EU-Austrittspartei: Für den EU-Austritt Österreichs, für Österreich!
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10. Bildung

Kapitel 10: Bildungspolitik:

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Ziele & Programm der EU-Austrittspartei:



10.1. Schulen
* Keine EU-Propaganda an Österreichs Schulen.
(Es genügt die EU-Propaganda im ORF-Staatsfernsehen, wo beispielsweise die EU häufig als "Europa" großgeredet wird und EU-Kritiker als dumm hingestellt werden, so sie überhaupt zu Wort kommen.)
* Förderklassen für Kinder mit nicht ausreichenden Deutschkenntnissen
Unzureichende Deutschkenntnisse ist eines der Hauptprobleme, warum Österreichs Schulniveau so abgesunken ist. Es ist verständlich, dass diese Kinder dem Unterricht nicht folgen können. Das ist auch für die Lehrer extrem belastend. Die Kinder und deren Eltern können nichts dafür. Der Staat Österreich versagt leider bei der Bereitstellung angemessener Schulen für diese Kinder.
Vorschlag: Aufnahmetest in Deutsch an allen Schulen und Angebot von Förderklassen und Förderkursen, um das sprachliche Defizit zu beheben.
* Schulrecht statt Schulzwang.
Es soll weiterhin das Recht auf eine kostenlose staatliche Schule für Kinder und Jugendliche geben. Der Schulzwang und allfällige Strafen für Kinder und Eltern sollte aber abgeschafft werden. Zwang ist kein guter Lehrer.
Gegen den Schulzwang spricht: Unter dem Deckmantel der „Ausbildung“ werden derzeit den Eltern ihre Kinder großteils entzogen. Grundsätzlich soll der Staat den Eltern nicht die Kinder wegnehmen dürfen, auch nicht temporär. Die Eltern sollen entscheiden, was für ihre Kinder am besten ist und nicht der Staat mit seinen Zwangsinstitutionen.

10.2. Universitäten
* Bevorzugung von österreichischen Studenten.
Diese ist zwar nur bei einem EU-Austritt Österreichs möglich, hat aber einige Vorteile: Österreich würde in jene jungen Leute investieren, die nach Abschluß ihrer Uni-Ausbildung dann auch großteils in Österreich bleiben.
* Ca. 20% aller Studenten in Österreich kommen aus dem Ausland. Das sind über 50.000 und somit viel zu viele. Diese nehmen österreichischen Studenten den Studienplatz weg. Von ausländischen Studenten sollte daher eine Studiengebühr eingehoben werden. Es ist nicht einzusehen, warum die österreichischen Steuerzahler EU-ausländischen Studenten das Studium finanzieren sollen.

10.3. Bundesregierung & Schulverwaltung:
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Zusammenlegung des Wissenschaftsministeriums mit dem Bildungsministerium, aber keinesfalls mit dem Wirtschaftsministerium. Wissenschaft darf nicht von der Wirtschaft finanziell abhängig sein. Wissenschaft muß frei und unabhängig sein.
* Kompetente Minister: Der oder die Bildungsminister(in) sollte aus dem Bildungsbereich kommen und nicht wie in der vorigen Legislaturperiode - Dr. Claudia Schmied, SPÖ - aus der Bankenwelt.
 

Kabarett aus Deutschland über die dortigen Verhältnisse



Weitere Infos:

* Psychologiestudium: In Innsbruck kommen bereits 79% der Studienanfänger aus Deutschland. Da die Absolventen meist nicht in Österreich bleiben, warnen Experten vor einem Engpass bei der psychologischen Versorgung.
=> Die Presse vom 2.10.2016 

* Pannonisches Eigentor: Europapolitik als Amtmissbrauch.
Burgenländische Bürgermeister meldeten ungarische und slowakische Kinder an, um ihren Schulstandort zu halten. Verurteilung wegen Amtsmißbrauch. Haftstrafen.
=> Der Standard vom 26. August 2014

* "Ausgezeichnete Deutschkenntnisse" diskriminierend
Tankstellenmitarbeiter müssen nicht perfekt Deutsch können, meint der Verwaltungssenat - ein entsprechendes Stelleninserat diskriminiere Menschen mit Migrationshintergrund.
=> Die Presse vom 11. Okt,. 2013
 
* Kein Platz im Uni-Hörsaal: Staat muss Ex-Studenten Schadenersatz zahlen. OGH-Urteil für ÖH "entscheidender Wendepunkt in der hochschulpolitischen Debatte". => Der Standard vom 20.5.2013
EU-AUS: Vermutlich wird der Staat Österreich dadurch auch gegenüber ausländischen EU-Studenten schadenersatzpflichtig, wenn nicht alle einen Studienplatz bzw. Seminarplatz bekommen !!!
 
* Buch "Der talentierte Schüler und seine Feinde" von Andreas Salcher.

* Buch „Die Durchschnittsfalle“ von Markus Hengstschläger: Darin warnt Hengstschläger vor einem Bildungssystem, das nur angepasste, durchschnittliche Schüler hervorbringt.

* "Tausende Talente in Gefahr": Ohne eine grundlegende Reform des Schulwesens wird Österreich seine Konkurrenzfähigkeit verlieren. ÖVP-Schulexperte Bernd Schilcher klagt, dass sich das Schulsystem auf die "Verwaltung" schwacher Schüler beschränke, statt die begabten zu fördern.
Qu.: Kleine Zeitung vom 11.6.2011 

* (Österreichs) "Schulsystem ist teuer, aber wenig effektiv": Österreich belegt Platz fünf der teuersten Schulsysteme. Auf die Leistung wirkt sich das nicht aus. ... Pro Schüler der Altersgruppe zwischen 6 und 15 Jahren gibt der Staat rund 71.813 Euro aus. 
Qu.: Die Presse 31.1.2011

* Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle (ÖVP): „Bildung ist Österreichern kein großes Anliegen“, Die Presse vom 12.11.2011
 



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Nicht-deutschsprachige Kindern sind das Hauptproblem.

Ich bin seit ca einem Jahr auch schon für "Schulrecht statt Schulpflicht". Die angeblich kostenlose Schule läßt die tatsächlichen Kosten des österreichischen Schulsystems explodieren, ohne das die Ausbildungsqualität besser würde. Wie die PISA-Tests zeigen, liegt Österreich sogar im internationalen Vergleich relativ schlecht. Das bisherige Schulsystem funktioniert also eindeutig nicht gut genug. Nicht-deutschsprachige Kinder sind eines der Hauptprobleme. Die Kinder und deren Eltern können nichts dafür. Der Staat Österreich versagt bei der Bereitstellung angemessener Schulen für diese Kinder.
   Das einzige was beim österreichischen Schulsystem funktioniert ist, dass die Kinder ihren Eltern vom Staat Montag bis Freitag entzogen werden. Dadurch wird das Familienleben gehörig gestört, wenn nicht sogar auf Dauer zerstört.
   Manche Kinder müssen derzeit um 6:00 Uhr in der Früh aufstehen, um rechtzeitig in die Schule zu kommen. Das ist nicht gut für die Psyche der Kinder und oft auch eine enorme Belastung für die Mütter. Keine Mutter würde ihre Kinder jeden Tag um 6 Uhr aus dem Bett jagen, sondern würde warten bis die Kinder ausgeschlafen sind. Dann wird man auch viel mehr Lernerfolg haben.
Lernen soll den Kindern Spaß machen. Dann klappt das ganz von alleine. Man könnte die Umstellung Schulrecht statt Schulpflicht einmal bei den Volksschulen ausprobieren. Es sollte kein allzu großes Problem sein, dass die Eltern ihren Kindern das Lesen, Schreiben und die Grundrechnungsarten beibringen.
Robert         27.12.2013



Ich bin für ein Schulrecht, statt Schulzwang.

Wer will, kann sein Kind in die Schule schicken, trotzdem soll Homeschooling erlaubt sein. Der Staat soll nicht überall die totale Macht und Kontrolle haben. Weniger Staat ist gut.
Verpflichtende Aufnahmetests für Kinder mit Nicht-deutscher Muttersprache, um in Klassen mit Kindern deutscher Muttersprache gemeinsam Unterricht zu haben. Bei Nichtbestehen in eigene Förderklassen. Das gibt einen Ansporn, Deutsch zu lernen.
Österreichischische Kinder mit deutscher Muttersprache bzw. ausgezeichneten Deutschkenntnissen sollen nicht beim Lernen durch andere Kinder, die Sprachschwierigkeiten haben, behindert werden.
lg Isolde     27. Dezember 2013



Selbst Schulkinder werden von der EU indoktriniert.

auf DWN: Doch dem österreichischen Außenminister Spindelegger geht die EU-Propaganda nicht weit genug. In einer Diskussion mit seinem belgischen Amtskollegen Reynders am 13.5.2013 meinte er:
„Das größte Versäumnis der EU war es, kein Budget für PR einzuplanen. Die Herausforderung bestehe darin, Europa in die Herzen der Menschen zu bekommen – beispielsweise durch noch mehr Werbung.“
   Das muss man sich mal vorstellen, für einige realitätsferne EU-Politiker ist es das größte Versäumnis der EU, der größte Fehler, nicht noch mehr EU-Gelder für EU-Propaganda eingeplant zu haben. Selbst Schulkinder werden bereits von der EU indoktriniert. Im „Jahr der Bürger 2013“ und vor den EU-Wahlen, soll der „Bestseller“ EU for you in einer Auflage von etwa 280.000 Stück in 24 EU-Sprachen übersetzt und entsprechend einer Empfehlung von EU-Kommissionspräsident Barroso, an Schulen europaweit verteilt werden.
   Die reinste Katastrophe. Man sollte ihm das Handwerk legen. Manipulation und Propaganda, wohin das Auge schaut. anstatt objektiver Auffklärung wie es sein sollte. Und die Menschen lassen sich an der Nase herumführen.
lg I.          11. Nov. 2013



Gebildete Menschen sind kritische Menschen

... etwas, was unsere derzeitigen Politiker in Europa und in Österreich gar nicht brauchen können. Darum ist es z.B. um politische Bildung in Österreich sehr schlecht bestellt bzw. wird diese den Jugendlichen sehr einseitig vermittelt. Ihre Kritikfähigkeit müssen sich die jungen Menschen, die das erste Mal wählen, auf mehreren Wegen erarbeiten und das macht es natürlich mühsamer. 
   Bildungseinsparungen aufgrund von Rettungsschirmen für andere Staaten gehen auf jeden Fall nach hinten los.
Vroni        28. November 2011