürfe der EU-Kommission zum neuen Saatgutverkehrsrecht analysiert. Heidemarie Porstner, Agrarsprecherin von GLOBAL 2000, erklärt: "Bei der Weitergabe von Saatgut wird es zu massiven Einschränkungen kommen, die administrativen Auflagen sollen genauso für den großen Saatgutkonzern und den kleinen Nebenerwerbsbauern gelten." Um weitergegeben werden zu dürfen, sollen seltene und bäuerliche Sorten künftig den gleichen Zulassungsverfahren unterzogen werden wie Industriesorten. Niznik ergänzt: "Nur: Seltene Sorten können diesen Test aus biologischen Gründen nicht bestehen und wären damit von der Weitergabe ausgeschlossen. Es handelt sich hier klar um eine unzulässige Diskriminierung, die unsere alten und seltenen Sorten von Gemüse, Obst und Getreide de facto illegalisiert." Zudem bedeutet das Zulassungsverfahren Kosten und hohen Zeitaufwand. BäuerInnen und GärtnerInnen, die selbst vermehrtes Saatgut auf einem Markt ohne Sortenzulassung trotzdem wei1tergeben wollen, droht ein Verwaltungsstrafverfahren. Selbst kleine Landwirte dürfen Saatgut ohne Zulassung künftig nicht einmal herschenken. "Einer Bäuerin, die vielleicht einem Freund ein paar Tomatensamen schenken will, droht mit der neuen Verordnung eine Verwaltungsstrafe. Das ist neben der Gefahr des Aussterbens von Obst- und Gemüsesorten wahrscheinlich die größte Absurdität", fasst Niznik zusammen. Die Überarbeitung des europäischen Saat- und Pflanzgutverkehrsrechts läuft bereits seit dem Jahr 2008. Aus den über 12 EU-Richtlinien wird nun eine EU-Verordnung - das bedeutet, dass es bei der Umsetzung keine nationalen Spielräume mehr gibt. Der endgültige Vorschlag der EU-Kommission wird derzeit für Mitte 2013 erwartet. ...
   GLOBAL 2000 und ARCHE NOAH haben eine Petition ins Leben gerufen, die ab heute auf www. freievielfalt.at unterzeichnet werden kann. Darin werden Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich und die EU-Abgeordneten dazu aufgefordert, eine EU-Saatgutverordnung zu erwirken, die die Vielfalt zulässt und die seltenen und alten Sorten nicht in die Illegalität treibt. Das bedeutet: Keine verpflichtende Sortenzulassung und Zertifizierung für samenfestes Saat- und Pflanzgut. Der Austausch von Saat- und Pflanzgut muss legal bleiben. Die Verordnung muss sich auf den Handel mit Saat- und Pflanzgut zum Zweck der kommerziellen Nutzung und oberhalb bestimmter Mengen beschränken.
Rückfragehinweis: ARCHE NOAH: Iga Niznik, Tel.: 0650/9991305,
GLOBAL 2000: Nunu Kaller, Tel.: 0699/14 2000 20 und Lydia Matzka-Saboi, Tel.: 0699/14 2000 26,