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Handelsbilanz

9.4. Die Handelsbilanz Österreichs:

  



Quelle: Statistik Austria, Grafik Wirtschaftskammer Österreich

Ziele & Programm der EU-Austrittspartei:


* Eine positive Handelsbilanz würde viele Arbeitsplätze in Österreich schaffen. Statt dessen werden derzeit durch das gigantische Handelsbilanzdefizit zig-tausende Arbeitsplätze in Österreich vernichtet und die Arbeitslosigkeit steigt.
* Zuletzt lag im Jahr 2012 das Handelsbilanzdefizit Österreichs bei 8,5 Milliarden Euro (= 117 Milliarden Schilling), das überwiegend durch Schulden finanziert wurde. Das Ziel sollte zumindest eine ausgeglichene Handelsbilanz Österreichs sein.
* Bessere Handelsbilanz durch Produktion im Inland. Das schafft auch gleichzeitig neue Arbeitsplätze in Österreich.
* Regionalisieren statt Globalisieren. Das würde Arbeitsplätze in Österreich schaffen und nicht in China, Thailand, Indien oder in den Ost-EU-Staaten. Gleichzeitig sinkt die Umweltbelastung durch den Fernverkehr.
* Energieselbstversorgung Österreichs
* Lebensmittelselbstversorgung Österreichs
* Investitionen in die österreichische Wirtschaft, statt in die Bürokratie, Banken und Staatsverwaltung.
 

Derzeitige Situation der Handelsbilanz Österreichs

1. Österreich liegt aufgrund der EU-Mitgliedschaft, der ungehinderten Importe und der Produktionsverlagerungen ins Ausland leider auf der Verliererseite. Die Importüberschüsse (= Handelsbilanzdefizite) Österreichs vernichten zig-tausende Arbeitsplätze in Österreich. Der ÖGB schaut dem teilnahmslos zu. Keine Kampfansagen, keine Streiks, keine Lösungsvorschläge des Gewerkschaftsbundes.
 
2. Österreich hatte im Jahr 2012 z.B. ein gigantisches Handelsbilanzdefizit von 8,5 Milliarden Euro !!! (= 117 Milliarden Schilling)
Qu.: => http://wko.at/statistik/wgraf/2013_16_Handelsbilanz_2000-2012.pdf
D.h. die Importe Österreichs sind sehr viel höher als die Exporte.

3. Importe und Exporte hat es auch vor dem Beitritt Österreichs zur EU gegeben. Das wird nach einem EU-Austritt Österreichs auch wieder so sein. Der Unterschied ist, dass Österreich seine Importe und den Transitverkehr nach einem EU-Austritt selbst regulieren kann. Das ist für EU-Mitglieder wegen der unkontrollierten Staatsgrenzen nicht möglich. Freier Güterverkehr ist nicht unbedingt ein Vorteil. Insbesondere die Menschen an den Transitrouten leiden am Lärm und den Abgasen.
Die EU-Austrittspartei will einen Importstopp von gentechnisch veränderten und verstrahlten Lebensmitteln und Futtermitteln. Wir wollen auch keinen unnötigen Transitverkehr durch Österreich.

4. Österreich ist nicht von Exporten abhängig, sondern von guten Produkten, die wettbewerbsfähig sind, sowohl im Inland, als auch im Ausland (mit oder ohne EU).

5. Entwicklung des österreichischen Handelsbilanzdefizits:

2007: +0,4 Milliarden Euro
2008: -2,0 Milliarden Euro
2009: -3,8 Milliarden Euro
2010: -4,3 Milliarden Euro
2011: -9,2 Milliarden Euro
2012: -8,5 Milliarden Euro
Das geht auch aus der von der Wirtschaftskammer Österreichs veröffentlichten Statistik ganz deutlich hervor (siehe oben). 
 

Mehr Infos:

* Österreichs Handelsbilanz vom Jahr 2000 bis 2012 
=> http://wko.at/statistik/wgraf/2013_16_Handelsbilanz_2000-2012.pdf 
 
* Österreichs Exporte 2012 auf Rekordhoch. Trotzdem gibt es ein sehr hohes Handelsbilanzdefizit vom 8 Milliarden Euro. WKO-Leitl jubelt.
=> Der Standard vom 21.2.2013

* Exportförderung: Der Staat verschiebt Milliardenrisiken in die Zukunft
=> Die Presse vom 31.1.2013

* Loch in Handelsbilanz hat sich verdoppelt
=> Wiener Zeitung vom 27.2.2013

* Handelsbilanz: Wachsendes Defizit trotz neuen Rekords bei den Ausfuhren
=> Die Presse vom 27.2.2012



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