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Armutsbekämpfung

6.3. Armut & Armutsbekämpfung in Österreich

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Ziele & Forderungen EU-aus:


* Hilfe für Bedürftige statt für Banken, Pleitestaaten und EU

* Abschaffung der Steuern auf Lebensmittel und dafür Einführung von Steuern auf Flugbenzin (Kerosin).

* Leistung muss sich wieder lohnen! Arbeiter und Angestellte müssen von ihrer Arbeit auch leben können.

* Die Einkommen für Erwerbsarbeit müssen in den nächsten Jahren auf lebensfähige Einkommen nach und nach angehoben werden.

* Schaffen wir ein Mütter- oder Elterngeld in Höhe von Euro 1.000,- netto im Monat für einkommensschwache Familien.  Für Kinder sollte es gestaffelt je nach Alter ein Kindergeld zwischen Euro 500,- und 850,-  im Monat geben.

* Schaffung von mehr Obdachlosenheimen: Jeder Obdachlose soll eine Unterkunft (Zimmer) mit Stromversorgung und Heizung bekommen und täglich mindestens mit einem ausreichenden warmen Essen versorgt werden. Niemand soll auf der Straße übernachten müssen. Kein Österreicher soll wegen der EU frieren oder erfrieren.  

Derzeitige Situation in Österreich:

* Die SPÖ-ÖVP Regierungskoalition hilft leider den falschen. Die Reichen werden immer reicher, die Armen werden immer ärmer gemacht. Während Banken, Pleitestaaten und EU manchmal innerhalb in kürzester Zeit Milliardenzuschüsse bekommen, werden der Bevölkerung immer mehr Sozialleistungen gestrichen.
* Armutsgrenze: In den letzten zehn Jahren hat sich die Armutsgefährdung und Leben in Armut in Österreich mehr als verdoppelt. Die Politik geht von einer Armutsgrenze von unter Euro 753,- aus. Tatsächlich werden Euro 960,- statistisch als Armutsgrenze berechnet. Laut Statistik leben in etwa 900.000 Menschen in Österreich unter und bis zu Euro 753,- im Monat. Weitere 1.200.000 Menschen bis zu Euro 1.000,- netto im Monat. Also leben 2,1 Mio. Menschen in Armut bzw. an der Armutsgrenze.
* Prekäre Einkommen: Die Statistik sagt auch, dass 450.000 Menschen zwar eine Erwerbsarbeit haben. Aber mit einem prekären Einkommen in Armut leben.
* Arbeitsmarktfernenquote: Das sind Personen, die weder erwerbstätig noch Arbeit suchend sind (ausgenommen Personen in Ausbildung oder Pension). Diese Quote der Arbeitsfernen beträgt 676.000 Menschen bzw. 12% der Personen im Erwerbsalter (15 bis 64 Jahre)
Obdachlose: Die Statistik spricht auch von 5.000 Obdachlosen in Österreich.

Armutsgefährdet ist jeder, der seine regelmäßigen Zahlungen in den letzten 12 Monaten (Miete, Strom, Gas, Heizung, Kreditrückzahlungen, Wohnnebenkosten, Gebühren für Wasser-, Müllabfuhr und Kanal, sonstige Rückzahlungsverpflichtungen) nicht rechtzeitig begleichen konnte, die Wohnung nicht angemessen warm halten kann, unerwartete Ausgaben bis zu Euro 900,- nicht finanzieren kann, keinen PKW, Farbfernseher, Waschmaschine, Telefon oder Handy sich leisten kann, nicht einmal im Jahr auf Urlaub fahren kann, auch nicht jeden zweiten Tag Fleisch, Fisch oder vegetarische Speisen essen kann.
Arm sind auch Menschen die sich keine Wohnung mit WC und Bad leisten können und Obdachlose ohne Arbeit und Wohnmöglichkeit.

Prekäre Brutto-Einkommen unter Euro 6,- je Stunde (Vollzeiteinkommen unter Euro 1.000,- brutto im Monat), Teilzeitarbeiter, viele Familien mit mehreren Kindern, Alleinerzieher/innen, Kinder, Arbeitslose, bMS - bedarfsorientierte Mindestsicherungsbezieher/innen, Kleinpensionisten/innen, Menschen mit einer Behinderung und gesundheitsbeeinträchtigte Menschen sind von Armut betroffen.
 

Mehr Infos:

* Ansturm auf Sozialmärkte in Österreich. Immer mehr Menschen sind von Armut betroffen und können sich den Einkauf in einem herkömmlichen Geschäft nicht mehr leisten. Die Second-Hand-Geschäfte von Caritas und Volkshilfe verzeichnen deshalb einen regelrechten Ansturm. => orf.at vom 26.2.2013
 

Arm und reich (Deutschland und Schweiz)


Da merkt man, dass es Deutschland auch nicht besser geht als in Österreich.
Für die Schweiz war es offensichtlich sehr vorteilhaft, nicht der EU beizutreten.
Eine Busfahrerin verdient das Dreifache wie in Deutschland.
Qu.: ZDF-Dokumentation vom 19. März 2013






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