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Österreich als Nation

3.2. Österreich als Nation & Vaterland. Deutsch als Muttersprache:

„Nation bezeichnet größere Gruppen von Menschen, denen gemeinsame Merkmale wie Sprache, Tradition, Sitten, Bräuche oder Abstammung zugeschrieben werden.“ Quelle wikipedia. 
   Idealer Weise ist eine Nation gleichzeitig eine Staatsnation, Kulturnation und Willensnation. Es geht um das Zusammengehörigkeitsgefühl. Die Staatsnation baut auf die gleiche Staatsbürgerschaft auf, die Kulturnation auf die gemeinsame Kultur und Sprache. In der Willensnation bekennen sich verschiedene Volksgruppen mit verschiedenen Sprachen und verschiedener Abstammung dennoch zu einem gemeinsamen Staatswesen (z.B. in der Schweiz).

   Die k. u. k. Doppelmonarchie Österreich-Ungarn war ein Vielvölkerstaat und somit umfasste es verschiedene Nationen bzw. Nationalitäten. Nach dem Zerfall der Doppelmonarchie nach dem 1. Weltkrieg entstanden die Nachfolgestaaten, im Wesentlichen auf Basis der jeweiligen Nationen der ehemaligen Donaumonarchie.
   1918 entstand die 1. Republik Deutschösterreich – seit 1920 umbenannt in „Republik Österreich“. Sie umfasste den Großteil der deutschsprachigen Gebiete der ehemaligen k.u.k. Doppelmonarchie. Südtirol war leider nicht Teil davon, sondern wurde von den Siegermächten Großbritannien, Frankreich und Russland an Italien zugesprochen. In der 1. Republik Österreichs entwickelte sich nur langsam ein österreichisches Nationalbewußtsein. Damit war Österreich ein leichtes Opfer beim Einmarsch deutscher Truppen im Jahr 1938. Der Wille zur Verteidi-gung des Staates Österreich fehlte, insbesondere bei der obersten Staatsführung Österreichs. So verlor Österreich seine Eigenstaatlichkeit und Demokratie und wurde ein Teil Deutschlands. Das war das Ende der 1. Republik Österreich.
   Nach der angeblichen „Befreiung“ durch die alliierten Mächte (Russland, USA, Großbritannien, Frankreich) war Österreich aber nicht frei, sondern weitere 10 Jahre ein besetztes Land. Nur mit viel Verhandlungsgeschick von Leopold Figl und Julius Raab gelang es, dass Österreich letztlich den Staatsvertrag von 1955 bekam. Leopold Figl: „Österreich ist frei“: Das war der Beginn der 2. Republik Österreich.
   Das Österreich-Bewußtsein des heutigen Österreichs begann im Wesentlichen ab dem Jahr 1955,  reicht aber bis weit in die Habsburger-Monarchie zurück.
 
* Die EU-Austrittspartei bekennt sich zur Nation Österreich, mit seiner Geschichte und Kultur. Wir wollen das österreichische Nationalbewußtsein stärken. Die österreichische Nation ist Staatsnation, Kulturnation und großteils auch Willens-nation. (Umfrage: Ist Österreich eine eigenständige Nation? 82% JA, 7% NEIN. 
Quelle: Der Standard vom 12.3.2008: „Österreicher fühlen sich heute als Nation“)
* Unser Vaterland heißt Österreich und unsere (Mutter-)Sprache ist Deutsch.
* Unser Patriotismus (Vaterlandsliebe) richtet sich nicht gegen andere Länder und Völker, sondern ist Liebe zum eigenen Vaterland und zum eigenen Volk.
* Wir achten die gesetzlich anerkannten Volksgruppen in Österreich.
* Wir sind für einen nationalen Schulterschluss mit anderen Parteien, wo immer das für Österreich wichtig und vorteilhaft ist.
* Wir bekennen uns zur geistigen, zivilen, wirtschaftlichen und notfalls auch zur militärischen Landesverteidigung unseres Vaterlandes Österreich.
 



Mehr Infos:


* Lob der Nation:
"... In der neuesten Erhebung des World Values Surveys von 2014 fragten die Forscher in fast 100 Ländern nach der Rolle des Staates: 86 Prozent der Befragten von Algerien bis Zaire zeigten sich „sehr“ oder „ziemlich stolz“ auf ihre Nation. Der Anteil derjenigen, die „überhaupt keinen Stolz“ auf ihre Nationalität empfinden, lag bei mageren 1,7 Prozent. ... Diese Zahlen zeigen: Das Bekenntnis zu Nation und Nationalstaat ist nach wie vor weit verbreitet und scheint einem tieferen Bedürfnis nach einer besonderen Art von kollektivem „Wir“ zu entsprechen. ...
sollten sich progressive Akteure daran erinnern, dass Demokratie, Partizipation, Gerechtigkeit sowie Solidarität und Integration in einer globalisierten Welt ohne den Nationalstaat als Forum progressiver Politik schlichtweg nicht realisierbar sind. ...
   Wenn die Demokratie scheitert, scheitert Europa:
... Doch in der Praxis lautet die ernüchternde Wahrheit, dass zumindest bislang Institutionen wie die EU eher als Globalisierungsbeschleuniger in Erscheinung getreten sind denn als Korrektoren von Entwicklungen, die aus dem Ruder gelaufen scheinen. Das liegt – anders als von den Populisten behauptet – nicht unbedingt am fehlenden Willen der Beteiligten, sondern an der Komplexität supranationaler Entscheidungsfindungen. ...
Der Versuch hingegen, einen europäischen Demos etwa durch weitreichende Kompetenzverlagerung auf das Europäische Parlament mit der Brechstange zu erzwingen, dürfte die Fliehkräfte der Union in dem Maße verstärken, in dem Vereinheitlichung auf die Agenda gesetzt wird. Wer auf europäischer Ebene tatsächlich „mehr Demokratie wagen“ will, muss auch wagen, mehr demokratische Nationalstaatlichkeit zuzulassen – etwa durch Stärkung der Kontrollfunktionen demokratisch gewählter nationaler Parlamente. ... "
Qu.: Lob der Nation, von Michael Bröning, 26.3.2018





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