EU-Austrittspartei: Für den EU-Austritt Österreichs, für Österreich!
Startseite EU-Austrittspartei  -->  Parteiprogramm  -->  3. Unabhängigkeit  -->  Südtirol
  ^ Pfad
              
Südtirol

3.8. Südtirol & Tirol & Österreich

.

Ziele & Programm der EU-Austrittspartei:


* Bei einem Austritt Österreichs aus der EU würde sich die Südtirolfrage neu stellen: Wollen die Südtiroler Teil von Italien bleiben oder wieder Teil von Tirol werden wollen (also gemeinsam mit Nord- und Osttirol)?
* Bliebe Südtirol bei Italien, dann wäre Südtirol wieder durch eine eigene Währung und eine Staatsgrenze getrennt. Bei einer Entscheidung für Österreich wäre Tirol wiedervereint und die historische Wunde wieder verheilt.
* Am besten sollte diese Frage durch eine Volksabstimmung in Südtirol entschieden werden. Rechtsgrundlage ist das Selbstbestimmungsrecht der Völker laut Völkerrecht. Im Falle des Ausgangs pro Österreich (= Zusammenschluß) sollte dann Österreich als aufnehmender Staat ebenfalls eine Volksabstimmung abhalten.
* Die EU-Austrittspartei Österreichs spricht sich klar für eine Aufnahme Südtirols zu Österreich aus. Sollte Südtirol bei Italien bleiben wollen, so ist das ebenfalls zu respektieren.
* Schuldenerlass: Österreich sollte Italien bei einem italienischen Staatsbankrott keine Schulden erlassen, solange Südtirol nicht zu Österreich gehört.
 



Allgemeines zu Südtirol & Österreich

* Südtirol hat eine römisch - bajuwarische - österreichische Geschichte. 1363 bis 1918 - also 555 Jahre - gehörte Südtirol zur Habsburgermonarchie, also zu Österreich.
* Vom Tag des Waffenstillstands nach dem Ersten Weltkrieg, dem 3. November 1918, an, wurde Südtirol von italienischen Truppen besetzt und im Herbst 1919 im Vertrag von Saint-Germain dem Königreich Italien definitiv zugesprochen und von ihm annektiert. (Qu wikipedia)
* 1939: Viele deutschsprachige Südtiroler verließen aufgrund des Mussolini-Hitler Abkommens Südtirol und zogen ins Deutsche Reich.
* Seit 1972 genießt Südtirol Autonomierechte in Italien, die bis 1992 auch umgesetzt wurden
 

Derzeitige Situation:

* 69% der Bevölkerung von Südtirol spricht deutsch, ca 26% italienisch, ca 4% ladinisch.
* Seit der Einführung des EURO gibt es in Nordtirol, Osttirol und Südtirol die gleiche Währung.
* Seit dem In-Kraft-treten des Schengenabkommens gibt es keine Grenzkontrollen am Brenner mehr.
* Italien steht vor dem Staatsbankrott. Ein solcher italienischer Staatsbankrott würde auch Südtirol als Teil von Italien massiv betreffen.
 

Mehr Infos:

* Südtirol auf wikipedia

* 26.05.2013 Warum Südtirol "los von Rom" will
Rom verstößt gegen Südtirols Autonomie. 800 Millionen Euro Einnahmenentzug bürdete ihr "Sparpremier" Monti für 2013/14 auf. Die SVP versucht das (noch) zu ignorieren. Eine Analyse. => Die Presse vom 26. Mai 2013  

* Die Südtiroler Volkspartei fordert die "Vollautonomie", Die Presse vom 15.3.2012

Exkurs: Parlamentswahlen in Italien:

Die EU-Gegner Silvio Berlusconi und Beppe Grillo haben zusammen mehr als 50%. Das ist ein politisches Erdbeben in einem EU-Land.
Das Gesamtergebnis wird erst für morgen 26.2.2013 erwartet.
Jedenfalls sind die Stimmen noch gar nicht ausgezählt und schon redet das italienische Poitik-Establishment von Neuwahlen.
 

24.-25.2.2013: Parlamentswahlen in Italien: EU-Gegner mit 55%-Mehrheit

Bei den Parlamentswahlen in Italien am 24. und 25. Februar 2013 erlangten die EU-Gegner eine 55% Mehrheit bei den abgegebenen Stimmen. 25% für Beppe Grillo (Wutbürger und Kabarettist) und 30% für Silvio Berlusconi (rechtes Lager).
Italiens Ex-Premierminister, EU-Stadthalter Mario Monti, erlitt mit 10% eine schwere Niederlage. Italien ist somit das EU-Mitgliedsland, wo die EU-Gegner bei einer Parlamentswahl eine Mehrheit errungen haben.


(Beppe Grillo verausgabt sich dabei völlig. EU-Kritik mit Inbrunst und Humor.)
Beppe Grillo - Tsunami Tour 2013 - Movimento 5 stelle - Piazza Duomo Milano
Panik vor dem Polit-Clown. Die Kontrahenten von Anti-Politiker Beppe Grillo
fürchten seinen enormen Umfrage-Erfolg. Motto: "Raus aus der EU, EU-Austritt Italiens"

=> http://kurier.at/politik/ausland/italien-panik-vor-dem-polit-clown/3.772.664





=> Kommentare & Postings eintragen
 

Die Italiener haben durchschaut, wer dieser Monti ist

Nur knapp 10% alles in allem für die Bilderberger und Goldmann Sucks.
Guido     26.2.2013



Mario Monti abgewählt?

Monti konnte gar nicht abgewählt werden, da er nie gewählt wurde!
Er war ein von der EUdSSR eingesetzter Diktator!
Maria     26..2013



EU-Sanktionen für Italien?

Ich bin neugierig, wie die "demokratische" EU das Problem diesmal angeht! Als der unbequeme Jörg Haider seinen historischen Wahlerfolg feierte, ließen Sanktionsdrohungen nicht lang auf sich warten!
Mal sehen was sich die Herren für Italien einfallen lassen!
Bin neugierig, ob sie sich das auch in Italien trauen!
Tom,     26.2.2013



Ohne Regierung fahren die Italiener traditionell eh besser

Dass Monti die Interessen von Goldmann und Sachs vertritt weiss hier jeder, auch die Putzfrau von nebenan. Das Movimento 5 Stelle ist innerhalb kuerzester Zeit zu einem Zyklon geworden. Dagegen ist Berlusco-Ade eine Mumie. Hier ist die Hölle los! Es werden keine Wahlprognosen mehr veröffentlicht, da das Establishment wohl verhindern will, dass das ganze noch mehr zu einem Selbstläufer wird als es ohnehin schon ist. Alle anderen Parteien werden sich nur noch durch Allianzen untereinander vor dem Movimento retten können, und diese Allianzen halten bekanntlich nie lange.. ecco il "Chaos", vor dem sich alle so fürchten, den das Movimento wird KEINE Allianz eingehen, also nicht regieren.......
   Die Italiener sind es Leid von ihrer eigenen Regierung ausgenommen und systematisch kriminalisiert zu werden, die Zeiten der Koexistenz des Volkes mit der Regierungskrake gehen hier unaufhaltsam ihrem Ende entgegen.
Ob das Movimento eine tragfähige Alternative ist, wagen auch hier viele zu bezweifeln, aber im Gegensatz zu den Schafsdeutschen haben die Italiener echt Lust dem Establishment ein paar schallende Backpfeifen zu geben und vor dem Chaos haben sie keine Angst: Man ist es seit Jahrhunderten gewohnt sich zu arrangieren und ohne Regierung fahren die Italiener eh traditionell besser.......
   Und wenn es in der deutschen Systempresse heisst, das Movimento 5 Stelle sei "wirr", dann wuerde ich gerne mal von euch wissen, wie ihr das jetzige System bei euch daheim charakterisieren würdet:  logisch, gerecht, ehrlich, nicht korrupt?
  
Hört endlich auf Angst vor dem zusammenbrechenden Status-Quo zu haben. Bereitet euch gut vor, Essen für 2 Jahre in den Keller, ein bisschen Edelmetalle, reale Netzwerke bauen, Augen zu und durch!
   Hört endlich auf große Parteien zu wählen, bloss damit "eure Stimme nicht verloren geht". Dieses Quatsch-Argument habe ich von echt intelligenten Leuten in Deutschland gehört. Nur eine massive Bürgerbewegung wird euch davor retten nach dem Zusammenbruch des Systems genau den gleichen Scheissfrass wie vorher vorgesetzt zu bekommen. Österreich ist nicht weniger korrupt als Italien. Es wird nur erfolgreicher unter den Tisch gekehrt!
Gruss aus Italien        20.2.2013



Was passiert mit den italienisch-sprachigen Südtirolern?

Die Sache ist nicht so einfach wie diese von Euch und der FPÖ dargestellt wird. Was passiert mit den italienisch sprachigen Südtirolern? De sind de facto auch Südtiroler, und ich glaube kaum das diese 26% für Österreich stimmen würden. Was macht man mit diesen Leuten dann? Nehmen wir an die Mehrheit ist dafür, sind dann diese italienisch sprachigen Südtiroler automatisch auch Österreicher? Fragen über Fragen.
Ronald T.                15. Juni 2012

Antwort EU-aus: Ja, die können dann auch Österreicher werden.
Wahrscheinlich würde aber der Staat Italien den (italienischen) Südtirolern anbieten, weiterhin Italiener zu bleiben. Die Staatsbürgerschaft hängt nicht mit dem Territorium zusammen. In Innsbruck gibt es auch viele Menschen, die nicht die österreichische Staatsbürgerschaft haben.



Italienisches Staatsdefizit & Südtirol

Für mich ist es nur mehr eine Frage der Zeit, bis die italienische Staatsregierung, ihre (teilweise) Zahlungsunfähigkeit, bekanntgeben muß.
Somit werden sie, so wie:
Griechenland, Irland, Portugal, Ungarn, zusätzliche Kredite benötigen.
Zur weiteren Finanzierung ihrer mafiosen Mißwirtschaft, würde sich bei
befürwortenden Volksabstimmungen aller betroffenen Bevölkerungen,
folgende historische Möglichkeit anbieten:
1. Südtiroler Bevölkerung fragen, ob sie zurück nach Österreich möchten.
2. Italien entlässt Südtirol (ganz oder teilweise) wieder zu Österreich.
3. Vorarlberger Bevölkerung fragen, ob sie wieder zur Schweiz möchten.
4. Schweizer Bevölkerung fragen, ob sie Vorarlberg haben möchten.

Ich glaube, dass Italien in diese finanzielle Zwangslage kommen wird, und
deshalb würde sich zur Verringerung der italienischen Staatsschulden,
eine Entlassung von Südtirol, zurück nach Österreich anbieten.
Österreich mußte als Kriegsverlierer, Südtirol an Italien abtreten!
Falls der Staat Italien, durch eigene Mißwirtschaft zusätzliche Finanzmittel auch von uns benötigen sollte, würde ich zuerst eine Teil- oder Ganzrückgabe von Südtirol ausverhandeln, und nicht selbst aufgenommene Kredit-Milliarden, sinnlos wegwerfen!

Stefan M.             8. Dez 2012





25.2.2013 "Die Konstruktionsfehler" (im EU-System)

Wiener Zeitung: Leitartikel von Reinhard Göweil:
Ausgabe vom 26. Februar 2013 
Italiens Wahlen haben eines deutlich gemacht. Der Europäische Rat, also das Gremium der Regierungschefs, hat der EU einen Bärendienst erwiesen, als er massiv zu Lasten des EU-Parlaments an Macht und Einfluss gewann. Dort herrscht in den wesentlichen Fragen Einstimmigkeit. Der britische Premierminister Cameron nutzt das weidlich aus - zum Schaden der Union. Die italienische Wahl zeigt den Konstruktionsfehler noch deutlicher. Alles wollten die EU-Partner, nur keine Rückkehr Berlusconis in die italienische Regierung. Denn der Europäische Rat ist zuletzt bei vielen wesentlichen Regelungen zur Euro-Rettung den Weg bilateraler Vereinbarungen gegangen - das EU-Parlament hat mit vielen Entscheidungen gar nichts mehr zu tun. Das macht Europa unübersichtlich - für die Experten, vor allem aber für die Bürger Europas. Und es öffnet den Populisten ein weites Betätigungsfeld. Beppo Grillo hat mit vielen seiner abfälligen Sätze über die EU inhaltlich recht. Glaubwürdigkeit wird belohnt, er darf sich über ein fettes Ergebnis im italienischen Senat freuen.
   Die Entscheidung der EU-Regierungschefs, sich lieber alles untereinander auszumachen, hat aber noch einen anderen systemischen Fehler. Die EU wird abhängig von den Feinheiten nationaler Wahlsysteme. Berlusconi hat im Senat sehr gut abgeschnitten, weil er große Regionen für sich entschied, und dort das stärkste Wahlbündnis mehr als die Hälfte der Stimmen auf sich vereint - auch wenn es deutlich weniger als 50 Prozent der Stimmen erhielt. Berlusconi schneiderte diese Wahlreform 2005 für sich und seine politischen Gefolgsleute. Das Ergebnis wurde gestern sichtbar. Doch ist nicht nur das Gejammer in manchen italienischen Regionen groß, sondern auch in Brüssel, Berlin, Paris und wohl auch in den anderen Hauptstädten. So hat der Europäische Rat, der mit Herman Van Rompuy einen "Gegen-Papst" zum gegenüber in Brüssel residierenden Kommissions-Präsidenten erhielt, die Blödheiten nationaler Systeme in die Europäische Union hineingetragen. Und macht die EU de facto unregierbar, verunmöglicht Lösungen und kostet die Bürger Abermilliarden an Steuergeld. Beppe Grillo wird es freuen. Es ist wahrhaft komisch, dass er aus diesen Unzulänglichkeiten Profit schlagen kann. 
Rückfragehinweis: Wiener Zeitung

EU-aus: Der Chefredakteur der Wiener Zeitung hat offensichtlich ein Problem mit dem Wahlergebnis in Italien. Es ist nämlich ein fulminater Sieg der EU-Gegner mit über 50%.



Der Triumph der Anti-Politik

... Grillo hat seine Anti-Alles-Bewegung aus dem Stand zu einer der stärksten politischen Kräfte des Landes gemacht, Berlusconi eine unglaubliche Aufholjagd beinahe ins Ziel gebracht. Noch um Weihnachten war seine Partei politisch de facto klinisch tot, in wenigen Wochen hat mit Hilfe seiner Hausmedien sein Evangelium unter seinen Jüngern wieder populär gemacht. Beiden Herren gemeinsam ist ein absoluter Mangel an Sinn für Gemeinwesen und Staatsverantwortung. Sie regieren auf der Piazza, nicht im Parlament. Sie zeigen, wie sehr herkömmliche politische Parteien bereits ihre Funktion als Katalysatoren von Interessen verloren haben. Erst Recht in Italien, wo die Parteien seit geraumer Zeit nur noch mit sich selber und nicht mit den Menschen beschäftigt sind. Ist Grillo ein Newcomer in diesem Spiel, hat Berlusconi es erfolgreich vergessen lassen, dass er schon 20 Jahre Teil des Systems ist, ...
Ganzer Artikel => Der Standard vom 25.2.2013

EU-aus: großer Sieg der EU-Gegner :-)))
Was im recht humorvollen Wahlkommentar vergessen wurde ist, dass beide großen Wahlgewinner (Berlusconi u. Beppe Grillo) EU-Gegner sind und Mario Monti (die EU-Marionette, Ex Goldman Sachs Banker) schwer geschlagen wurde und nicht einmal 10% erreichte.
Also wenn das kein klares Signal ist, ...
Die EU-Austrittspartei Österreichs freut das Ergebnis der EU-Gegner in unserem Nachbarland Italien jedenfalls sehr. BRAVO.