EU-Austrittspartei Österreich
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Tierschutz

6.7. Tierschutz in Österreich:

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Ziele & Programm der EU-Austrittspartei:


* Österreich sollte die Einhaltung des Tierschutzgesetzes ernst nehmen und Verstöße streng bestrafen. Ein gutes Gesetz ohne Überwachung ist sinnlos.
* Bisher erzielte Tierschutz Programme sind hauptsächlich Verdienste privater Initiativen und Vereine. Diese Bewegungen sollten in einem reichen Österreich nicht nötig sein, da es Aufgabe der Politik sein sollte, hier nach dem Rechten zu sehen.
* Wir fordern gesunde und artgerechte Tierhaltung für regionale Versorgung, statt riesige Tierfabriken.
* Käfighaltungen für Tiere auf engstem Raum sind zu verbieten.
* Massentiertransporte durch Österreich gehören verboten.
* Verbot von Schächtung (= Ausbluten des Tieres bei vollem Bewusstsein) und ein Exportverbot für Lebendtiere aus Österreich (insbesondere in die Türkei), da dort die jeweiligen Landesgesetze gelten und die sind weit entfernt vom richtigen Tierschutz.
 

Mehr Infos:

=> aktuelles Tierschutzgesetz Österreich
 



=> Kommentare & Postings eintragen
 

Schächten – ein grauenhaftes Relikt aus einer frauenhaften Zeit

Die Darstellung des Schächtens in der Zeitschrift „Konsument“ stimmt in keinster Weise mit den Inhalten der beiliegenden Schriftstücke überein.
   Die jüdischen Geistlichen verheimlichen der Öffentlichkeit die Grausamkeit dieser 3000 Jahre alten Art des Tötens der Rinder, damit sie diese Beibehalten können. Gern bedienen sich die orthodoxen Juden auch der unwahren Behauptung: Wer gegen das Schächten ist, ist gegen die Juden. Es gibt in Österreich vielleicht 100.000 Juden oder mehr, von denen  90.000 freigeistig sind und sich nicht um koschere Lebensmittel kümmern. Niemand legt diesen aufgeklärten Mitbürgern etwas in den Weg, am wenigsten die Tierschützer und Tierfreunde.
   Nirgends in den 5 Büchern Moses ist ein Wort des Schächtens zu finden.
Aber an mehreren Stellen ist ein Verbot des Blutgenusses und welche Tiere nicht gegessen werden dürfen angeführt.
     die in betäubten Zustand entbluteten Tiere genauso gut ausbluten, wie die unbetäubten wurde schon mehrfach nachgewiesen.
   Selbst wenn die orthodoxen Juden aus irgendeinem Satz in der Bibel ein Schächtgebot herauslesen oder herausdeuten, ist es nur eine der Gebote, die im 21. Jahrhundert absolut nicht mehr zeitgemäß sind.
   Andere Gebote, deren Befolgung heutzutage sogar strafbar wäre sind z.B.
Deuternomium Kapitel 21.21: Steinigen widerspenstiger Söhne
Deuternomium Kapitel 25.2: Prügelstrafe
Deuternomium Kapitel 25.9: vor Gericht ins gesicht spucken
Deuternomium Kapitel 25.12: Handabhacken
Levitikus  21.9.: Verbrennen unzüchtiger Priestertöchter
Levitikus  24.16.: Steinigen Fluchender
Exodus 21.6.: dem Sklaven das Ohr mit einem Pfirem durchstechen

Außerdem steht in Kap. 12.1. Deuternomium:
Das sind die Gesetze und Rechtsvorschriften, die ihr halten sollt in dem Land, das euch gegeben ist. Sie sollen so lange gelten, wie ihr in dem Land lebt. (Palästina?).
Heut leben die Juden in der ganzen Welt verstreut.
   Warum müssen die orthodoxen Juden also immer noch die Rinder so grausam töten bzw. warum ist es ihnen immer noch erlaubt?
    Wie überleben die orthodoxen Juden in Schweden, Schweiz, Norwegen und Neuseeland, in welchen Ländern sich NICHT Schächten dürfen?
  
Mit Dank.
Hochachtungsvoll
Christine K.             31.1.2014



Schächtungsverbot finde ich gut,

... ein Exportverbot für Lebendtiere nicht, da dies für gar nicht wenige (ich glaube auch kleinere und mittlere) Rinderbauern eine wichtige Einnahmequelle ist. Ihnen ist wegen der Blauzungen-Zwangsimpfung der gesamte russische Markt weggebrochen, da der nur ungeimpfte Tiere nimmt.
LG Klaus 26. Februar 2012

Anmerkungen EU-aus:
* Im Gegenzug zum Exportverbot sollte man natürlich auch ein Importverbot für Lebendtiere festlegen. Damit könnte man den Inlandsabsatz fördern und den heimischen Bauern helfen.
* @ wichtige Einnahmequelle: Tierschutz bedeutet eben auch, dass Bauern einen Teil ihres Geschäfts verlagern und z.B. Getreide oder Obst & Gemüse anbauen.



Wie steht die Partei zum Thema Tiere und Tierschutz?

Hallo,
mir gefallen Eure Ideen sehr gut, ich könnte mir auch gut vorstellen bei der nächsten Wahl, dieser Partei meine Stimme zu geben. Eine Frage hab ich allerdings, wie steht die Partei zum Thema Tiere und Tierschutz? Was Tiere momentan durch die sinnlose Massentierhaltung ertragen müssen ist unzumutbar, für die Tiere und auch für unsere Umwelt.
Ich wünsche Euch viel Erfolg.
Liebe Grüße
Mela              1. November 2011

EU-aus: Wir haben nun unseren Beitrag zum Thema Tierschutz online gestellt. Für weitere Inputs sind wir offen und dankbar.
R. Marschall, Obmann





17.12.2013 ANIMAL SPIRIT: Umsatzsteuerpflicht für Pferdehalter ab 1.1.2014 wird zu Tierschutzskandal

"Ein weiteres Unding der EU-Bürokratie, die bereits mehr als 80% unserer heimischen Gesetze diktiert, tritt ab 1. Jänner 2014 in Kraft und bedeutet gleichzeitig das Todesurteil für Hunderte, wenn nicht Tausende Pferde", so Tierarzt Dr. Franz-Joseph Plank von der Tierschutz-Organisation ANIMAL SPIRIT. "Durch Umsetzung der EU-Umsatzsteuerrichtlinie müssen ab 1. Jänner pferdehaltende Betriebe, also v.a. Einstellbetriebe ab einem Netto-Jahresumsatz von 30.000,- Euro, 20% USt. berappen, da sie aus der für die Landwirtschaft üblichen Pauschalierung herausfallen. Diese Mehrkosten werden dann großteils auf die Einsteller, also Pferdebesitzer abgewälzt, wodurch für viele die Pferdehaltung nicht mehr leistbar sein wird und so v.a. ältere "Gnadenbrot-Pferde" euthanasiert oder geschlachtet werden".
  
Mag. Michael Grötzschel, praktischer Tierarzt aus Kaumberg in NÖ, ergänzt: "Hat bei uns bisher ein Einstellplatz ca. 300,- Euro gekostet, werden es in Zukunft 360,- sein; näher bei Wien sind es schon jetzt 400,- Euro und mehr, sodaß die Einstellgebühr ab 1.1. die Schmerzgrenze von 500,- überschreiten wird, für viele unleistbar. Gestern haben mich gleich drei Halter von älteren, nicht mehr reitbaren Pferden angerufen, ob ich sie nicht einschläfern könne. Das wird eine Welle von Euthanasien von pensionierten Pferden geben, weil es sich die Menschen nicht mehr leisten können oder wollen. Ein würdevolles Altwerden ehemaliger Reitpferde, für viele Familien-Mitglieder, wird so verunmöglicht. Nach dem EU-Anschluß 1995 wurde für viele Bauern die konventionelle Tierhaltung unrentabel und sie wurden in die "alternative" Pferdehaltung gedrängt. Jetzt soll auch noch diese ruiniert werden!" Aber nicht nur die Einführung der 20%-igen Umsatzsteuer belastet die kleinen pferdehaltenden Betriebe, sondern auch die gleichzeitige Zwangs-Konvertierung der Betriebe ins Gewerbe, ebenfalls durch EU-Recht vorgeschrieben. Das bedeutet für viele nicht nur eine Welle von bürokratischen Auflagen, sondern auch zumeist unfinanzierbare bauliche Maßnahmen, Stichworte Umwidmung des Grünlands, Betriebsanlagengenehmigungen oder vorgeschriebene Brandschutz-Maßnahmen. Das wird sich für die meisten kleineren und älteren Betriebe nicht mehr lohnen, was eine zusätzliche Flut an Tier-Tötungen bedeuten wird. Dr. Plank abschließend: "Diese neue Pferdesteuer ist für die soeben angelobte Stillstands-Regierung nur - entgegen aller vollmundiger Wahlversprechens-Lügen - ein weiteres Mittel, das Riesen-Budgetloch zu stopfen, auf dem Rücken der kleinen Landwirte, Pferdehalter und v.a. der Tiere, welche diesen neuerlichen EU-Unsinn jetzt mit ihrem Leben bezahlen müssen. In Frankreich erhitzt gerade wieder ein neuer Pferdefleisch-Skandal, wo von der Pharmalobby mißbrauchte Pferde illegal im Fleisch gelandet sind, die Gemüter; in Österreich tut man - auf Befehl von Brüssel - von politischer Seite alles, um jetzt noch mehr Pferde buchstäblich in die Wurst zu schicken, oder - noch schlimmer - auf tagelange Lebendtransporte in pferdefleisch-(fr)essende Länder wie Italien, Frankreich oder Belgien."
Aussender: Animal Spirit Dr. Franz-Joseph Plank Tel.: 0676 708 24 34 mailto:office@animal-spirit.at  http://www.animal-spirit.at



17.8.2012 Bundesweite Tierschutz-Proteste vor ÖVP-Zentralen

ÖVP sabotiert Unterausschuss zu Tierschutz in die Verfassung und gefährdet damit rechtskonforme Umsetzung des neuen Tierversuchsgesetzes.
TierschützerInnen protestieren am 20. August vor den ÖVP-Zentralen in Klagenfurt, Innsbruck, Linz und Wien. Grund ist die jahrelange Blockadepolitik der ÖVP gegen Tierschutz in die Verfassung. Laut der EU-Richtlinie 2010/63 muss Österreich bis November 2012 ein neues Tierversuchsgesetz erlassen.
   Vorgeschrieben ist darin eine Schaden-Nutzen Abwägung für Tierversuche. Der Schaden für die Versuchstiere muss dem potenziellen Nutzen, der für die Menschen zu erwarten ist, gegenübergestellt werden. Diese Abwägung ist aber nur möglich, wenn neben der Freiheit der Wissenschaft, auch Tierschutz in der Verfassung verankert wird, denn sonst könnte Tierschutz die Freiheit der Wissenschaft nicht einschränken. Bereits vor mehr als 6 Monaten, im Februar 2012, wurde ein parlamentarischer Unterausschuss beschlossen, der die Verankerung von Tierschutz in der Verfassung vorbereiten soll. Doch die ÖVP blockiert die Konsituierung dieses bereits beschlossenen Unterausschusses. 1996 forderten 460.000 BürgerInnen im Rahmen eines Volksbegehrens Tierschutz in der Verfassung festzuschreiben. 2004 sprach sich das Parlament einstimmig für eine Staatszielbestimmung Tierschutz im Verfassungsrang aus. Grüne, SPÖ, BZÖ und FPÖ sehen auch weiterhin Handlungsbedarf. Einzig die ÖVP verhindert die Umsetzung.
   Yvonne Zinkl, Kampagnenleiterin des VGT: "Damit das neue Tierversuchsgesetz in Kraft treten kann, muss Tierschutz in der Verfassung verankert werden. Alles andere entspricht nicht der vorgegebenen EU-Richtlinie und wäre somit verfassungswidrig! Die ÖVP ignoriert den Willen der großen Mehrheit der BürgerInnen und blockiert in undemokratischer Weise den Fortschritt im Tierschutz. Unsere Geduld ist am Ende. Der österreichische Tierschutz will sich das Hinhalten und Blockieren nicht mehr länger gefallen lassen."
Rückfragehinweis: Yvonne Zinkl 0699 / 168 55 550



6.6.2012 EU: Stopp den Langzeit-Tiertransporten

Morgen: Übergabe der Petition an EU-Kommissar John Dalli mit 1,1 Mio Unterschriften!
Morgen, 7. Juni 2012, findet in Brüssel die Übergabe von mehr als 1,100.000 Unterschriften gegen Langstrecken-Tiertransporte von "Schlachttieren" an den zuständigen EU-Kommissar John Dalli statt. Es werden sowohl Mitglieder des EU-Parlaments als auch verschiedene europäische Tierschutzorganisationen anwesend sein.
Zeit und Ort: 9:15 Uhr, vor dem Berlaymont Gebäude der Europäischen Kommission, Rue de la Loi 200. Die sogenannte "8hours-Kampagne" wurde gemeinsam von Animals` Angels - einer deutschen Tierschutz-Organisation, die Hunderte Fälle bitteren Leids, welches die Tiere auf Langstreckentransporten erdulden müssen, dokumentiert hat, - und dem dänischen MEP Dan Jörgensen gestartet. Das Ziel der Initiative ist es, die Transportzeit der Schlachttiere auf maximal 8 Stunden zu begrenzen. Die genau 1,103.248 BürgerInnen, welche die 8hours-Petition unterschrieben haben, fordern von den Europäischen Institutionen, etwas gegen das größte Problem bezüglich der Lebendtiertransporte zu unternehmen: nämlich vor allem gegen die grausame und oft tagelang währende Dauer der Fahrten.
  
Die Durchsetzung der bestehenden Richtlinien ist nicht genug, wenn Langstreckentransporte nicht endlich und endgültig beendet werden. Wenn die Kommission beschließen sollte, diesen fulminanten Aufruf von mehr UnterstützerInnen als für ein EU-Volksbegehren notwendig wären, zu ignorieren, würde das die letzte Glaubwürdigkeit von angeblich demokratischen Institutionen untergraben. Über 100 Tierschutz-Organisationen bzw. NGOs aus ganz Europa unterstützen die 8hours-Kampagne, so auch ANIMAL SPIRIT in Österreich, die einige Tausend Unterschriften beigesteuert hat. Zudem verabschiedete das EU-Parlament am 15. März 2012 mit einfacher Mehrheit die "Schriftliche Erklärung Nr. 49", welche an die Kommission und den Rat (die Regierungen der Mitgliedstaaten) appelliert, die Transport-Verordnung Nr. 1/2005 dahingehend abzuändern, um darin eine absolute Begrenzung von maximal 8 Stunden für alle "Schlachttier"-Transporte festzulegen.
   Dazu Dr. Franz-Joseph Plank, Obmann von ANIMAL SPIRIT: "Seit genau 17 Jahren - also seit Österreich der EU angeschlossen worden ist - kämpfe ich nun schon gegen diese grausamen Langzeit-Tiertranporte quer durch Europa. Mindestens ein Dutzend Mal haben wir derartige Transporte an der Grenze angehalten, kontrollieren lassen, die Tiere getränkt und manchmal sogar entladen lassen. Aber am System hat sich leider nichts geändert, zumal ja bereits im Mai 1999 der EuGH entschieden hat, das bis dahin vorbildliche österreichische Tiertransportgesetz außer Kraft zu setzen - ein klarer Eingriff in unsere nationale Souveränität! Nach der EU-Verordnung 1/2005 gelten ja praktisch keinerlei Transportzeitbeschränkungen: Rinder, Schafe und Ziegen, inklusive Jungtiere, dürfen bis zu 29 Stunden am Stück transportiert werden, Pferde und Schweine 24 Stunden. Nach entsprechenden Pausen dürfen sie dann theoretisch unendlich lang weitertransportiert werden. So wurden Pferdetransporte von Weißrußland nach Sardinien über 5 Tage beobachtet und begleitet, Schafe von Spanien nach Griechenland über 4 Tage und Bullen von Deutschland in den Libanon mit bis zu 8 Tagen (!) Dauer.
   Überladungen gab es bei allen Tierarten mit bis zur doppelten Anzahl der erlaubten Ladedichte! Offizielle Kontrollen existieren EU-weit so gut wie nicht (mit einigen wenigen Ausnahmen in Österreich), genauso wenig wie ausreichende Labestationen zum Abladen und Versorgen der erschöpften Tiere. Und Strafen - wenn denn überhaupt einmal verhängt bzw. exekutiert - werden meist aus der "Portokasse" bezahlt. Jetzt besteht die einmalige Chance, endlich eine einschneidende Verbesserung bei einem der schlimmsten Verbrechen an unseren Mitgeschöpfen in Europa zu erreichen!"

Rückfragehinweis: Animal Spirit Dr. Franz-Joseph Plank Tel.: 0676 708 24 34 office@animal-spirit.at   http://www.animal-spirit.at



23.3.2012 VIER PFOTEN: Immer noch illegale Legebatterien in 12 EU-Ländern

Seit dem 1. Januar 2012 sind konventionelle Legehennen-Käfige in allen EU-Mitgliedsstaaten verboten. Recherchen von VIER PFOTEN haben aber ergeben, dass in 12 EU-Staaten noch immer illegale Legebatterien verwendet werden. Dabei handelt es sich um: Belgien, Bulgarien, Frankreich, Griechenland, Italien, Lettland, die Niederlande, Polen, Portugal, Spanien, Ungarn und Zypern. VIER PFOTEN begrüßt, dass einige EU-Länder ihre Bemühungen seit Januar intensiviert haben, konventionelle Legebatterien endlich aus der Welt zu schaffen. Am 26. Januar 2012 hat die Europäische Kommission das Vertragsverletzungsverfahren gegen damals 14 säumige Mitgliedsstaaten eingeleitet. Das Vertragsverletzungsverfahren beginnt mit einem offiziellen Schreiben der Kommission an die jeweiligen Regierungen, wo um Stellungnahme in Bezug auf den Fortschritt der Umsetzung der Verordnung gefragt wird. Die säumigen Regierungen haben zwei Monate Zeit, also bis zum 26. März, um darauf zu antworten. Wenn sie nicht bzw. nicht zufriedenstellend reagieren, wird die Kommission die Regierungen ermahnen, die notwendigen Schritte zur Umsetzung der Verordnung in einer Frist von weiteren zwei Monaten ab Erhalt dieser Stellungnahme zu setzen. Die Legehennen-Betriebe hatten 12 Jahre Zeit, ihre Produktion umzustellen. Wie Nachforschungen von VIER PFOTEN zeigten, haben viele Hersteller viel zu spät mit der Umstellung begonnen. Nun agieren sie in Eile und in ungeeigneter Art und Weise. Ende Februar wurde VIER PFOTEN mitgeteilt, dass Großbritannien und Rumänien ihre Probleme gelöst hätten. Zwei Staaten haben die illegalen Legebatterien in ihren Ländern beseitigt, aber zwölf weitere müssen dringend handeln. Um Wettbewerbsverzerrung zu vermeiden, sollen alle Mitgliedstaaten gleichzeitig handeln. Es ist daher inakzeptabel, dass nach 12 Jahren Übergangsfrist etliche Produzenten die Gesetze schlichtweg ignorieren. "Wir rufen die Regierungen der säumigen Mitgliedsstaaten dazu auf, diese Illegalität nicht mehr gewähren zu lassen und unverzüglich aufzuhalten", erklärt Helmut Dungler, Präsident und Gründer von VIER PFOTEN International. Konventionelle Legebatterien sind in der EU verboten, weil sie in keiner Weise den Mindestanforderungen für Tierschutz entsprechen: Die Legehennen müssen auf einer Fläche von nur 550 cm2 leben - das entspricht nicht einmal der Fläche eines A4-Blattes pro Tier. Es gibt kein natürliches Licht, sie können ihre natürlichen Verhaltensweisen nicht ausleben und sich mit nichts beschäftigen. Schwere Verhaltensstörungen und Krankheiten sind die Folge. Seit Januar 2012 sind in der EU nur mehr sogenannte "ausgestaltete Käfige" zugelassen. Da werden den Legehennen 750 cm2 zugestanden. Für VIER PFOTEN sind die "ausgestalteten Käfige" ebenfalls mit Tierschutzkriterien unvereinbar. Die Tierschutzorganisation fordert säumige Legebetriebe daher auf, jegliche Käfighaltung zu ächten und auf Freilandhaltung umzustellen.
Rückfragehinweis: Elisabeth Penz Press Office Austria Tel: + 43 (0)1 895 02 02 - 66



26.1.2012 EU will sich aus Tierschutz zurückziehen

VIER PFOTEN kritisiert neue Tierschutzstrategie.
Die neue Tierschutzstrategie der Europäischen Union für 2012 bis 2015 stößt bei Tierschützern auf Widerstand. Wie die international tätige Tierschutzorganisation VIER PFOTEN kritisiert, mangele es der neuen Strategie an einem konkreten Plan für die einzelnen Tierschutzthemen. Während die Strategie für 2007 bis 2012 noch konkrete EU-Gesetzesvorhaben mit sich brachte, sind diese in Zukunft nicht vorgesehen. Problematiken im Bereich Tiertransporte, Wildtiere, Tierversuche und Klonen werden in der Strategie gar nicht erst erwähnt. EU-Kommissar John Dalli signalisiert mit der neuen Strategie einen Rückzug der EU aus dem europäischen Tierschutz. Verantwortlich sind ab 2014 verstärkt die Mitgliedstaaten. Dies wird laut VIER PFOTEN vor allem in den südlichen und östlichen EU-Staaten zu Lasten der Tiere gehen. "Die EU ist nicht länger der Motor des europäischen Tierschutzes", so das Resümee von Dr. Marlene Wartenberg, Leiterin des VIER PFOTEN-Europabüros in Brüssel. "VIER PFOTEN wird sich verstärkt in den Entscheidungsprozess des Europäischen Parlaments einbringen und Kampagnen auf nationaler Gesetzgebungsebene durchführen müssen." Doch die Tierschutzorganisation sieht einen Lichtblick: Das neue EU-Tierschutzrahmengesetz, dessen Planung mit der Einführung der Strategie angekündigt wurde und 2014 vorgelegt werden soll, könnte die Defizite teilweise auffangen. Einen positiven Aspekt der neuen Strategie sieht VIER PFOTEN in der besseren Schulung von Personen, die mit Tieren umgehen. Hierfür soll ein EU-weites Informationsnetzwerk eingesetzt werden. Außerdem sieht die Strategie vor, bestehende EU-Bestimmungen im Vollzug effizienter durchzusetzen und damit bessere Qualität in der Umsetzung des bestehenden Tierschutzes herstellen. Weitere Informationen auf www.vier-pfoten.eu
Rückfragehinweis: Dr. Marlene Wartenberg Director European Policy Office 0032 - 476 893821 marlene.wartenberg@vier-pfoten.eu

Anmerkung EU-aus: Das überrascht uns nicht, dass sich die EU aus dem Tierschutz zurückzieht. Die EU hat ja nicht einmal die Europäische Menschenrechtskonvention anerkannt. Da die EU die Tier- und Menschenrechte negiert, sollte Österreich möglichst schnell aus der EU austreten.



14.11.2011 VIER PFOTEN enttäuscht vom neuen EU-Bericht über Tiertransporte

900.000 Europäer und 70 Mitglieder des Europaparlaments fordern eine Höchsttransportdauer von acht Stunden.
Die internationale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN ist erschüttert, dass die EU-Kommission am Freitag versagt hat, die europäische Gesetzgebung für Tiertransporte zu verbessern. Am vergangenen Freitag hat die Generaldirektion für Gesundheit und Verbraucherschutz (DG SANCO) der Europäischen Kommission den Bericht zu den Auswirkungen der Verordnung (EG) Nr. 1/2005 auf den Schutz von transportierten Tieren und den Handelsströmen innerhalb der erweiterten Gemeinschaft [1] veröffentlicht. Derzeit wird die Mehrheit der Tiere in der Nähe des Aufzuchtortes geschlachtet und als Schlachtkörper transportiert. Dennoch wird eine enorme Zahl von Tieren nach wie vor unter völlig inakzeptablen Bedingungen lebendig auf Europas Straßen transportiert, um dann sofort nach der Ankunft geschlachtet zu werden. Der mit Spannung erwartete Bericht, der eigentlich schon früher veröffentlicht werden sollte, belegt und analysiert viele Mängel der bestehenden Verordnung. Er bestätigt, dass nach wie vor schwerwiegende Tierschutzprobleme während der Transporte bestehen. Trotz dieser Erkenntnisse mangelt es dem Bericht der Kommission an konkreten Antworten, wie man das Leid der Millionen Tiere, die jedes Jahr über europäische Straßen gekarrt werden, zu beenden plant. "Die verlängerte Arbeitszeit an dem Bericht hat rein gar nichts genützt. Das Leiden wird wie bisher weitergehen, wenn die Kommission nicht sofort eine Höchsttransportdauer von acht Stunden für Schlachttransporte festlegt. Stattdessen gestatten sie Tiertransportfirmen, mit Sichtschutz ausgestattete Fahrzeuge einzusetzen, damit man die zusammengepferchten geschundenen Tiere von außen nicht mehr sieht", beklagt Johanna Stadler, Geschäftsführerin von VIER PFOTEN. ...

Hintergrund: Die wichtigste gesetzliche Verordnung zur Regelung von Lebendtransporten ist die EC Verordnung 1/2005. Sie gestattet den Transport von Pferden, anderen pferdeartigen Tieren und Schweinen über eine Dauer von 24 Stunden, wonach eine 24-stündige Pause einzulegen ist, um dann weiterzufahren. Rinder, Schafe und Ziegen dürfen 14 Stunden lang am Stück transportiert werden, gefolgt von einer einstündigen Pause, danach weitere 14 Stunden Transport, darauf 24 Stunden Pause, dann Weiterfahrt. Nicht abgesetzte Kälber, Lämmer, Fohlen und Ferkel können neun Stunden am Stück transportiert werden, nach einer einstündigen Pause weitere neun Stunden, dann eine 24-stündige Pause, danach Weiterreise. Diese Zyklen können beliebig oft aneinandergereiht werden. Das EU-Parlament hat in einem Bericht der Kommission bereits 2001 eine Begrenzung der Transportzeiten gefordert: "Die Dauer des Transports von Rindern, Pferden, Ziegen, Schafen und Schweinen, die nicht für spezifische Zucht- und/oder Sportzwecke bestimmt sind, muss auf maximal 8 Stunden bzw. 500 Kilometern begrenzt werden; bei einem Transport von über 4 Stunden oder 250 Kilometern müssen die Tiere die Möglichkeit haben, sich hinzulegen und frisches Wasser zu trinken."

 [1] Der Bericht der EU-Kommission ist online abrufbar auf:
 http://ec.europa.eu/food/animal/welfare/transport/index_en.htm
 [2] Die Liste der unterstützenden Organisationen steht zur
 Verfügung auf: http://www.8hours.eu/support

Rückfragehinweis: Johanna Stadler 0664 122 10 51
OTS0039 2011-11-14/09:39



5.10.2011 Tiere bei Transporten gequält: EU schaut weiter tatenlos zu

Die EU ist offenbar nicht Willens, die Qualen der Tiere zu stoppen. Wie der steirische Europa- Mandatar Jörg Leichtfried (SPÖ) jetzt aufdeckt, wird die empfohlene Acht- Stunden- Regelung bei Rinder- oder Schweinetransporten so gut wie nicht eingehalten (Seite 13).
Quelle: Kronenzeitung, 05.10.2011, Seite 13

EU-aus: eine Schande und wieder einmal eine aufgezeigte Feigenblattaktion der EU. Allen Politikern sei hinter die Ohren geschrieben: ein Gesetz ohne entsprechende EXEKUTION ist völlig sinn- und nutzlos. Leichtfried ist damit anempfohlen, sofort zu reagieren und seinen S-Club aufzufordern, eine Sondersitzung zum Thema im EU-Parlament einzufordern. Schluß mit den tagelangen Tiertransporten! Schluß mit dieser EU!