EU-Austrittspartei: Für den EU-Austritt Österreichs, für Österreich!
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Pensionen

6.5. Pensionen: Mehr Geld für Pensionisten statt für Banken und EU

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Ziele & Programm der EU-Austrittspartei:



Mehr Geld für Österreichs Pensionisten, statt für Banken, Pleitestaaten und EU. Das ist von allen Maßnahmen die allerwichtigste Maßnahme zur Rettung des österreichischen Pensionssystems !!!

* Pensionsanpassung zumindest in der Höhe der Inflationsrate
 
* Faires Pensionssystem schaffen.
(Die Frühpensionierungen bei ÖBB, aber auch bei der Gemeinde Wien und Landesbediensteten sind zutiefst ungerecht gegenüber der anderen arbeiteten Bevölkerung. Das "normale" Volk muß unter der derzeitigen SPÖ-ÖVP Bundesregierung länger arbeiten und bekommt dafür meist weniger Pension.)
 
* Abschaffung der Privilegien für Politiker (Politikerpensionen). 
 
* Einheitliche Regelung zum Pensionsantritt für Männer und Frauen. Zwangspensionierungen sind abzuschaffen. Jeder soll selbst frei entscheiden, wann er oder sie in Pension gehen will. Je nachdem fällt die Pension höher oder tiefer aus. (Das funktioniert beispielsweise in Schweden sehr gut. Dort kann das Pensionsantrittsalter zwischen 61 und 67 Jahren frei gewählt werden.) Ein flexibles System macht ein einheitliches Pensionsantrittsalter obsolet.
 
* Bei Frauen mit Kindern: Anrechnung der Kindererziehungszeiten bei der Pensionsberechnung.
 

Allgemeines zu den Pensionen in Österreich:

* Österreichs Pensionssystem ist extrem unfair (z.B. frühes Pensionsantrittsalter bei der ÖBB, Politikerprivilegien, Benachteiligungen der ASVG-ler gegenüber den Beamten).
* SPÖ-ÖVP haben massive Verschlechterungen für die österreichischen Pensionisten gebracht. Die Pensionskürzungen passieren hauptsächlich dadurch, dass die Inflation schneller steigt, als die geringen nominellen Pensionserhöhungen. Aber es gibt auch echte Kürzungen im Sinne von Streichungen. Meist wurden die Pensionskürzungen unter dem Vorwand von notwendigen "Sparpaketen" und EU-Rettungsaktionen begründet.
* Die EU-Austrittspartei fordert mehr Geld für die österreichischen Pensionisten, statt für Banken, Pleitestaaten und EU.
 

Chronologie der Pensionsreformen und Pensionskürzungen durch SPÖ-ÖVP


1995   Österreichs Beitritt zur EU

2003   Erste massive Kürzungen im Pensionssystem 
Zentrale Punkte:
 * Abschaffung der Frührente
 * Absenkung des Steigerungsbetrages (Nettoanpassung), führt zu Pensionskürzungen.
 * Ausdehnung des Berechnungszeitraumes, d.h. statt der besten 15 Jahre werden die letzten 40 Jahre zur Pensionsberechnung herangezogen, wodurch die Jahre mit geringerem Einkommen die Pension verkürzen.

2004  * Erlassen des "Allgemeinen Pensionsgesetzes" (APG mit Wirkung ab 1.1.2005) und Pensionsharmonisierung
* Einführung des persönlichen Pensionskontos
* Lebenslange Durchrechnung
* Pensionsanpassung aufgrund des Verbraucherpreisindex
* Nachhaltigkeitsfaktor, d.h. die statistische Lebenserwartung wirkt sich auf die Pensionen aus.

Allgemeines Pensionsgesetz:
* Alterspension ab dem 65.Jahr (Männer UND Frauen)
* Mindestversicherungszeit 180 Monate

Persönliches Pensionskonto: Der große Rentenklau! (Format vom 6.2.2013)
* Bisher war die Bemessungsgrundlage (das durchschnittliche Einkommen im Bemessungszeitraum) für die Höhe der Pension entscheidend.
* 2014 gilt das persönliche Pensionskonto für alle ab Jahrgang 1955 im ASVG, der Gewerblichen Wirtschaft, bei Bauern. Bundesbeamte sind voll betroffen ab Jahrgang 1976. Vorbild ist Schweden. Ziel: Pensionsfinanzierung sichern durch 45 Versicherungsjahre, Pensionsantritt mit 65 Jahren, Pensionshöhe 80% des        Durchschnittslebenseinkommens; Transparenz.

Pensionsharmonisierung
Gleiche Beiträge sollen gleiche Leistungen ergeben !
Ein gerechtes Pensionssystem für "alle" Österreicher fehlt weiterhin. Privilegierte Pensionssysteme gelten für POLITIKER, ORF, ÖBB, OENB, SOZIALVERSICHERUNGSTRÄGER, BUNDESHEER. 33 Generäle erhalten mehr als 7000 Euro Pension. (Die Präsenzdiener bekommen übrigens monatlich 301,00 Euro.)

Lebenslange Durchrechnung

Pensionsanpassung aufgrund des Verbraucherpreisindex
Amtliche Statistiker greifen zu einem Trick: dem Index der wahrgenommenen Inflation, d.h. die offizielle Statistik mißt nicht das, was die Konsumenten interessiert, nämlich die Kaufhäufigkeit, sondern die Preishöhe. (Beispiel für Kaufhäufigkeit: Brot, Beispiel für Preishöhe: Auto) Da man ein Auto seltener kauft, fällt die offizielle Statistik und damit die Pensionserhöhung niedriger aus.

Nachhaltigkeitsfaktor         
heißt, die statistische Lebenserwartung wirkt sich auf Antrittsalter, Beiträge, Leistungen... aus. Da die Lebenserwartung steigt, soll das Pensionsalter erhöht werden, das Risiko wird allein auf den Leistungsbezieher abgewälzt.
      
2012    Die EU will das Pensionsantrittsalter erhöhen, weil für die überschuldeten Staatsbudgets die Pensionszahlungen sonst unfinanzierbar werden würden. Die EU will das Pensionsantrittsalter in den EU-Mitgliedsländern bis zum Jahr 2060 um 7 Jahre erhöhen, d.h. von 65 auf 72 Jahre. 

Quellen:
Pensionsreform, Wikipedia
Allgemeines Pensionsgesetz, Wikipedia
Verbraucherpreisindex "der Standard.at", 31.3.2008
Nachhaltigkeitsfaktor "Wiener Zeitung", 7.11.2011
EU will Pensionsantrittsalter anheben "der Standard" 8.2.2012
Pensionskonto "Die Presse.com", 29.1.2012
Pensionsharmonisierung "Die Presse.com", 29.1.2013
 

Mehr Infos:

Bayernrundfunk, auf Youtube veröffentlicht am 21.11.2013:

Titel: Kalte Enteignung: Der Niedrigzins zerstört Altersvorsorge; quer von BR.
* Finanzkrise: Die Reichen sind reicher geworden
* "Europa" (gemeint ist die EU) ist noch da, dank Rettungspaketen und Niedrigzinsen.
* Kunden von Lebensversicherungen fühlen sich über den Tisch gezogen.
* kalte Enteignung (durch Wertverlust des EUROs): Die Sparer werden am meisten bestraft, die am meisten für die Altersvorsorge ansparen wollen.
* Politisches Versprechen: Dass jeder Rentnerin und jeder Rentner nicht nur jetzt sondern auch zukünftig mehr Rente bekommt, als nach dem alten Recht. Dieses Doch dieses Versprechen wurde gebrochen, durch die Leitzinspolitik der Europäischen Zentralbank. Die hat den Zinssatz Anfang November noch einmal auf historische 0,25% gesenkt. Mit dem billigen Geld sollen die EU-Krisenstaaten wieder auf die Beine kommen. Das Problem des Minizinssatzes: Die Versicherer müssen per Gesetz einen Großteil des Geldes ihrer Kunden in Staatsanleihen investieren. Die bringen bei Niedrigzinsen aber kaum noch Rendite.



* Die Politik interessiert sich nicht für Leute, die Sparen.
* Statt 4% gibt es nur noch 0,5% Zinsen auf Erspartes.
* Der kleine Mann zahlt nicht nur über die Steuern, sondern auch über den Verlust seines (Anm. Red.: Geld-) Vermögens. (Anm.: Inflation ist höher als die Ertragszinsen bei Veranlagung!!!)
* Es gibt derzeit kein vernünftiges Produkt, mit dem man Geld in die Zukunft transferieren könnte.
* Den Leuten vergeht die Lust am Sparen und kaufen sich z.B. Autos oder machen Urlaub, sich irgendetwas gönnen.
* Vielleicht ist es das, was uns die Europäische Zentralbank lehren möchte: Weg mit dem Geld.



29.7.2013: EU will Pensionsalter auf 72 Jahre anheben. SPÖ weiterhin pro EU.

Die EU will das Pensionsalter der Frauen an das der Männer angleichen und um 7 Jahre erhöhen. Das ergäbe in Österreich ein Pensionsantrittsalter von 72 Jahren für Männer und Frauen. (siehe auch => Wiener Zeitung vom 8.2.2012 )

In einem ersten Schritt fordert die EU die Anhebung des Pensionsantrittsalters auf 67 Jahre für Männer und Frauen. (siehe => Die Presse vom 31.5.2013 )
Schon jetzt müssen Frauen in 10 EU-Staaten bis 65 Jahren arbeiten.

Die SPÖ ist weiterhin pro EU.
Die EU-Austrittspartei ist für den EU-Austritt Österreich.


Presseaussendung der EU-Austrittspartei vom 29. Juli 2013 



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Wo bleibt die soziale Gerechtigkeit?


Das öffentliche Interesse – ein schöner Deckmantel, für Verträge welche das Papier nicht wert sind! Siehe Vertrag ÖBB Bedienstete. Presseinformation des vfgh vom 17.01.2014  Zitat - Die Sicherung (der Finanzierbarkeit) der Pensionssysteme aber auch die Budgetentlastung liegen grundsätzlich im öffentlichen Interesse. Der Gesetzgeber hat, um diese Ziele zu erreichen, einen Gestaltungsspielraum. 

Nette Aussage, aber nichts wert!
Das öffentliche Interesse sollte doch eine Gleichberechtigung aller Österreicher beinhalten! Ansonsten müsste man das Vertrauen an Österreich und seiner Gesetzgebung verlieren! 
Liebe Politiker zuerst mal Verträge einhalten, dann darüber nachdenken was mit dem restlichen Budget passieren soll. Der Österreicher – Die Österreicherin.
Gleich = Gleich (oder anders) = Gleich (oder doch ganz anders). Ein Pensionssystem für alle. Anpassung der Penionsbeitragsleistung aller Österreicher an ein gleiches Schema (Prozentsatzanpassung an die ÖBB Bediensteten). Wäre doch nur Gerecht und Sozial, oder? Es würden wirklich alle den gleichen Prozentsatz leisten!Einführung eines Pensionierungsstichtages nach einer Gesamtbeitragsleistung von 480 Monatsbeiträgen oder 40 echten Versicherungsjahren für alle!
Wer mit 15 Jahren einzahlt – geht mit 55 Jahren in die Pension.
Wer mit 27 Jahren einzahlt – geht mit 67 Jahren in Pension.
Wäre doch nur Gerecht und Sozial, oder?
Würden viele wesentlich länger arbeiten, aber alle gleich lang!Jeder redet, keiner tut was dagegen.
Werner K.             20. Jänner 2014

Antwort EUAUS:
Ja, Österreich braucht dringend ein gerechtes Pensionssystem. Weiters sollte Österreichs Steuergeld in Österreich bleiben, damit man mehr Geld z.B. für soziale Zwecke verwenden kann.



Sozialschmarotzerproblem durch EU-Bürger:

Anbei ein euch sicher schon bekanntes Sozialschmarotzerproblem. Nicht nur, dass wir über die E-Card schon halb Osteuropa gesund pflegen, versorgen wir sie nun auch mit der Pensionsergänzung. Wir finden diese Vorfälle mehr als ungerecht dem österreichischen
Steuerzahler gegenüber. Wenn wir an die Einstellung der Lehrlingsförderung denken, bekomme ich einen echten Argumentationsnotstand. Was gedenkt das Parlament dagegen zu tun?
Mit freundlichen Grüßen
Joe W.          21.10.2013



Pensionen sind für Khol und Blecha sicher

Dass die pensionen für khol und blecha sicher sind. ist das einzige was bei denen noch glaubhaft ist. dazu kommt, dass ein khol - immer noch schutzpatron eines schüssels ist unter dem das ganze debakel erst recht so richtig in fahrt gekommen ist für eine pensionistenvertretung eine völlige fehlbesetzung ist und die glaubwürdigkeit der PVÖ vollends zunichte macht wenn eine PVÖ es nicht einmal fertigbringt den pensionisten wenigstens die offizielle, ohnehin statistisch gezielt geschönte inflation abzugelten, wenn ausländern - nur weil eine undemokratische EU dies vorgibt -
pensionen bezahlt werden, ohne je einen cent dafür einbezahlt zu haben und gleichzeitig unseren leuten die 40 jahre gearbeitet haben oft kaum 500 euro bekommen hört sich jede fairness und glaubwürdigkeit auf.
Mag. Thomas S.        26. August 2013



Pensionsvorberechnung in der EU:

Sehr geehrter Herr Marschall,
Kürzlich bekam ich von der PVA Klagenfurt die Pensionsvorberechnung, hier wird klipp und klar deutlich, wieviel EU im jeweiligen Mitgliedsland enthalten ist, bei mir nämlich soviel, dass 28 Monate von den geleisteten Versicherungszeiten nicht anerkannt werden, was 2 Gründe beinhaltet.
* Erstens die HP (Heilpraktiker)-Schule in Lindau/Bodensee von 1990-1992, damals wurde versprochen dass nach dem EU-Beitritt Österreichs auch hier der HP anerkannt wird, was bis heute nicht der Fall ist...!!!
* Dann zweitens, als Deutscher ist das berechnete Alterspensions-Datum der 8.8.2021, in Österreich jedoch der 1.12.2020, weshalb die 8 Monate Differenz einfach von den geleisteten Versicherungszeiten abgezogen wurde, sodass der frühest mögliche Pensions-Antritt der 1.12.2017 laut PVA-Bescheid ist (Korridor-Pension) und nicht 28 Monate früher wenn man die geleisteten Zeiten hernehmen würde.

Soviel zum Thema Steuer-Pensions-oder-Versicherungszeiten-Gerechtigkeit innerhalb der EU....
Also müßte ich zuerst die österreichische Staatsbürgerschaft erwerben, um dem deutschen Dilemma, welches demnächst auftritt, zu entkommen, um dann in die österreichische Falle zu hüpfen, ob das sinnvoll wäre sei dahin gestellt.
Mein Plan B ist eher das Thema auswandern, wo die folgenden Länder hoch im Kurs stehen: 1). Thailand   2.) Phillipinen 3.) Panama 4.) Paraguay 5.) Teneriffa
Wenn man schuldenfrei ist, bzw. wird, und ein zusätzliches Einkommen auch nach bestätigter Pension hat, dann sehe ich auf diesem Weg die einzig vernünftige Variante um eine lebenswerte und leistbare "Alterszeit" zu verbringen, denn bis dahin wird die EU in tausend Scherben zerbrochen sein und eine neue Weltordnung auf dem Plan stehen ohne hier als "Spinner" am Pranger zu stehen.
 Einen schönen Sonntag aus Klagenfurt/WS wünscht 
Martin S.           21. Juli 2013



Ausgleichszulagen für EU-Ausländer

Hat ein Rumäne oder auch ein Deutscher keine oder nur 100 Euro Pension, so kann er bei der zuständigen Gebietskörperschaft die Differenz auf die österreichische Ausgleichszulage (720 Euro) einfordern! Dazu ist nur ein Meldezettel nötig. Doch bei entsprechender Vernetzung kann es für einen Rumänen oder Bulgaren kein Problem sein, einen Meldezettel in einer Stadt zu erhalten, meint ein ÖHeuteZ- Informant.
   Somit fließen nach sehr geringem bürokratischen Aufwand und der Eröffnung eines Bankkontos in Österreich samt einem Überweisungsauftrag dann monatlich 620 Euro Steuergeld an einen rumänischen oder bulgarischen Pensionisten.
   Bei der Pensionsversicherungsanstalt (PVA) ist der Skandal bekannt: Ja, wir
wissen von diesem Problem. Die Zahl jener, die diese EU-Regel ausnützen, steigt: bisher sind es schon 550 Fälle.
   Im Büro von Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) herrscht zum Problem des Steuergeld-Transfers nach Rumänien eine gewisse Ratlosigkeit. Ein Sprecher
sagt zu ÖHeuteZ: Bei begründeten Zweifeln hat künftig der ausländische Antragsteller zu beweisen, dass er tatsächlich in Österreich wohnt. Die 550
ausländischen Ausgleichszulagen-Bezieher ließen bisher offenbar keinen Zweifel aufkommen. Sie verursachen der Republik Österreich monatlich bis zu
341.000 Euro an Kosten. Pro Jahr sind das 4,09 Millionen Euro.
ALSO SOLLTE DAS WIRKLICH WAHR SEIN, NA DANN GUTE NACHT ÖSTERREICH.
Ich habe von einem Rumänen erfahren, dass es üblich geworden ist, in Rumänien pensionierte Familienmitglieder in Österreich an einem Wohnsitz anzumelden.
Damit haben sie das Recht bei der PVA eine Ausgleichszahlung zu bekommen.
Ich habe heute bei der PVA angerufen und musste zu meinem Entsetzten erfahren, dass dieser Umstand wahr ist.
In Rumänien liegt die Pension bei ca  100.- >>>Ausgleichszahlung dann bei uns ca  600. Das ist die Auskunft von der PVA.
Auch den Beamten der PVA stinkt das zum Himmel.
Wir drehen jeden Euro im Staatshaushalt um und dann wird an nicht Österreichern Geld ausbezahlt. Diese Personen sind noch dazu in Österreich nur gemeldet und keiner überprüft, ob sie auch wirklich hier leben.
Eine bodenlose Sauerei.
Wir fühlen uns von unseren gewählten Politikern hintergangen und ausgenützt.
WAS SOLL DAS !?
Das kann aber bitte nicht wahr sein !!!!!!!!!
Und wir alle brennen wie die Luster!
Gast         14. Mai 2013



Flexibles Pensionsalter:

Jeder soll selbst entscheiden können, wann er in Pension geht. Ich glaube nicht mehr ans Pensionssystem. In Zukunft wird es höchstens eine Minipension geben, die nicht zum Überleben reicht. Wegen dem zukünftigen wahrscheinlichen Staatsbankrott, der leichter außerhalb der EU zu meistern oder zu vermeiden ist. Damit das Pensionssystem nicht gleich zusammen kracht, wird man realistischerweise nicht um eine Erhöhung desselben herumkommen. Die jetzigen Pensionsantrittsalter stammen aus einer Zeit, in der man nicht so lange lebte. Es gibt viel Rentner, die viel leistungsfähiger sind als 40-Jährige. Sie bringen auch sehr viel Erfahrung mit, die mit der Pensionierung verloren ist. Ich kenne einen Banker, der viele Kontakte hatte und eine so gute Arbeitskraft war, dass er noch 3 Jahre nach der Pensionierung immer noch einspringen musste, da noch kein Ersatz gefunden worden war (in der Schweiz möglich).
   Eher halte ich die Zwangspensionierung für sehr problematisch. Meinen beiden Vätern (Stief- u. echter Vater) hat sie sehr geschadet. Plötzlich war ihr Wissen nichts mehr wert und sie konnten nicht mehr arbeiten, obwohl sie noch dringend von ihrer Firma gebraucht worden wären, aber eine Weiteranstellung aus rechtlich Gründen nicht mehr möglich war. Dirigenten oder Hochschulprofessoren arbeiten oft bis 80. Besser ist eine Altersteilzeit, frei wählbar. Die Betriebe, oder auch der Staat sollte das Thema viel flexibler handhaben. ´
   Auch gibt es so viel Missbrauch in Österreich. Ich glaube, jeder kennt jemanden, der Mitte 40 in Pension gegangen ist... Hier müsste viel reformiert werden mit der Richtung:  weniger Staat, weniger Gesetze, - mehr Flexibilität, mehr Eigenverantwortung.
lg Isolde       20. März 2013





31.7.2013 1,5 Mio. betroffene Wähler fordern von den Parteien Klartext zur 2.Säule der Pensionssicherung

Während sich die Politik ein sinnarmes Wahlkampfgefecht um die Frage des Frauenpensionsalters liefert, wird darauf vergessen, dass mit der 2.Säule die Altersversorgung für rund eineinhalb Millionen Wählerinnen und Wähler nach wie vor im Argen liegt. Die österreichische 2.Säule steht nämlich mit dem Pensionskassengesetz inklusive der Novelle 2012 auf tönernen Füssen! Ein Gesetz bei dem alle negativen Entwicklungen und auch alle Kosten zu Lasten der "Begünstigten" gehen und bei dem der Gesetzgeber und die FMA dem laufenden Pensionsschwund weiterhin tatenlos zusehen, kann so nicht einfach hingenommen werden. PEKABE zeigt die Versäumnisse von Politik und Unternehmens- sowie Pensionskassenlobby auf und sagt, was im Interesse eines Drittels der österreichischen Wählerschaft überfällig ist. 
Rückfragehinweis: Günter Braun, Pressesprecher des PEKABE - Schutzverband der Pensionskassenberechtigten Mailto: pressesprecher@pekabe.at Tel. 0699 - 111 58 699



15.2.2013 Neues Volksblatt: "Wie sicher sind unsere Pensionen?" von Markus EBERT

Ausgabe vom 16. Februar 2013
"Wie sicher sind unsere Pensionen?" wollten die Schüler in Dachsberg wissen. Man könnte die Frage auch so stellen: "Was muss man tun, um die Pensionen künftiger Generationen zu sichern?" Die Antworten auf beide Fragen kreisen um einen Punkt: Hohe Staatsschulden sind auch eine Gefahr für die Pensionen - wie ein Blick in die Euro-Krisenländer zeigt. Ob Griechenland oder Spanien, im Kampf gegen die Schuldenkrise gab es selbst für jene, die ohnehin nicht viel hatten, keine Schonung. Gestern kurz nach 16 Uhr war jeder Österreicher vom Neugeborenen bis zum Greis mit fast 31.000 Euro verschuldet; alleine an Zinsen muss jeder Erwerbstätige 1097 Euro im Jahr blechen.
   Wer also fragt, wie sicher die Pensionen sind, muss auch fragen: Was macht ihr gegen den Schuldenberg? ...
Rückfragehinweis: Neues Volksblatt, Chefredaktion