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Uhrenumstellungen in der EU

Thema: Uhrenumstellungen auf Sommerzeit und retour in der EU

EU-Umfrage 2018 zu Uhrenumstellungen auf Sommerzeit

Unter "Sommerzeit" versteht die EU nicht die Jahreszeit "Sommer", sondern die um eine Stunde abweichende Zeit von der Normalzeit. Die Normalzeit richtet sich nach der Sonne, die "EU-Sommerzeit" hingegen nicht. 
   Seit dem Jahr 1996 müssen die Menschen in allen EU-Ländern alle Uhren am letzten Sonntag im März eine Stunde vorstellen und am letzten Sonntag im Oktober eine Stunde zurückstellen.
 
   In der EU leben 512 Millionen Menschen. Bei durchschnittlich 4 Uhren pro Person müssen in der EU halbjährlich somit ca. 2 Milliarden Uhren umgestellt werden !!! (Das ist ein ähnlicher EU-Blödsinn, wie die Gurkenkrümmungsverordnung, Glühbirnenverbot, usw.)
 
   Am 28. Oktober 2018  ist das Ende der künstlichen Sommerzeit im Jahr 2018. Um 03:00 Uhr in der Nacht müssen in der EU alle Uhren auf 02:00 Uhr (Normalzeit; umgangssprachlich "Winterzeit") umgestellt werden.
  



Ziele & Programm der EU-Austrittspartei:


Die künstliche EU-Sommerzeit wurde in dem Glauben eingeführt, daß damit Strom gespart wird. Tatsächlich hat sich herausgestellt, daß die Einsparungseffekte der Uhrenumstellungen minimal sind.
   Hingegen gibt es große Probleme bei der Umstellung des Lebensrhythmuses bei Tieren und Menschen, insbesondere bei den Kindern. Dadurch, daß Arbeits- und Atuounfälle in der Übergangsfrist steigen zeigt sich, daß die Uhrenumstellungen  ("Zeitumstellung") nicht gut für die Menschen ist.
    Vom irrsinnigen Aufwand alle Uhren (in Handys, Kameras, Videorecorder, Herde, Autos, Armbanduhren, öffentliche Uhren) umzustellen profitiert nur die Uhrenindustrie und kostet den Menschen unnötig wertvolle Lebenszeit.
   Deshalb hat die EU-Austrittspartei das Ziel, daß die Politik die sinnlosen, zwangsweisen Uhrenumstellungen wieder abschafft. Das Thema ist auch hervorragend geeignet für eine Volksabstimmung.
  



EU-Umfrage / Konsultation von 4. Juli bis 16. August 2018:

Die Umfrage der EU zur "Sommerzeit" lief von 4. Juli bis 16. August 2018. => Öffentliche EU-Konsultation

Halbjährliche einstündige
Uhrenumstellungen aller Uhren (in Autos, Handys, Kameras, Radios, Herde, Videorecorder, Armbanduhren, Wanduhren, Straßenuhren, Kirchturmuhren, usw.) auf die künstliche "Sommerzeit" und retour oder nicht?
     (Anm.: Zum Glück hat die EU keine vierteljährlichen halbstündigen Uhrenumstellungen aller Uhren vor :-) und verwendet nicht einmal das Argument "ist gut für die Wirtschaft" und für "viele neue Arbeitsplätze"...)

positiv: Die EU befrägt erstmals alle EU-Bürger - soferne diese einen Internetzugang und eine E-mail-Adresse haben - zu einem Thema.
negativ: Die Umfrage ist nicht rechtswirksam. Bei allen Teilnehmern der Umfrage speichert die EU alle Daten der daran teilnehmenden EU-Bürger. D.h. die EU kommt mit diesem Trick zu sehr vielen EDV-Daten, z.B. E-mail-Adressen, IP-Nummern ihres Computers oder Handys, verwendetes Betriebssystem, Browser, ...).

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* (Ihre IP-Adresse wird von der automatisch mitgespeichert).

Fragen der EU-Umfrage:
1. Welche Erfahrungen haben Sie insgesamt mit der Umstellung von der Winterzeit auf die Sommerzeit am letzten Sonntag im März und von der Sommerzeit auf die Winterzeit am letzten Sonntag im Oktober gemacht?
o Sehr positiv
o Positiv
o Keine Meinung
o Negativ
o Sehr negativ

2. Es gibt Anhaltspunkte dafür, dass gemeinsame EU-Vorschriften in diesem Bereich sehr wichtig für das reibungslose Funktionieren des Binnenmarkts sind.
Welche der folgenden Alternativen würden Sie vorziehen, damit solche gemeinsamen Regeln auch in Zukunft gewährleistet sind:
o Beibehaltung der derzeitigen EU-Regelung mit Zeitumstellung zwischen Sommerzeit und Winterzeit für alle EU-Mitgliedstaaten
o Abschaffung der Zeitumstellung für alle EU-Mitgliedstaaten?
  
3. Aus welchem Grund?
o Energieeinsparung / Mangelnde Energieeinsparung
o
Gesundheit
o Freizeitaktivitäten am Abend
o Straßenverkehrssicherheit
o Funktionieren des Binnenmarktes (grenzüberschreitender Handel, Verkehrsorganisation, Kommunikation usw.)
o Sonstiges (bitte angeben): 
.......
 
4. Wenn Sie die Zeitumstellung lieber beibehalten/abschaffen möchten, wie wichtig ist dies für Sie?
Bitte wählen Sie auf einer Skala von 0 bis 10
(0 = nicht wichtig; 10 = sehr wichtig)

5. Falls die Zeitumstellung abgeschafft würde, welche Option würden Sie bevorzugen?
Die Zeitumstellung abschaffen und stattdessen Folgendes einführen:
o ständige Sommerzeit (Uhren werden gegenüber der Winterzeit um eine Stunde vorgestellt)
o
ständige Winterzeit (Anm. = Normalzeit laut Sonnenstand)
o keine Meinung/weiß nicht

Die Stimmabgabe ist nur im Internet möglich
=> 
Umfrage der EU zur "Sommerzeit"
(Anm.: Wer kein Internet und keine Email-Adresse hat, der kann an dieser EU-Umfrage nicht teilnehmen.)
 



Ergebnisse:

Die EU-Kommission lüftet 2 Wochen nach Ende der Befragung gnädiger Weise erste Details zur Umfrage betreffend der bisher 2x-jährlich stattfindenden Uhrenumstellungen.
 

* Die Beteiligung an der Befragung lag bei mageren 0,9% der Teilnahmeberechtigten.



Die extrem geringe Wähler-Beteiligung von weniger als 1% ist für die EU blamabel und katastrophal, ändert aber nichts am Ergebnis. Die EU kann sich aber bereits jetzt den Kopf zerbrechen, wie sie die Völker Europas in Zukunft zu mehr Teilnahme an politischen Prozessen motiviert. Ansonsten werden die EU-Wahlen 2019 eine ähnliche demokratische Niederlage.
  
Dies läßt sich damit erklären, als daß die EU-Kommission eine rechtlich unverbindliche Befragung statt einer Volksabstimmung mit rechtsverbindlichem Ergebnis durchführte. Das stellte sich für viele Bürger gleich einmal die Sinnfrage. Weiters waren alle Bürger ohne Email-Adresse ausgeschlossen. Das betraf hauptsächlich Pensionisten, die mangels Email-Adresse nicht teilnehmen konnten.

Die EU-Länder mit der höchsten Beteiligung an der EU-Befragung:
   1. Germany:  3,79%
   2. Austria:  2,94%
   3. Luxembourg:  1,78%
   4. Finland: 0,96%
   5. Estonia: 0,94%

Die EU-Länder mit der geringsten Beteiligung an der EU-Befragung:
   United Kingdom: 0,02%
   Romania: 0,04%
   Italy: 0,04%
   Denmark: 0,11%
   Netherlands: 0,16%
 

* 84% der Teilnehmer sind gegen die Uhrenumstellerei auf Sommerzeit und im Herbst wieder retour.


Das Ergebnis ist mit 84% sehr deutlich ausgefallen.

Was die Optik massiv trübt ist, daß 2/3 aller Stimmen aus Deutschland gekommen sind. D.h. Deutschland hat mit seiner hohen Bevölkerungszahl und der höchsten Umfragebeteiligung alle anderen Stimmabgaben übertrumpft.

Nur bei 2 Ländern gab es eine Mehrheit für die Uhrenumstellerei auf Sommerzeit und im Herbst wieder retour auf Normalzeit. Es waren dies Griechenland (56%) und Zypern (53%).
 



 
Die meisten Befürworter der Abschaffung der Uhrenumstellung in der EU sind in:
   Finland:   95%
   Poland:    95%
   Spain:      93%
   Hungary:  90%
   Croatia:   90%
 



 
Die meisten Befürworter der Beibehaltung der Uhrenumstellung in der EU
sind in:
   Greece:  56% 
   Cyprus:   53%
   Malta:     46%
   Italy:        34%
  
Austria: 23%
 

Soll nun die ständige Uhren-Sommerzeit oder die Uhren-Normalzeit beibehalten werden?

Die Ergebnisse zu den 3, 4 und 5 Fragen verheimlichte die EU-Kommission mehr als zwei Wochen nach Ende der Umfrage immer noch. => http://europa.eu/rapid/press-release_IP-18-5302_de.htm

Nach 4 Wochen gibt die EU-Kommission endlich das Ergebnis zu Frage 5 öffentlich bekannt:
 
Österreich:
64,7% ständige Sommerzeit / 29,0% ständige Standardzeit /   6,3% keine Meinung

Länder mit Mehrheit für permanente Sommerzeit:

 Country

 permanent
summertime

    permanent 
 standard time

 no opinion

 Portugal:

 79,50%

 14,10%

   6,40%

 Cyprus:

 72,80%

 15,80%

 11,40%

 Poland:

 72,30%

 17,40%

 10,30%

 Ireland:

 69,00%

 19,40%

 11,60%

 Greece:

 65,50%

 23,20%

 11,20%

 Malta:

 65,40%

 23,50%

 11,00%

 Lithuania:

 64,80%

 23,10%

 12,10%

 Austria:

 64,70%

 29,00%

   6,30%

 Latvia:

 64,60%

 24,70%

 10,70%

 Hungary:

 64,50%

 28,00%

   7,60%

 Estonia:

 61,40%

 27,10%

 11,50%

 Luxembourg:

 59,60%

 31,00%

   9,40%

 Sweden:

 58,90%

 30,00%

 11,20%

 Spain:

 57,50%

 35,30%

   7,20%

 Slovakia:

 56,40%

 33,60%

   9,90%

 Italy:

 55,20%

 34,70%

 10,10%

 Germany:

 55,10%

 37,50%

   7,40%

 Slovenia:

 54,40%

 36,90%

   8,70%

 Croatia:

 53,70%

 35,40%

 10,90%

 United Kingdom:

 53,60%

 30,60%

 15,80%

 France:

 51,40%

 38,70%

   9,90%

 Belgium:

 47,80%

 38,30%

 13,90%

 Romania:

 47,50%

 40,30%

 12,20%

 Bulgaria:

 46,10%

 43,10%

 10,80%


 
Länder mit Mehrheit für permanente Normalzeit:

 Country

 permanent
summertime

 permanent 
 standard time

 no opinion

 Finland:

 31,70%

 47,70%

 20,70%

 Denmark:

 36,10%

 46,30%

 17,60%

 Netherlands:

 39,80%

 45,30%

 15,00%

 Czech Republic:  

 37,80%

 45,30%

 16,90%

           
Resümee:
24 Länder wollen die ständige Uhren-Sommerzeit, 4 Länder wollen die ständige Uhren-Normalzeit. (Wobei die Griechen und Zyprioten noch lieber die Uhrenumstellung von "Sommerzeit" <=> "Normalzeit" haben.



Mehr Infos:

* EU-Umfrage zur Sommerzeit-Uhrenumstellung
Ergebnis der Abstimmung ist NICHT verbindlich. "Das wäre auch sehr schwierig, denn die Ergebnisse sind in keiner Weise repräsentativ."
Qu.: Der Spiegel vom 16.8.2018
Dazu EUAUS: Wozu macht die EU dann die Umfrage? Um Bürgermitbestimmung zu heucheln?

* Artikel zur Uhrenumstellung auf Sommerzeit auf Wien-konkret

* EU-Sommerzeit-Richtlinie 2000/84/EG vom 19. Jänner 2001 zur Regelung der Sommerzeit.

* 1996 verlängerte die EU die Sommerzeit vorläufig von Ende September auf Ende Oktober. Diese Regelung gilt immer noch.

* 24.3.1917 Der Bundesrat lehnt es ab, die Sommerzeit einzuführen, weil diese keine wesentlichen Kohleneinsparungen mit sich bringe.
28. Mai 1978: In der Schweiz gab es am 28. Mai 1978 eine Volksabstimmung über die Einführung der "Sommerzeit". Eine deutliche Mehrheit von 83,8% des Volkes lehnt das ab. Dadurch entstand eine Zeitinsel innerhalb Europas. Per Notdekret und Gesetz führte der schweizer Bundesrat die Anpassung an die EU-Sommerzeit 1981 ein.

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im Winter Schulbeginn 1 Stunde vor Sonnenaufgang?

Wenn die osteuropäische Zeit bzw. MEZ-"Sommerzeit" in Österreich auch im Winter beibehalten wird, dann ist eine Stunde vor Sonnenaufgang Schulbeginn!
   Man kann darauf wetten, dass dann Stimmen laut werden, diesen auf neun Uhr zu verlegen. Die Folge: Die Schule beginnt weiterhin um acht, nur die Uhr zeigt neun. Dämlich!
Da war die EU-Gurkenkrümmungsverordnung noch sinnvoller.
Manuela   3.9.2018



EU-Uhren-Zeiten: 7 Monate "Sommerzeit", 5 Monate Normalzeit

Es ist irritierend, daß im Verständnis der meisten Mitmenschen unsere NORMALzeit, die wir dem Sonnenstand (geografischen Koordinaten) zu verdanken haben, im Sprachgebrauch bereits zur „Winterzeit“ (statt richtig „Normalzeit“) verkommen ist und nur mehr 5 Monate dauern darf und die „Sommerzeit“ genannte umgestellte Normalzeit bereits auf 7 Monate des Jahres ausgeweitet wurde.
   Das ist eine unsinnige Verschiebung unter völliger Ausblendung der vielen negativen Folgen – die hier dankenswerter Weise aufgelistet sind; positive Effekte kann ich nicht erkennen.
   Ich bin daher zwar für die Abschaffung der Umstellung und Beibehaltung der NORMALZEIT – aber unter den Umständen (Preisgabe aller persönlicher Daten) verzichte ich auf die Teilnahme an der
Umfrage der EU!
Caro       8.8.2018



Urlaubszeit für immer

Die EU sollte beschließen, daß in der Urlaubszeit die (Sommer-)
Zeit stehen bleiben muß.
(Ironie Ende).   R.    8.8.2018 



Tricks der EU-Verwaltung

Ich frage mich seit langem, warum soviel Energie in die Frage der zweimal jährlichen Zeitumstellung gesteckt wird. Da gehen die wildesten Proteste hoch, auch von Pensionisten (bin auch einer), welche sich ihren Tagesablauf noch am leichtesten von allen Bürgern einteilen können. Die Landwirtschaft klagt, dass die Kühe nicht mehr ordentlich fressen (weil sie vergessen haben, auf die Uhr zu schauen ?). 
   Die extremen Tageslichtunterschiede zwischen den Westzipfeln (z.B. Bretagne, oder Galizien) und den Ostgrenzen der EU, nämlich 1 ½ bis 2 Stunden, können durch die „Zeitumstellung“ aus geografiscchen Gründen niemals ausgeglichen werden.
    Gut, das stört die Kühe nicht weiter, wenn sie nur im und um den Stall rotieren, weil sie es nicht wissen. Die Besitzer der Kühe allerdings erleiden Mehrarbeit, weil sie innerhalb von vielleicht 2 bis 3 Tagen Übergangszeit die Fress- und Melkzeit um diese Stunde verändern müssen.

Wodurch werden eigentlich so viele Menschen durch die Zeitumstellung so gestört ?
Betrachtet man die Tageslichtspanne zwischen Nord/Süd  in der EU (z.B. Schweden-Italien), bemerkt man ebenfalls gehörige Unterschiede, bis hin zu taghellen Nächten im Norden. Es sind deswegen auch hier keinerlei das Wirtschaften der Menschen behindernde Einflüsse bekannt. Ja doch, die Freizeit wird beeinflusst!
    Manche klagen über eine Art „Timelag“ wie bei den Flugreisenden, weil sie sich der Zeitumstellung um eine Stunde unterwerfen müssen. Mit einem ähnlichen, dort aber begründbaren Effekt haben wir uns eben anhand eines Beispiels aus der Landwirtschaft beschäftigt.

Ich sehe daher, so wie hier im Artikel über die „EU-Volksbefragung“ zur Zeitumstellung, nur einen der vielen üblichen und üblen Tricks der EU-Verwaltung, um an immer mehr Daten der EU-Bürger mit Hilfe einer hypertrophierten Breitband-EDV heranzukommen. Das ist ein weiterer Schritt zur totalen Vernetzung und Kontrolle der Bürger.

Gerhard    6. August 2018