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Frankreich Präsidentschaftswahl 2017

Frankreich Präsidentschaftswahl 2017: EU-Befürworter gegen EU-Gegner

Die Präsidentschaftswahl in Frankreich ist keine Wahl von links gegen rechts, sondern von EU-Befürwortern gegen EU-Gegnern. Klarerweise spielen bei einer Personenwahl die Persönlichkeiten der Kandidaten eine wichtige Rolle.
 

Allgemeines zur Präsidentschaftswahl 2017:




















© siehe Bilder, soweit ersichtlich. Sonst leider unbekannt, da aus dem Internet



Die Kandidaten:








© siehe Bilder, soweit ersichtlich. Sonst leider unbekannt, da aus dem Internet

Ergebnisse nach der 1. Runde der Wahl:

 Monsieur Emmanuel MACRON 

 23,9%

 En Marche

 Madame Marine LE PEN

 21,4%

 Front Nationale (FN)

 M. François FILLON

 19,94%

 Les Républicains (LR)

 M. Jean-Luc MÉLENCHON

 19,62%

 La France insoumise (FI) ,
 Parti de Gauche & Parti communiste

 M. Benoît HAMON

  6,35%

 Parti Socialiste (PS)

 M. Nicolas DUPONT-AIGNAN

  4,73%

 Debout la France

 M. Jean LASSALLE

  1,21%

 Resistons

 M. Philippe POUTOU

  1,10%

 Nouveau Parti anticapitaliste

 M. François ASSELINEAU

  0,92%

 Union populaire républicaine

 Mme Nathalie ARTHAUD

  0,65%

 Lutte ouvrière

 M. Jacques CHEMINADE

  0,18%

 Solidarité et Progrès

 .



Wofür stehen die Kandidaten?








© siehe Bilder, soweit ersichtlich. Sonst leider unbekannt, da aus dem Internet



FREXIT oder NO-FREXIT?





© siehe Bilder, soweit ersichtlich. Sonst leider unbekannt, da aus dem Internet

Soll Frankreich aus der EU austreten oder nicht?
Soll Frankreich aus dem EURO austreten oder nicht?
EU-Probleme wurden im Wahlkampf intensiv diskutiert. Letztlich schafften es die Kandidaten der beiden Extrampositionen beim EU-Thema in die Stichwahl der Präsidentschaftswahl, Macron klar pro-EU, LePen für eine Volksabstimmung zum EU-Austritt und für einen EURO-Austritt Frankreichs.
   Das dritte Bild sagt, daß nach Großbritannien und seinem BEXIT, USA mit der Wahl Donald Trumps nun in Frankreich das Volk an der Reihe sei, seine Stimme gegen die EU zu erheben.



Die französische Präsidentschaftswahl im Zeichen des Terrors:








© siehe Bilder, soweit ersichtlich. Sonst leider unbekannt, da aus dem Internet

3 Tage vor der Wahl erschoß einen IS-Terrorist einen Polizisten - Xavier Jugelé - in Paris auf der Prachtstraße Champs-Elysee mir 2 Kopfschüssen. Die Polizei erschoss daraufhin den Angreifer. Dieser war wegen zwei Angriffen mit Schusswaffen auf zwei Polizisten und einen dritten Mann im Jahr 2005 zu 15 Jahren Haft verurteilt, aber vorzeitig entlassen worden. 
   In Frankreich wurden mehr als 50 000 Polizisten eingesetzt, um die Präsidentenwahl zu schützen. Weiters waren noch tausenden Soldaten im Einsatz.
 
Xavier Jugelé war 2010 beim Terroranschlag in der Pariser Konzerthalle Bataclan im Einsatz und einer der ersten, der am Einsatzort eintraf. Diesen Anschlag überlebte er. Xavier Jugelé war homosexuell und adoptierte erst kurze Zeit davor mit seinem Partner ein Kind. Sein Lebenspartner Étienne Cardiles, der als Diplomat fürs französische Außenministerium arbeitet, hielt bei der Trauerfeier eine Rede. Präsident François Hollande verwies in seiner Trauerrede darauf, dass in Frankreich seit den Anschlägen auf Charlie Hebdo im Januar 2015 insgesamt 239 Menschen durch Terrorismus ums Leben gekommen seien.



durchsichtige Wahlurnen:











© siehe Bilder, soweit ersichtlich. Sonst leider unbekannt, da aus dem Internet

Wie sich bei der Berichterstattung gezeigt hat, werden in Frankreich bei der Wahl durchsichtige Wahlurnen verwendet. Damit kann jeder sehen, wie der aktuelle Stand an abgegebenen Kuverts gerade ist. Die transparenten Behälter sind auch ein Symbol für transparente Wahlen in Frankreich. Diese Transparenz hebt die Vertrauenswürdigkeit in das fanzösische Wahlsystem und somit in die dortige Demokratie.

PS: Wann werden in Österreich durchsichtige Wahlurnen verwendet, um die Transparenz bei Wahlen zu erhöhen?



Umfragen:




© siehe Bilder, soweit ersichtlich. Sonst leider unbekannt, da aus dem Internet

Die Meinungsumfragen zur Präsidentschaftswahl 2017 in Frankreich waren erstaunlich genau.
1. Wurden die zwei Kandidaten zur Stichwahl richtig vorhergesagt
2. Stimmte die Reihenfolge der Kandidaten. Dies war insbesondere im Hinblick auf 11 Kandidaten sehr schwierig.
3. Waren die %-Angaben erstaunlich genau
 





Wahl-Ergebnisse 23.4.2017:











Wahlberechtigte:  47.582.183  100,00%
Abstimmende:  37.003.728  77,77% (Wahlbeteiligung)
Enthaltungen:  10.578.455  22,23%

Abstimmende:  37.003.728  100,00%
Gültige Stimmen:  36.054.394  97,43%
Leere oder ungültige Stimmzettel:  949.334  2,57%

Frankreich-Wahl Ergebnis: Macron 24,0%, LePen 21,3%.
LePen hat halbe Million Stimmen Vorsprung vor Platz 3 Fillion.
Sozialisten und Konservative ausgeschieden. (Das symbolisiert auch der Cartoon mit dem Grabstein.)
Grafiken:
rote Grafik:
der sozialistische Kandidat konnte in keiner einzigen Gemeinde als stimmenstärkster Kandidat abschneiden. Hollande konnte bei der Präsidentschaftswahl 2012 noch die meisten Gemeinden für sich entscheiden.
blaue Grafik: hier sieht man deutlich, wie schlecht Fillion 2017 im Vergleich Sarkozy 2012 abschnitt.
gelb-graue Grafik: interessant, welche Gemeinde Macron und welche Gemeinden LePen für sich entscheiden konnten.
grau-graue Grafik: hier sieht man, wieviele Gemeinden Marine LePen 2017 gegenüber ihrem Antreten 2012 dazugewinnen konnte.



7. Mai 2017: Stichwahl der Präsidentschaftswahl in Frankreich

Emmanuel Macron gewann die Stichwahl mit 66% gegenüber Marine Le Pen mit 34%.
Wahlberechtigte: 46 Millionen Franzosen.
Die Wahlbeteiligung lag bei 74%. D.h. es gab 12 Millionen Wahlverweigerer („Abstentionnistes“). 
Von den Wählern haben dann 4.066.802 (11%) eine leere bzw ungültige Stimme abgegeben.
In Summe nahmen somit 16 Millionen Franzosen von ihrem Wahlrecht NICHT Gebrauch. Darunter waren besonders viele Arbeitslose und junge Leute.

Marine LePen erreichte 11 Millionen Wähler.
Das stellt einen neuen Rekord für die Front National dar.
In Summe bringt das Wahlergebnis eine gute Ausgangslage für Marine Le Pen für die Parlamentswahl am 11. und 18. Juni 2017.

Bereits am Tag nach der Präsidentschaftswahl organisierte das linksgerichtete Bündnisses "Front Social" eine Demonstration gegen Maron. Warum? Weil sie gegen den Abbau von 120.000 Jobs im öffentlichen Dienst protestieren, die Macron angekündigt hat. 






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