EU-Austrittspartei: Für den EU-Austritt Österreichs, im Wahlbündnis EU-Stop
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Atomausstieg

5.1. EURATOM-Ausstieg und Atomkraft NEIN DANKE:

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Ziele & Programm der EU-Austrittspartei:


* Sofortiger Ausstieg Österreichs aus EURATOM, dem EU-Forschungsprogramm für Atomstrom. Dieser würde Österreich ca 40 Millionen Euro im Jahr an Mitgliedsbeiträgen ersparen.
* Atomkraft NEIN Danke
* Österreich sollte besser in erneuerbare Energien investieren, z.B. in den Ausbau der Stromerzeugung aus Wasserkraft, Windkraft, Sonnenenergie und Österreich sollte besser in erneuerbare Energie investieren, z.B. in den Ausbau der Stromerzeugung aus Wasserkraft, Windkraft, Sonnenenergie und in Techniken, die die Abwärme besser nutzen.
* Österreich könnte energieautark - also unabhängig vom Ausland - sein. Warum nutzen wir diese Möglichkeit nicht?
* Man könnte auch die Gelder für das CERN-Atomforschungsprogramm in der Schweiz streichen. Das würde Österreich ca. 20 Millionen Euro im Jahr ersparen.
 

Allgemeines zum Atomausstieg und EURATOM-Ausstieg:



Durch mehrere schwere Atomunfälle ist ganz klar, daß Atomkraftwerke keine sichere Form der Stromerzeugung sind. Wenn Unfälle passieren, dann entstehen nicht wiedergutzumachende Schäden an Umwelt und Menschen im gigantischen Ausmaß. Aber auch im laufenden Betrieb und bei der Endlagerung von Atommüll sind bis heute viele Fragen ungeklärt.

Bild: Das Ende vom Atomreaktor Tschernobyl, Ukraine


Die weltweit schwersten Atomkatastrophen sind:
28. März 1979: Three-Mile-Island bei Harrisburg, Pennsylvania, USA
26. April 1986: Tschernobyl, Ukraine (ehemals Sowjetunion)
12. März 2011: Fukushima, 250 km von Tokio entfernt, Japan
(Hoffentlich ist als nächster nicht ein EU-Staat an der Reihe und hoffentlich kein Nachbarland Österreichs).

Derzeitige Situation:

* 2011: Japan, Schweiz und Deutschland beschließen den Atomausstieg
* 2012: EU-AKW-Stresstests legen schwerwiegende Mängel offen, insbesondere bei Bulgarien, Belgien und Tschechien.
* 2012: Die EU möchte weitere 40 Atomkraftwerke in EU-Ländern bauen. Das EU-Forschungsprogramm EURATOM soll nach EU-Wünschen mit einem höheren Budget ausgestattet werden und zwar mit 872 Millionen Euro jährlich !!!
* Die Österreichische SPÖ-ÖVP Regierungskoalition hat bisher keinen Antrag auf den EURATOM-Ausstieg Österreichs gestellt. Die EURATOM-Mitgliedschaft kostet Österreich ca 40 Millionen Euro im Jahr. Dies ist umso verwunderlicher, da in Österreich ja nach der Zwentendorf-Volksabstimmung der Atomsperrvertrag gesetzlich beschlossen wurde.

 



Kundgebung der EU-Austrittspartei vor dem Atomkraftwerk Zwentendorf am 26. Mai 2012



Kundgebung der EU-Austrittspartei vor dem Atomkraftwerk Zwentendorf am 26. Mai 2012 anläßlich des Anti-AKW-Fests "Global 2000 Tomorrow Festival". Das Festival fand im und um das AKW Zwentendorf statt, 40 Jahre nach Baubeginn und 34 Jahre nach der erfolgreichen Volksabstimmung gegen die Inbetriebnahme des Atomkraftwerks.

Mehr Infos:

=> Atomprobleme in der EU
=> Energiepolitik Österreichs
 



=> Kommentare & Postings eintragen
 



8.11.2012: Atomstopp Oberoesterreich: Bundesregierung muss sich gegen EURATOM-Milliarden-Budget aussprechen

Im 8. EU-Rahmenforschungsprogramm ist vorgesehen, das Budget für die EURATOM-Forschung um 15% anzuheben! Im 7. EU-Rahmenforschungsprogramm (2007 - 2013) waren für EURATOM jährlich 759 Millionen Euro vorgesehen - im 8. EU-Rahmenforschungsprogramm HORIZON 2020 (2014 - 2020) sind es 872 Millionen Euro jährlich! Das entspricht einer Erhöhung um 15%! Aufgerechnet auf die Forschungsperiode bedeutet das zusätzliche Mittel von fast einer Milliarde Euro!
  
"Auch mit bestem Willen sieht man im Vorschlag der EU-Kommission für die Atomforschung der Jahre 2014 - 2018 keineswegs, dass es in Richtung europaweitem Atomausstieg gehen würde. Ganz im Gegenteil: Für Forschungsarbeiten an "neuartigen" Atomreaktoren steht mit 145 Millionen Euro jährlich ein doppelt so hohes Budget zur Verfügung wie für die Bereiche Kernspaltung und Strahlenschutz zusammen!", so Egger und Schweiger weiter. "Wir erwarten uns, dass sich die Regierungsparteien bei ihrer morgigen Klausur auch mit dem Thema "EU-Atomforschung" auseinandersetzen werden: Es ist völlig inakzeptabel, dass Österreich einer finanziellen Aufstockung der Atomforschung zustimmt! Glaubwürdig für einen europaweiten Atomausstieg einzutreten, ist mehr als eine Schlagzeile! Auf europäischer Ebene muss die notwendige Kurskorrektur eingeleitet werden: EURATOM und die Atomforschung sollen sich ausschließlich mit den Themen Sicherheit, Entsorgung, Gesundheit auseinandersetzen! Wenn das nicht gelingt, sollte Österreich die Konsequenzen ziehen und aus EURATOM aussteigen!", so Egger und Schweiger abschließend.

Rückfragehinweis:  Roland Egger Tel.: + 43 680 23 93 019 
Gabriele Schweiger    Tel.: + 43 680 33 33 625