EU-Austrittspartei: Für den EU-Austritt Österreichs, für Österreich!
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Lebensmittel

5.2. Lebensmittelpolitik ohne Gifte und Gentechnik:

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Ziele & Programm der EU-Austrittspartei:


* Österreich sollte wieder die strengeren Lebensmittelgesetze und Lebensmittelkontrollen einführen, die wir vor dem EU-Beitritt hatten.

* 1,2 Millionen Unterschriften des (Anti-) Gentechnikvolksbegehrens müssen von der Politik akzeptiert werden. Auch derzeit wollen laut Meinungsumfragen über 90% der Österreicher keine Gentechnik am Teller haben.

* Statt Exporte zu fördern, sollte der Inlandsabsatz von österreichischen Produkten gefördert werden.

* Bauern sollten wieder solide leben können und nicht permanent um ihre Existenz kämpfen müssen. Dazu braucht Österreich auch Schutzmechanismen gegen minderwertige Lebensmittel aus dem Ausland und ausländisches Preisdumping durch deren Exportförderungen. Nur mit Hilfe der österreichischen Bauern kann Österreich lebensmittelautark werden und deshalb fordern wir den EU-Austritt Österreichs. Die Bauern würden den Status wieder erlangen, den sie vor dem EU-Beitritt hatten.

* Nach einem EU-Austritt reguliert Österreich die inländische Preisgestaltung wieder selbst und ist auch internationalen Spekulationen auf Nahrungsmittel nicht mehr so ausgesetzt.

* Mehrwertsteuerbefreiung für Lebensmittel: Obst, Gemüse, Tees, Kräuter, Natur- und Wildreis (kein geschälter Reis), Honig, ...

* Die EU-Austrittspartei fordert eine umfassende Änderung des jetzigen Gentechnikgesetzes (GTG), das die Einfuhr, den Vertrieb, Verkauf, Anbau, die Verarbeitung, in Verkehrbringung, Lagerung und die Durchfuhr von GVO (gentechnisch veränderten Organismen) verbietet. Es sind strengste Kontrollen durchzuführen und bei Zuwiderhandlung Höchststrafen zu verhängen. Um ein derartiges Gesetz für ein Gentechnikverbot durchsetzen zu könne, muss Österreich aus der EU austreten.

* Die EU-Austrittspartei ist gegen Mogelpackungen: „Wo Österreich drauf steht, muss Österreich drin sein !“
 

13.12.2016: EU-Lebensmittelinformationsverordnung

... Die europäische Lebensmittelinformationsverordnung schreibt vor, dass der Brennwert und die Menge an Fett, gesättigten Fettsäuren, Kohlenhydraten, Zucker, Eiweiß und Salz möglichst in Tabellenform angegeben werden müssen. Ausnahmen gibt es abgesehen von Kleinpackungen (größte Oberfläche kleiner als 25 Quadratzentimeter) für bestimmte Kategorien wie alkoholische Getränke, Mineralwasser, Gewürze und Kaugummi. ...
=> Der Standard vom 12.12.2016

Die Fleisch- und Wurst-Firma Trünkel sperrt nach 111 Jahren lieber gleich zu.
=> Die Presse vom 10.12.2016

Dazu EUAUS: Diese Vorschriften begünstigen wieder einmal Konzerne mit Standardprodukten und benachteiligt Kein- und Mittelbetriebe KMU. Das ganze ist eine mehr oder weniger sinnlose Vorschrift. Kontrolliert wird die vermutlich nur sehr selten. Gleichzeitig verhandelt die EU das TTIP- und CETA-Abkommen zum Import von Chlorhühnern aus Amerika in die EU.



9.4.2015 Hofer-Kartoffeln aus Ägypten (!)



Beim Hofer gibt es jetzt Kartoffeln aus ÄGYPTEN !!!
(Foto: Hofer-Filiale Purkersdorf, Bezirk Wien-Umgebung vom 9.4.2015)
 
Dazu EUAUS:
Schmecken den Hofer-Einkäufern die österreichischen Kartoffeln nicht mehr? Mehr Gewinn für Hofer? Was soll das? Außerdem werden so die österreichischen Bauern finanziell ausgehungert und umgebracht. Es braucht bei Lebensmitteln ganz offensichtlich Einfuhr- beschränkungen. Das wäre gut für die österr Konsumenten und die österr Bauern.
Hofer Beschwerde-Telefonnummer 07244- 8000



1.4.2015: EU-Kennzeichnungsverordnung für Fleisch

In der Gastronomie, bei mariniertem und verarbeitetem Fleisch, sowie bei offenem Fleisch an der Theke müssen auch in Zukunft die Herkunft von Fleisch nicht deklariert werden.
  Bei Schweine-, Geflügel-, Schaf- und Ziegenfleisch gibt es auch weiterhin keine Information über Geburtsort und Aufzuchtort für die Konsumenten (bei Rinder- und Kalbfleisch schon).
 



EU stetzte 2011 wegen Reaktorunfalls in Japan die Strahlungsgrenzwerte in Lebensmittel hinauf (!)

Die Lebensmittelgesetze in Österreich sind bei weitem nicht mehr so streng wie bis zum EU-Beitritt Österreichs im Jahr 1995, sondern wurden auf EU-Niveau gesenkt.
Und die EU hat z.B. die Strahlungsgrenzwerte für radioaktive Strahlung hinauf gesetzt (teilweise verdreifacht), damit nach Fukushima weiterhin Lebensmittel aus Japan in die EU geliefert werden können.
=> https://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/eu-kommission-erhoeht-strahlengrenzwerte-fuer-lebensmittel-aus-japan

Offiziell wurde das dann z.B. in Deutschland so kommuniziert:
   "... Seit dem 25. März 2011 gelten in der EU spezielle Einfuhrvorschriften für japanische Lebensmittel. In den vergangenen drei Jahren wurden diese Sondervorschriften mehrfach durch neue ersetzt, um der weiteren Entwicklung der Lage Rechnung zu tragen. ..."
=> http://www.bvl.bund.de/DE/01_Lebensmittel/02_UnerwuenschteStoffeOrganismen/06_Radioaktivitaet/01_Fukushima/lm_Fukushima_node.html
 



Allgemeines zur Lebensmittelpolitik in Österreichs:


Eine gute Lebensmittelpolitik sollte eine Lebensmittelselbstversorgung Österreichs ermöglichen, den österreichischen Bauern ein solides (Über-)Leben ermöglichen und den Konsumenten hochwertige Lebensmittel liefern.

Das österreichische Bauernsterben schreitet voran und deshalb herrscht dringender Handlungsbedarf. 
   Im Jahre 1995 (also beim EU-Beitritt Österreichs) hatten Österreich gezählte 239.100 landwirtschaftliche Betriebe, 2010 waren es nur noch etwa 187.000 Betriebe (Bericht Lebensministerium), wovon noch etwa 39% Haupterwerbsbetriebe waren. Die Preise für landwirtschaftliche Produkte werden scheinbar willkürlich durch den Weltmarkt, die Globalisierung und findige Konzerne diktiert, sodass ein konventioneller Landwirt mit ca. 100 ha Fläche grad noch so überleben kann (Aussage Bauernbunddirektor Dr. Johannes Abentung im Standard 12.5.2010).  
 

Derzeitige Lebensmittelpolitik Österreichs:

* Lebensmittelimporte: diese sind oft unnötig, verursachen hohe Transportschäden und erfüllen oft nicht die Lebensmittelstandards Österreichs. Tiertransporte quer durch Europa sind überhaupt ein Graus sondergleichen.

* Autarkie (griech.; Selbstgenügsamkeit, Selbstständigkeit) im Lebensmittelbereich ist für Österreich leider nur mehr ein Traum. Nach Schätzung von mehr oder weniger regierungsfreundlichen Experten liegt sie nur mehr bei 40%-45%.
Die Gründe sind: 
   - unausgewogene Förderungen
   - industrielle Landwirtschaft statt bäuerlicher Kultur
   - Auslagerung diverser Produktionsgruppen (z.B. Tomaten aus Spanien)
   - Abhängigkeitsschienen (Saatguthändler = Spritzmittellieferant = Düngerlieferant = Ernteaufkäufer => Kredit/Gewinnkoppelung=Abhängigkeit)
   - KO-Prinzipien der Großkonzerne und -märkte (je billiger, desto besser => Ruin der Kleinbauern, Qualität egal)
   - Förderung der Branchen statt Produktion der Vielfalt
   - Kommerzdenken der EU und WTO 
   - Agrospritförderung statt Lebensmittelerzeugung
Leider kann diese Liste keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben!

* Laut der letzten Umfrage zum Thema (siehe Ökonews) wollen 93% der Österreicher keine Gentechnik auf dem Teller. Durch die Verfütterung von etwa 500.000t Gensoja kommt aber Gentechnik dennoch ungekennzeichnet in die Regale (Fleisch, Wurst, Eizusätze, Gelatine, etc.). Die Auswirkungen auf die Gesundheit von Mensch und Tier wurde mit KEINER Langzeitstudie getestet. Alle Kurzzeitstudien unabhängiger Institute und Professoren kamen zu vernichtenden Ergebnissen, dass nämlich Gentechnik sehr stark gesundheitsgefährdend ist.

* Österreich ist nicht gentechnikfrei:
obwohl die österreichische Bundesregierung, allen voran Landwirtschaftsminister Berlakovic behauptet, daß Österreich frei von Gentechnik sei, ist dem nicht so. Es ist zwar richtig, dass wir das Gentechnik-Anbauverbot von EU-Gnaden behalten durften, jedoch werden: 
1. z.B. von der UNI Graz doch Versuchsfelder angelegt
2. etwa 500.000 Tonnen Gensoja zur Fütterung importiert (Hauptimporteur "Raiffeisen Ware".)
3. die damit erzeugten Lebensmittel ungekennzeichnet zum Verkauf angeboten
4. Lebensmittelzusätze aus oder mit gentechnischer Erzeugung nicht gekennzeichnet (Aspartam, Hefextrakte, Sojalecithin)

Fälschungen & Mogelpackungen:
Wußten Sie, dass 55 % der in Österreich geschlachteten Schweine aus den Erzeugerländern Deutschland (DE), Polen (PL) oder Holland (NL) mit dem österreichischen AT – Beschaustempel gestempelt werden? (Quelle Leo Steinbichler).

* Fehlgeleitete EU-Agrarförderungen:
Unsere SPÖ-ÖVP Regierungspolitik redet sich darauf aus, dass die EU ja ohnehin Bauern fördere. Das sieht nur leider so aus: 10% der bäuerlichen "Oberschicht" erhalten 40% der Förderungen (Nachlese: ORF / Salzburg 17.8.2010). Gegen die niedrigen Weltmarktpreise könne man nichts unternehmen, da wir nun einmal ein Teil der Globalisierung wären. Die Einfuhr von Billigprodukten können man wegen des geltenden EU-Vertrages und dem damit verbundenen freien Warenverkehr nicht verhindern. Qualität egal!
 

EU-Landwirtschaft und die Folgen in Österreich:

Ein Beispiel:
* "Mühlviertler" "Berg-"bauernjogurt aus "EU/Nicht-EU-Landwirtschaft" beim Hofer verkauft unter "Zurück zum Ursprung" mit Äpfel aus Italien, Rosinen und Haselnüsse aus der Türkei, Orangen-Zitronensaftkonzentrate aus Italien, Brasilien oder Mexiko,
* EU-Bergbauern (laut EU-Definition auch im Burgenland !!!). Siehe auch => Landwirtschaft

Siehe das folgende Video mit Clemens G. Arvay:



Mehr Infos & Linktipps:

=> www.biologisch.at (BIO News)
=> oekonews & Gentechnikverbot: Das Gentechnikvolksbegehren muß umgesetzt werden
=> http://www.gentechnikverbot.at/
=> www.proleben.at
=> verstrahlte Lebensmittel in Österreich (Beitrag Wien-konkret)

Schweiz plant Stopp für "minderwertige" EU-Lebensmittel:
Wässriger Schinken, Maisstärke im Reibkäse oder Fruchtsirups, die kaum Früchte enthalten: Angeblich minderwertige Lebensmittel aus der EU sollen aus den Schweizer Regalen verschwinden.
=> Die Presse vom 6. Mai 2015

Gentech-Kartoffeln außer Kontrolle:
TTIP Das Handelsabkommen TTIP landet auf unserer Speisekarte: Die transatlantische Vermarktung von Gentech-Kartoffeln avanciert zum Kinderspiel.
=> Der Freitag vom 8.10.2014 
 
Sekret aus Biber-Popos als »natürliche Aromastoffe« in Ihrem Essen.
Wegen des Freihandels mit USA und EU darf das alles "natürlich" nach Österreich importiert werden. => Kopp-Verlag

Lebensmittelbetrug in Europa weitet sich aus:
... Lebensmittel auf, die "am meisten der Gefahr des Lebensmittelbetrugs ausgesetzt sind". Das seien: Olivenöl, Fisch, Bio-Lebensmittel, Milch, Getreide, Honig und Ahornsirup, Kaffee und Tee, Gewürze, Wein sowie bestimmte Obstsäfte.  ... => Der Spiegel vom 15.11.2013

Monsanto zerstört Honig: Imker müssen Jahres-Ernte vernichten
Die Pollen von Monsanto-Mais haben den Honig von bayrischen Imkern verunreinigt. Daher wurde dem Honig die Zulassung verwehrt - ohne die geringste Schuld der Imker. Selbst beim Verschenken des Honigs würden sich die Imker strafbar machen. Das Bundesverwaltungsgericht hat nun entschieden: Die Bienen müssen von den Monsanto-Feldern ferngehalten werden.
=> Deutsche Wirtschafts Nachrichten vom 31.10.2013 
 
=> Artikel zur DEMO: „GENTECHNIK-VERBOT JETZT!“ 28.2.2009
 



=> Kommentare & Postings eintragen
 

Allergene-Veordnung der EU:

@ Wirte reagieren allergisch auf neue Verordnung

Wenn man vergleicht welcher Aufwand mit dem Gesetz über die Allergikerverordnung von den Wirten gefordert wird und
welch hohe Strafen bei Nichteinhaltung drohen,
fragt man sich warum die Nichtraucherschutzgesetze kaum zur Anwendung gebracht werden.
   Zigarettenrauch ist Vergleichsweise ein hoch giftiges Gas welches bei den mangelhaften Nichtraucherschutzbestimmungen fast 100 % der Gäste schädigt, während von Lebenmittelallergien ein wesentlich geringerer Anteil betroffen sind.
   Nach Rücksprache mit den betroffenen Wirten stellt sich heraus, dass vor allem hausgemachte Speisen diesen hohen Aufwand erfordern, währen bei industriellen Fertigprodukten
die Auflistung der Inhaltsstoffe bereits vorliegt, ein Vorteil für die industrielle Massenproduktion von Nahrungsmitteln, aber ein Nachteil für traditionelle Hausmannskost.
Ich frage mich welcher Hintergedanke sich dabei verbirgt ?
Welche Lobbys könnten denn da wohl dahinter stecken ?
Beim Rauchen könnte es die Nikotindrogenindustrie sein.
Musste nicht auch deshalb der Gesundheitskommisar Dalli
seinen Posten räumen, weil er strengere Nichtraucherschutzbestimmungen geplant hatte ?
Irgendwie macht das auf mich gar keinen guten Eindruck, wenn da in meinen Augen mit zweierlei Mass gemessen wird.
MfG  Thomas G.   22.12.2014



Achtung Witz:

treffen sich zwei planeten,

sagt der eine :
   Du schaust schlecht aus. 
   oh, du hast Menschenbefall!!

der andere:
   keine Sorge, dass gibt sich.

Elfi    1. November 2013



Obst und Gemüse aus dem Bodenseeraum

Ich möchte hier einen kleinen Gedankenanstoß geben für "Regionalität". Eine Region ist für mich jener Umkreis, den ich mit dem Fahrrad innerhalb eines Tages mühelos erreiche. Da ich in Vorarlberg wohne, zudem noch in Lochau, kann ich mühelos mit dem Fahrrad bis nach Wangen in Deutschland und wieder zurück fahren. Dies ist für mich ebenfalls Regionalität auch wenn das Land "Deutschland" heißt. Innsbruck ist für mich in diesem Sinne weit weg. Vor allem ist es ohne E-Bike über den Pass ziemlich anstrengend. :) Und vom ganz weit entfernten Wien möchte ich schon gar nicht reden. Für mich in Lochau ist es somit wirtschaftlicher und auch ökonomischer mein Obst und Gemüse aus dem Bodenseeraum zu beziehen, statt z.B. aus dem Burgenland oder der Steiermark.
Tamara              23. September 2013

EUAUS: Gäbe es keine Billigimporte an landwirtschaftlichen Produkten aus Frankreich, Italien, Holland nach Österreich, dann könnten unsere Bauern sogar ohne Förderungen (samt Bitten und Betteln und Formularkrieg) von ihren Produkten leben. Was aber die österreichischen Bauern mit Sicherheit umbringt sind die Exportförderungen der anderen Länder.
   Natürlich können Sie Lebensmittel für den Privatgebrauch aus dem Ausland mitbringen. Da hat es immer Freigrenzen gegeben. Was wir halt nicht wollen, ist der große kommerzielle Importe an Lebensmitteln mit Giften und Gentechnik.



Pferdefleischskandal

Der „Aufreger“ war nicht nur das Pferdefleisch an sich, sondern vor allem dass es sich um Pferde handelte, die mit Impfungen und Medikamenten vollgepumpt wurden. Ich frage mich, warum die Aufregung ? Denn erstens konsumieren die Menschen selbst Medikamente und Impfungen (dies sind auch Medikamente) teilweise massenhaft und kritiklos und zweitens ist auch jedwedes Fleisch aus der Massentierhaltung mit Medikamenten vollgepumpt (vor allem Antibiotika), denn anders wäre diese Haltung gar nicht möglich.
   Es gibt auch gute Initiativen: so hat die belgische Stadt Gent 2009 einen fleischlosen Donnerstag ausgerufen und alle machen mit: Restaurants, Kantinen, Schulen, etc. Diesem Beispiel ist auch die deutsche 550.000-Einwohner-Stadt Bremen mit einem fleischlosen Tag gefolgt und dadurch werden wöchentlich 20.000 Tiere verschont.
   Das Bewusstsein, dass Tiere Lebewesen aus Fleisch und Blut sind, mit Gefühlen und sozialem Verhalten, sollte zu einer persönlichen Konsequenz führen, nämlich überhaupt keine Tierprodukte zu essen.
Ingrid W.     8. März 2013



Honig aus Österreich ist gentechnikfrei

Ein Grund mehr, Lebensmittel aus Österreich zu kaufen:
Habe eben gehört: Das deutsche ÖKO Test Magazin hat  20 Blütenhonige auf Gentechnik untersucht. 14 der 20 Proben wiesen Genpollen auf.
Naja, da hast Du wieder die klugen EU-Vorschriften: laut EU-Gesetz dürfen
(nicht in Österreich  ?) auch als gentechnikfrei gekennzeichnete Lebensmittel geringe Gentechnikspuren enthalten!  Ist ja ein Irrwitz!
   Wenns stimmt: Honig aus Österreich ist ja laut Gesetz gentechnikfrei, in den Supermärkten haben wir natürlich Honig aus Kanada, Spanien, Tschechien, Polen oder Deutschland, die Spuren enthalten dürfen; also da heißts sich nicht verleiten lassen durch "Angebote" !...
Ich denke, sicherer und besser ist immer noch direkt bei einem vertrauenswürdigen österreichischem Imker zu kaufen.

L.G. E.  9. Jänner 2012



EU-Grenzwerte bei Radioaktivität sind zu hoch

Die von der EU tolerierten Höchstwerte von Radioaktivität für Lebensmittel, wurden zwar im April vorigen Jahres heruntergesetzt, sind aber noch immer  hoch!
Was ist das für ein Gesetz für Strahlenschutz, wenn Höchstwerte für Lebensmittel noch immer meiner Meinung nach gesundheitsgefährdend hoch sind???
Die verseuchten Nahrungsmittel werden zwar aus Japan nicht mehr importiert,  ich würde mir aber auch keine Nahrungsergänzungsmittel von dort kaufen, denn laut Greenpeace sind die Algen sehr wohl verseucht.
L.G.E.         6. Jän 2012



Kauf heimischer Produkte wird durch Lebensmittelketten erschwert

    Vorallem der Griff zu heimischen Produkten wird durch die Lebensmittelketten oft erschwert .z.B. beim Merkur ärger ich mich und kaufe dort kein Obst und Gemüse mehr ein-  Ich sehe nicht ein, warum ich Produkte aus Frankreich, oder sonst weit entfernten Ländern kaufen soll, nach österreichische Ware kann man in diesem Markt nur lang suchen.
   Die Bauern in Österreich werden immer weniger, weil die EU -Vorschriften für Klein-u.Mittelbetriebe kaum leistbar sind. Ich war auf der  Terra Madre
Messe im Rathaus, da sagte mir eine "Biobäuerin": deklarieren als solche können wir uns nicht, wir arbeiten zwar bio, aber die dann noch verlangten Bedingungen (z.B.Heizung) können wir uns gar nicht leisten!
   Milchbauern werden auch immer weniger, beim Einkauf im Supermarkt wird alles teurer, wenn man aber liest, wie wenig die Bauern für Milch bekommen, so  ist die  Divergenz einfach nicht erklärbar! 
   Die Liste könnte man fortsetzen.
Ich stimme voll mit der EU-Austrittspartei überein:  Wir müssen mehr auf darauf achten, keine Mogelpackungen zu kaufen. Da nimmt man halt einen längeren Weg zum Einkaufen z.B.auf einem Bauernmarkt in Kauf!!
 
Liebe Grüße
Elfriede   6. Jänner 2012



Wir brauchen jetzt die BIOREVOLUTION!

Wer die Macht über unser Essen in eine einzige amerikanische Chemiefirma (Monsanto) legt darf NICHT länger unsere Unterstützung haben. –
WIR BRAUCHEN JETZT DIE BIOREVOLUTION! -
Wir müssen unsere BioBauern und uns selbst gegen die EU und ihre Gentechnik-Handlanger schützen.
Ernst G.             27. Dez 2011



Ja zu A

Wir achten beim Einkaufen, nach Möglichkeit österreichische Artikel zu kaufen – wenn möglich BIO-Artikel. Es wird leider vieles importiert, das es bei uns – in meist besserer Qualität gibt.
   Den Vogel abgeschossen hat eine Supermarktkette, die heute Fruchtjoghurt aus den USA zum Schleuderpreis anbietet. Daß man Bananen, Kaffee, div. Südfrüchte usw. importiert, ist verständlich, daß man aber Milchprodukte aus dem Gentechnikland USA nach Österreich importieren muß, ist lächerlich. Die Konzerne, die diesen Unfug betreiben, müßten aus Umweltschutzgründen zu Millionenstrafen verurteilt werden. Stattdessen wird mit Umweltzertifikaten gehandelt, die völlig sinnlos sind und nur zur Spekulation dienen. Und was machen unsere Regierenden? Ihre Hauptaufgaben sind das Buckeln vor der EU und den Konzernen sowie die Ausgrenzungspolitik im eigenen Land, die dazu dient, die eigene Macht abzusichern. Um die Stimmen kritischer Österreicher zu verdrängen, gibt es wieder Masseneinbürgerungen von bildungsfernen Zuwanderern, die nur dazu dienen sollen, neues Stimmvieh zu rekrutieren, da das “alte” Stimmvieh zu kritisch wurde.
 
Stephan Pestitschek, Strasshof   15. Oktober 2011





19.12.2014 LVA Consult GmbH Lebensmittelinformation: Fachverband lehnt neue AK-Forderungen strikt ab

"Die EU-Lebensmittelinformations-Verordnung wurde seit 2008 verhandelt, ist 2011 veröffentlicht worden und mit 13. Dezember in Kraft getreten. Damit gelten in ganz Europa für rund 500 Mio. Konsumenten und 290.000 Hersteller die gleichen Regeln. Dass nun jetzt, wenige Tage nach dem Startschuss der neuen Kennzeichnung, die Arbeiterkammer (AK) in Österreich wieder neue Forderungen formuliert, was noch alles am Etikett geändert werden muss, ist absurd. Jetzt gilt es, das, was der Gesetzgeber beschlossen hat, umzusetzen und den Konsumenten näher zu bringen. Daran arbeitet die heimische Lebensmittelindustrie seit drei Jahren mit Hochdruck. Das hat der Branche weit mehr als 80 Mio. Euro gekostet. Jetzt muss einmal genug sein!" stellt Mag. Katharina Koßdorff, Geschäftsführerin des Fachverbandes der österreichischen Lebensmittelindustrie, zu kürzlich erhobenen Forderungen der Arbeiterkammer klar. "Auch das alte Konzept der ‚Lebensmittel-Ampel‘ wieder neu aufzuwärmen, zeugt von mangelnder Fantasie und Wirtschaftsverständnis der AK. Die ‚Ampel‘ ist und bleibt ein Irrlicht für den Konsumenten. Und die AK tut der österreichischen Lebensmittelwirtschaft und den ArbeitnehmerInnen nicht Gutes, wenn Wertschöpfung und Wirtschaftsleistung durch überbordende Bürokratie geschwächt werden. Die Lebensmittelindustrie bietet in Österreich rund 27.000 direkte Arbeitsplätze", gibt Koßdorff zu bedenken. Österreichs Lebensmittelindustrie hat sich Sicherheit, Qualität und Genuss zur Maxime gemacht. Dieses Erfolgsrezept hat dazu geführt, dass Lebensmittel in Rot-Weiß-Rot in 180 Ländern rund um den Globus gefragt sind. Über 60 % unserer Lebensmittel werden exportiert und sichern dadurch in Österreich Arbeitsplätze und Wohlstand. "Wenn wir in Österreich nicht produzieren, werden es andere Staaten tun. Jetzt gilt es mit vereinten Kräften, Rahmenbedingungen zu schaffen, um die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Lebensmittelwirtschaft weiterhin zu stärken", betont Koßdorff abschließend . 
    Stellenwert der Lebensmittelindustrie in Österreich
Die Lebensmittelindustrie zählt zu Österreichs wichtigsten Wirtschaftszweigen und sichert im Interesse der Konsumentinnen und Konsumenten tagtäglich die Versorgung mit sicheren, qualitativen und leistbaren Lebensmitteln. Die rund 200 Unternehmen der österreichischen Lebensmittelindustrie mit ihren 27.000 Beschäftigten erwirtschafteten im Jahr 2013 ein Produktionsvolumen in Höhe von rund 8 Mrd. Euro. Rund 60 % davon werden in 180 Länder rund um den Globus exportiert. Der Fachverband unterstützt seine Mitglieder durch umfassende Informationsangebote, Beratung und internationale Vernetzung dabei, weiterhin den gewohnt hohen Grad an Sicherheit, Qualität und Genuss unserer Lebensmittel anbieten zu können. 
Rückfragehinweis: Mag. Katharina Koßdorff Geschäftsführerin im Fachverband der Lebensmittelindustrie Tel.: +43 1 712 21 21 – 14,  DI Oskar Wawschinek MAS MBA Pressesprecher im Fachverband der Lebensmittelindustrie Mobil: +43 664 545 63 50



3.12.2014 Kennzeichnung allergener Stoffe - Hinterleitner: "Thema ernst nehmen, aber keine Panik verbreiten"

EU-Lebensmittelverordnung tritt mit 13.12.2014 in Kraft - WKÖ-Fachverband Gastronomie nimmt Stellung. 
   Mit 13. Dezember 2014 tritt die EU-Lebensmittelinformationsverordnung in Kraft, wonach in Restaurants und Hotels bei allen Gerichten jene Zutaten dokumentiert werden müssen, die Allergien und Lebensmittelunverträglichkeiten auslösen können. "Wir wissen natürlich, dass die gesetzliche Informationspflicht eine enorme bürokratische Mehr-Belastung für die heimischen Gastronomiebetriebe darstellt, warnen aber vor Panikmache", betonte der Obmann des Fachverbandes Gastronomie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Helmut Hinterleitner, heute Mittwoch vor Journalisten in Wien. Schon als die Pläne der EU-Kommission bekannt wurden, habe der Fachverband das Problem ernst genommen und vor einer möglichen Bürokratielawine für die Betriebe gewarnt. Dank intensiver Verhandlungen und konstruktiver Zusammenarbeit mit dem für die Umsetzung zuständigen Bundesministerium für Gesundheit, konnten die schlimmsten "Nebenwirkungen" der Allergen-Verordnung bei der nationalen Umsetzung abgeschwächt werden. Die wesentlichste Erleichterung, die die österreichische Gastronomie - nicht zuletzt dank der intensiven Bemühungen seitens der Kammerorganisation - erreicht hat: Die Information über die Inhaltsstoffe kann bei entsprechender Kenntnis durch nachweislich geschulte Mitarbeiter auch mündlich - und nicht nur, wie ursprünglich von der EU vorgesehen schriftlich - erfolgen. "Österreich hat in der nationalen Umsetzung eine Vorreiterrolle innerhalb Europas eingenommen und ist damit heute deutlich weiter als etliche unserer Nachbarländer, wie z. B. Italien oder auch Deutschland", erklärte Hinterleitner. ...

Online-Plattform unterstützt österreichweit Gastronomiebetriebe bei Kennzeichnung
Als besondere Serviceleistung hat die Wirtschaftskammerorganisation mit einer österreichweiten Online-Rezept-Plattform, ein kostenloses Tool für Betriebe entwickelt, mit dem die Erfassung der Zutaten und die Dokumentation der darin enthaltenen informationspflichtigen Allergene ganz einfach gemacht wird. Gastwirte können hier ihre verwendeten Zutaten eingeben und das Programm findet dazu die entsprechenden Allergenen-Informationen. Die Zutatenlisten mit den entsprechenden Allergen-Informationen können gespeichert bzw. ausgedruckt werden und sind damit gleichzeitig eine geeignete Dokumentation im Sinne der Allergeninformations-Verordnung. Darüber hinaus sind in der Datenbank zum Start bereits 600 fix und fertige Rezepturen hinterlegt, die übernommen und gegebenenfalls individuell adaptiert werden können. Produkte, die sich (noch) nicht in der Datenbank befinden, können beim Support gemeldet werden, der sie in der Folge in die Datenbank integriert. "Wir wollen mit diesem kostenlosen Service alle Gastronomiebetriebe bei der Umsetzung der Dokumentationsverpflichtungen unterstützen und damit von Bürokratie entlasten", so der Branchensprecher der rund 60.000 heimischen Gastronomiebetriebe. 

   Gastronomie: Viel erreicht - aber weiter dringender Handlungsbedarf
Trotz der durchgesetzten Erleichterungen zeigt sich für Fachberbandsobmann Hinterleitner aber auch mit aller Deutlichkeit, welche große Belastung die neue Regelung für die Betriebe in der Praxis bedeutet. Insbesondere traditionelle Gasthäuser am Land und kleinstrukturierte Familienbetriebe stellt die Umsetzung der Kennzeichnungsverpflichtung für Allergene - vor enorme Herausforderungen: "Wenn man Entbürokratisierung und Entlastung ernst nimmt, ist dies der falsche Weg". Vor allem zwei zentrale Forderungen seien noch offen.

   Hinterleitner: Gesundheitsministerium stellt ganz aktuell klar: Gleiches Recht für alle
Der Fachverband Gastronomie hat seit langer Zeit auf die Ungleichbehandlung der Gastronomie mit Vereinen hingewiesen: Es ist nicht einzusehen, dass Gäste, die auf Weihnachtsmärkten, Vereinsfesten, Kirtagen etc. für Essen und Getränke ebenso bezahlen wie im Wirtshaus, nicht denselben Schutz genießen wie in Gastronomiebetrieben. Die Bemühungen des Fachverbandes waren letztendlich erfolgreich: Es gibt nämlich ein brandaktuelles Schreiben aus dem Gesundheitsministerium, das klarstellt, dass die Informationspflicht auch für Vereinsfeste, Zeltfestveranstaltungen etc. gilt (einzige Ausnahme: der Verkauf von selbstgemachten Lebensmitteln wie Mehlspeisen durch Privatpersonen auf Feuerwerhrfesten).

Beraten statt Strafen - Drakonische Strafdrohungen für Gastronomen müssen fallen
Was die heimischen Betriebe, gerade angesichts der extrem kurzen Vorbereitungszeit auf die Umsetzung der EU-Vorgabe, jetzt bräuchten, so Hinterleitner, sei Rechtssicherheit und Unterstützung statt existenzbedrohende Strafen: "Deshalb fordern wir, den Grundsatz "Beraten statt Strafen" im Lebensmittelsicherheits-Verbraucherschutzgesetz (LMSVG) zu verankern." Zudem setzte man sich dafür ein, den Strafrahmen für Übertretungen von Bestimmungen der Allergeninformationsverordnung mit einem dem Vergehen angemessenen Strafrahmen von maximal 1.000 Euro festzulegen. "Der bis dato geplante Strafrahmen - ein Verstoß gegen die Informationspflicht kann mit einer Geldstrafe bis zu 50.000 Euro geahndet werden, im Wiederholungsfall droht ein Bußgeld von bis zu 100.000 Euro - ist unzumutbar, unverhältnismäßig und in vielen Fällen sogar existenzgefährdend."
Rückfragehinweis: Wirtschaftskammer Österreich Fachverband Gastronomie



6.11.2013 GLOBAL 2000: Genmais 1507: Entscheidung für Zulassung von EU-Kommission abgeschoben

GLOBAL 2000: EU-AgrarministerInnen müssen Genmais Absage erteilen.
Wien/Brüssel (OTS) - Die Europäische Kommission hätte heute ein deutliches Zeichen setzen können, dass Gentechnik auf den europäischen Feldern keine Chance hat. In der heutigen Sitzung der Kommission wurde jedoch beschlossen, die Entscheidung für eine Anbauzulassung der gentechnisch veränderten Maissorte 1507 von Pioneer an den Ministerrat weiterzuleiten. Ein Beschluss des Ministerrates wird in den kommenden Wochen erwartet.
   Heidemarie Porstner, Gentechniksprecherin bei GLOBAL 2000, ist enttäuscht: "Dass die Kommission nicht geschlossen diese Chance nutzt, lässt den Verdacht aufkeimen, dass der EU die Interessen der Konzerne wichtiger zu sein scheinen als die Sicherheit der EU-BürgerInnen. Es gibt uns jedoch Hoffnung, dass einige Kommissare im Vorfeld sehr wohl ihre Bedenken angemeldet haben." Nun liegt es am EU-Ministerrat zu entscheiden, ob der Gentechnik Vorschub geleistet wird. Die Maissorte 1507 enthält ein hochtoxisches Insektizid, das sich nicht nur auf die Schädlinge, sondern auch auf die zahlreichen Nützlinge sehr negativ auswirkt. Die Beeinträchtigung von Honig- und Wildbienen wurde in keiner Weise erhoben. Außerdem ist dieser Mais herbizidresistent, es ist daher zu erwarten, dass das hochtoxische Pestizid Glufonsinat durch den Anbau dieser Maissorte verstärkt eingesetzt wird. Glufonsinat steht in Verdacht, auf Menschen erbschädigend zu wirken und Fehlgeburten sowie embryonale Missbildungen auszulösen. "Es liegt nun in der Verantwortung der AgrarministerInnen der EU, ob sie eine solch hochriskante gentechnisch veränderte Maissorte zulassen wollen. Wir appellieren auch an das österreichische Lebensministerium, hier umgehend ein klares Statement zu setzen", sagt Porstner abschließend.



23.5.2013 WKÖ-Branchensprecher begrüßt EU-Rückzieher bei Olivenölverordnung Wien

Auch künftig dürfen in Europas Restaurants Olivenöle und andere Öle in Karaffen auf den Tischen stehen. Die EU-Kommission hat in Person des EU-Agrarkommissars Dacian Ciolos den Vorschlag einer entsprechenden EU-Verordnung über ein Verbot heute nach breitem Protest wieder zurückgezogen. Bekanntlich haben Hintergründe über die Entstehung dieses Vorschlages die Rechtfertigung der EU-Kommission, man habe aus Sorge um die Verbraucher gehandelt, ins Wanken geraten lassen. Als Motiv wurde in den Medien der "Aktionsplan" der Olivenölproduzenten aus 2012 genannt, der die Absicht enthielt, durch eine solche Regelung den Absatz von Olivenöl zu verbessern. Konsumentenvertreter dürften in die Arbeit der EU-Gremien gar nicht eingebunden gewesen sein. Der Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ),
   Hans Schenner, begrüßt den Rückzieher der EU Kommission: "Die Ölkatastrophe ist damit verhindert- Rettung in letzter Minute!" Es müsse aus seiner Sicht ein Ende haben, dass die Lebensmittel-Industrie am Rücken des Konsumentenschutzes ihre Gewinne maximieren will. "Die "Packerlsuppe" haben dann nämlich unsere Betriebe auszulöffeln, die sich vor lauter Bürokratie die Frage stellen, ob es überhaupt noch vertretbar ist, frisch zu kochen", so Schenner. ...
Rückfragehinweis: Bundessparte Tourismus & Freizeitwirtschaft Mag. Rainer Ribing

EU-AUS: Selbst der Wirtschaftskammer werden die Lobbyisten der Konzerne schon unheimlich und stellen sich bei der Olivenöl-Frage auf Seiten der Konsumenten. Das heißt was !!!



11.2.2013 Bhutan wird weltweit erstes 100 % biologisches Land

Guardian: Bhutan set to plough lone furrow as world's first wholly organic
country.
   Das kleine, im Himalaya gelegene Königreich Bhutan ist entschlossen, das
erste 100% biologische Land der Welt zu werden. In Zukunft wird in Bhutan
nur mehr biologische Landwirtschaft erlaubt sein, der Verkauf von Pestiziden
und Pflanzenschutzmitteln wird verboten, berichtet die britische
Tageszeitung "Guardian". 
   Die Regierung des Landes, in dem 1,2 Millionen Menschen leben, erwartet,
dass dadurch der Ertrag aus der Landwirtschaft gesteigert wird. Der
Überschuss der erwirtschafteten Lebensmittel soll in die Nachbarstaaten
Indien und China sowie in andere Länder exportiert werden. 
   Die Entscheidung dafür hätte sowohl praktische als auch philosophische
Gründe, sagt Bhutans Landwirtschaftsminister Pema Gyamtsho. Weil Bhutan
hauptsächlich im Gebirge liegt, würden Pestizide und Pflanzenschutzmittel
die Hänge hinunterfließen und so Gewässer und Pflanzen schädigen. "Wir sind
der Meinung, dass wir die gesamte Umwelt berücksichtigen müssen", sagt
Gyamtsho. "Aber wir sind auch Buddhisten und glauben an ein Leben in
Harmonie mit der Natur."
 Quelle => http://gu.com/p/3dkfv
Kleine Zeitung: Bio-Anbau als Teil des nationalen Glücks von Bhutan
=> www.kleinezeitung.at/nachrichten/chronik/3215558/ 

EU-aus: Die EU überlegt gerade (Februar 2013) ein umfangreiches Freihandelsabkommen mit der USA auszuverhandeln, wo möglicherweise dann auch gentechnisch veränderte Lebensmittel & Futtermittel, sowie Klonfleisch in die EU importiert werden könnten. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird die Bevölkerung von Bhutan nicht so viel Umsatz machen als die Bevölkerung in USA-EU, aber dafür wesentlich glücklicher werden.