EU-Austrittspartei: Für den EU-Austritt Österreichs, für Österreich!
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3. Ursachen

3. Ursachen des EU Zerfalls:

•  Kein EU-Wir-Gefühl: Man kann nicht zusammenschweißen, was nicht zusammenpaßt.
Die 24 verschiedenen Amtssprachen, die vielen verschiedenen Kulturen und Traditionen in EU-Europa machen eine Gleichmacherei unmöglich. Die Europäer lieben ihre Vielfalt und nicht den EU-Einheitsbrei. 
 
•  Zuwanderung von Schein-Asylanten & Wirtschaftsflüchtlingen:
Die EU-Außengrenzen werden viel zu wenig kontrolliert: Der fatale Fehler war, daß man innerhalb der EU-Schengen-Staaten die Grenzkontrollen abschaffte und gleichzeitig die 87.000 Kilometer EU-Außengrenzen entweder gar nicht oder sehr mangelhaft kontrollierte. Damit können Terroristen sogar mit Sprengstoff, Maschinengewehren und Munition beliebig in die EU und insbesondere nach Österreich ein- und ausreisen. Weiters sind die kaum kontrollierten EU-Außengrenzen eine Einladung an Millionen von afrikanischen und asiatischen Zuwanderern, Wirtschaftsflüchtlingen, Aslyanten und Opportunisten. Das halten die Sozialsystem in der EU auf Dauer nicht aus. Der soziale Friede in Frankreich, Schweden, Deutschland und Österreich ist dahin und die zusätzlichen Kosten für die Wirtschaftsflüchtlinge bzw. Schein-Asylanten sind exorbitant. (Ca. 2 Milliarden Euro pro Jahr in Österreich.)
 
•  Verteilung der Zuwanderer / Flüchtlinge / Asylanten / Opportunisten aus Asien und Afrika: Insbesondere Tschechien, Polen, Ungarn und die Slowakei weigern sich, die bereits beschlossene Quotenregelung zur Verteilung der Flüchtlingen umzusetzen und haben sogar beim EuGH geklagt.
 
•  Mangelnde Solidarität zwischen den EU-Mitgliedsländern. Die nationalen Egoismen überwiegen, da das ja auch natürlich ist. Das Hemd ist einem bekanntlich näher als der Rock.
 
•  Staatsschulden in den EU-Mitgliedsländern & EURO:
Nicht einmal Österreich hält die Maastricht-Kritierien für einen stabile EURO-Währung ein. Die Staatsschulden von Griechenland und Italien sind aber derart exorbitant, daß die Staatsschulden dieser beiden Länder die EURO-Währung massiv gefährden. Entweder die anderen EURO-Länder übernehmen die Staatsschulden in Form von Rettungspaketen oder diese Länder müssen aus dem EURO austreten (was nicht vorgesehen ist. Denn die einheitlich EURO-Währung wurde ja gemacht, um in der EU einen einheitlichen Wirtschaftsraum zu schaffen. Ein Austritt eines Landes aus dem EURO wäre aus Sicht der EU-Bürokraten ein schwerer Rückschlag. Es wäre der erste Schritt zur Rückkehr zum Nationalstaaten-Modell.)
 
•  Sehr mangelhafte Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in der EU. Besonders negativ tritt das im Jahr 2018 bei Rumänien zu Tage. Nicht viel besser ist Bulgarien. Bei Polen und Ungarn hat die EU schon Verfahren eingeleitet.
 
•  EU-Erweiterungen: Diese wurden völlig überhastet angegangen. Es wurden bisher schon Länder in die EU aufgenommen, die demokratisch, wirtschaftlich und / oder rechtlich von den Mindeststandards in der EU weit entfernt sind. So wurden z.B. Bulgarien, Rumänien, Polen, Griechenland und Ungarn zu enormen Problemländern bzw Dauer-Krisenherden in der EU. Die EU-Erweiterungen bewirkten eine noch viel höhere Komplexität in der EU. Man bedenke, daß alle Schriftstücke der EU in alle Sprachen übersetzt werden müssen. 
 
•  Mangelhafte Transparenz in der EU: Für die normalen Bürger und sogar für viele Journalisten sind wichtige Daten nicht zugängig. Frage: Z.B. wer kassierte welche EU-Förderungen, in welchem Ausmaß und in welchem Jahr? Wer ist dafür der richtige Ansprechpartner in der EU?
 
•  Die EU ist eine Militärunion. Den Bürgern wird das als "gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik" und als Friedensprojekt präsentiert. Aber schon beim Libyen-Krieg trat ganz klar zu Tage, daß nicht Libyen die EU angegriffen hat, sondern die EU und USA Libyen angegriffen haben und in Schutt und Asche gelegt haben.
 
•  Die EU wird als Wirtschafts-NATO mißbraucht. Profiteure sind meist die Großkonzerne und insbesondere die Banken, die mit astronomischen Milliardenbeträgen gerettet werden mußten und müssen.

•  EU-Budget: Durch die EU kommt es zu einer starken Quersubventionierung von einigen EU-Ländern auf Kosten der sogenannten Nettozahler Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Niederlande, Italien, Schweden, Österreich
 
•  EU-Eigentore: Diese reichen von Glühbirnenverbot, Gentechnik, CETA, Saatgutverordnung, versuchter Trinkwasserprivatisierung usw.
 
•  EU-Korruption: Die Korruption gibt es zwar auf allen Ebenen, aber auf der obersten Ebene geht das bekanntlich am einfachsten und im größen Ausmaß. 15.000 Lobbyisten versuchen in Brüssel, die 751 EU-Abgeordneten, die EU-Kommissare und EU-Beamten in ihrem Sinne zu beeinflussen. Daß das nicht immer mit legalen Mitteln erfolgt zeigt der Korruptionsfall Ernst Strasser.

•  Extrawürste: Die Meister des Rosinenpickens und der Extrawürste sind die Briten. Das reicht vom Briten-Rabatt bei den Beitragszahlungen (Maggie Thatcher: "I want my money back"), bis über die Beibehaltung der eigenen Pfund-Währung und geht bis zum Unterwandern der uneingeschränkten Reisefreiheit in der EU. Die zweitbesten Extrawurst-Liebhaber sind die Dänen. 
 
•  EU nicht mehr regierbar: Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel in einer Telefonkonferenzschaltung mit dem CDU-Bundesvorstand: In dieser warnte sie vor einer Vertiefung der Eurozone. Es gebe große Sorge an den internationalen Finanzmärkten, dass die gesamte EU nicht mehr regierbar sei.  
Quelle => Der Standard vom 27.6.2016 
 
•  Türkei-BeitrittDer Türkei-Beitritt zur EU soll aufgrund der Syrien-Krise noch beschleunigt werden (Stand Nov. 2015). Damit bekommt die EU weitere massive Probleme dazu, nämlich den Erdogan-Faschismus und eine beschleunigte Islamisierung Europas. 
   Der Islam ist keine friedliche Religion, sondern versucht Andersgläubige zu unterwerfen. Die Methoden dazu reichen von Terroranschlägen (z.B. in Paris 2015) bis zur Enthauptung Unschuldiger bzw. Andersgläubiger. Das ist mit dem christlich geprägten Abendland (Europa) nicht vereinbar.

•  BREXIT: Der EU-Austritt Großbritanniens 
Dieser wird am 29. März 2019 vollzogen werden. Der EU hat das britische Wählervolk in einem Referendum am 23. Juni 2016 eine klare Absage erteilt. Die EU hat nun das Problem, daß der drittgrößte Nettozahler der EU ab 29.3.2019 wegfällt. Das ergibt für das EU-Budget Einzahlungsausfälle von 12 - 14 Millarden Euro pro Jahr. Diese müssen nun irgendwo jedes Jahr eingespart werden, nur wo?
   Mit dem EU-Austritt Großbritanniens gibt es weiters das zusätzliche Problem, daß am 29.3.2019 die Nettoempfänger in der EU die Mehrheit haben werden. Die Nettozahler werden somit immer mehr in den EU-Topf einzahlen müssen, bis eben der nächste EU-Nettozahler aus der EU austritt.
 



Weitere Kapitel:

1. Chronologie des EU-Zerfalls  
2. Meinungen / Zeitungskommentare 
(3. Ursachen des EU-Zerfalls)  
4. Abwicklung des EU-Zerfalls 
5. Europa nach dem EU-Zerfall: Ziele & Programm der EU-Austrittspartei
 



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